Beiträge von Agamo

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Fürs Morgengassi ziehe ich jetzt auch meine lange Fleecejacke an, das ist letzte Woche sogar unserem Nachbarn aufgefallen, den ich sehr oft mit seinen Hunden treffe, dass ich ja auch lange Hosen und eine Jacke an hab.

    Habe jetzt auch ein neues paar wintertauglicher Wanderschuhe für nasses Mistwetter gekauft, die Gartenschuhe fallen jetzt total auseinander, also werden die auch schon älteren Gassischuhe Gartenschuhe und ich hab dann beim spazieren gehen hoffentlich keine nassen und kalten Füße mehr.

    In Amy ihren Futter-Sack sind braune kleine Käfer sehen aus wie Brotkäfer, meint ihr ich muss den Sack jetzt wegwerfen ?

    Örgs..... was denn sonst?

    Ist ja ekelig, wenn das Futter vor dem Hund wegläuft

    Hmm, kommt drauf an wie groß das Futter ist, das vorm Hund wegläuft :winking_face_with_tongue:

    Aber bei Käfern, Maden usw würde ich das auch sofort entsorgen, vor allem kannst du dir damit den Kram auch in andere Lebensmittel holen, das würde bei mir sofort aus dem Haus entfernt werden.

    Es haben ja zum Glück nicht alle so fiese Doppelgänger, aber z. B. Ölbaumtrichterling (der nachts leuchtet, würde ich aber nicht als Unterscheidungsmerkmal hernehmen, weiss nicht ob das wirklich immer der Fall ist) und Pfifferling sollte man schon unterscheiden können, das ist aber auch ohne Labor möglich, wenn man Pfifferlinge sammeln will. Bei uns hier sehr beliebt sind z. B. Champignons, die sammeln auch Leute die sich an nix anderes trauen und sind dann ganz entsetzt wenn sie das erste Mal hören, es gibt auch giftige. Hier im Dorf ist ein Rentner, da kamen er und seine Frau tagelang nicht mehr vom Klo, weil sie Karbolegerlinge gegessen haben. Der ist jetzt mit ca 70 Jahren durch mit Pilze sammeln. Aber die gab es wohl früher tatsächlich nicht hier in der Gegend, sonst wäre ihm das wohl schöner früher passiert.

    Neophyten sind ja auch ausserhalb der Pilzwelt ein Problem. Allerdings sollte ein informierte Pilzsammlern erstmal nicht so grosse Probleme bekommen, solange er entsprechende Pilze, die er nicht sicher unterscheiden kann nicht mitnimmt. Blöd ist es halt tatsächlich, wenn du der erste bist, der an so einen Pilz in unseren Breiten geraten ist. Täublinge z. B. sammel ich gar nicht, nicht wegen eventueller Neophyten, sondern weil es mir da auch zu viele Arten gibt, die ich auf die Schnelle nicht unterscheiden kann. Klar fallen dann evtl. einige Pilzarten raus, die ich nicht mehr sammeln könnte, aber dafür gibt es ja auch andere Speisepilze die es dann hier gibt (Den Kaiserling kenne ich nur aus Portugal, aber hätte kulinarisch nix dagegen, wenn ich hier welche finden würde). Einfacher macht das alles Pilze suchen aber definitiv nicht.

    MMn sind Bücher, Videos usw als alleiniges Mittel da komplett ungeeignet für den Anfang. Ich habe vor vielen Jahren damit angefangen auf Pilzwanderungen mitzukommen. Da habe ich dann tatsächlich pro Wanderung ca 2 oder 3 Pilze sicher bestimmen gelernt, die ich danach auch selbst gesammelt habe. Da hilft dann als Gedächtnisstütze auch ein gutes Bestimmungsbuch (da sollte man aber auch schon wissen, wie man damit umgeht bzw. was mit den ganzen Fachbegriffen in der Beschreibung gemeint ist, mein Klassiker früher: als Merkmal war angegeben Lamellen angewachsen, ich hab mir dann gedacht, wow was muss es da für Pilze geben, wenn die Lamellen schweben, die Dinger sind doch immer angewachsen?) Die Wanderungen haben damals glaube ich für einen halben Tag um die 10-15 Euro pro Person gekostet, dürfte heute aber teurer sein. Wenn man sich näher mit beschäftigen möchte, macht es aber Sinn richtige Kurse zu besuchen (gibt es manchmal auch an der VHS).

    Das ist z. B. auch ein Problem von Pilzsammlern aus Osteuropa, die hier zum Teil dann an Pilze geraten, die bei ihnen nicht vorkommen und dann mit Speisepilzen verwechslt werden. Ich selbst würde ohne fachkundige Begleitung im Mittelmeerraum (oder überhaupt ausserhalb Mitteleuropas) auch keine Pilze sammeln. Hier bleibt einem nix anderes übrig, wie sich fortzubilden, auch bei einheimischen Pilzen gibt es ja durchaus auch mal neue Erkenntnisse und bisherige Speisepilze sind dann plötzlich doch nicht mehrfach zu empfehlen.

    Ich tu mich schwer bei der Vorstellung das ein halbwegs ernsthaft veranlagter Hund sich Auslauf auf einer leeren Fläche holt.

    Wenn ich einen meiner TWH´s allein in einen leeren Garten oder ähnliches werfe , dann checkt der Hund einmal den Garten ab und knallt sich dann in die Sonne. Sinnfreies rennen gehört nicht zwingend zu ihren Hobbys.

    Bewegung kommt dann erst in den Hund wenn ich mich mit ihm befasse oder von außen ein Reiz kommt aber ganz generell würden meine beiden wohl pennen und warten ob es heute noch was spannendes zutun gibt.

    Keine Ahnung ob HSH da so anders ticken.

    Das wäre bei meinem 2,5 Jahre alten Jagdhundmischling genauso. Bei Input bewegt er sich sehr gerne, er flitzt auch mal für ein paar Minuten einfach so durch den Garten, aber dann wird sich gemütlich wo hingelegt und geschaut Oderberg gedöst, solange kein Input von aussen kommt. Aber man könnte ja auf so ein Gelände gehen um dann mit dem Hund was zu machen. Wobei ich da dann zumindest für den Anfang eine ganze Stunde recht lange finde.