Beiträge von Agamo

    Und ich frag mich wann endlich beständiger Sommer losgeht. Mal 3 Tage Sommer und heute schon wieder viel zu nasskalt und leider bleibt das die nächsten Tage so. Könnt mir gerne eure 30 Grad herschicken. Gestern Abend war das Wetter so mies, da konnten wir nach dem Saunieren nichtmal mehr grillen weil es zu nass war.

    Soweit ich weiß gibt es aber auch Pflanzen mit nicht essbaren Schoten dran…

    Also prinzipiell sind bei Chilis alle Sorten essbar, allerdings nur wenn die Pflanzen schon für den Verzehr angebaut wurden. Sogenannte "Zierchilis" werden dann nämlich mit Zeug gespritzt das man auf keinen Fall im Essen haben will (da reicht auch nicht ein paar Wochen vorm Ernten zu warten). Werden solche dekorativen Sorten aber entsprechend gezogen sind die Schoten dann schon auch essbar und es gibt darunter durchaus auch leckere, auch wenn bei der Zucht eher auf die Optik geschaut wurde und nicht so sehr aufs Aroma.

    Ich trocknen meine Chilis meist, weil ich die dann so vielfältiger verwenden kann und ich meist zu faul bin die zu Sossen usw weiterzuverarbeiten. Dickfleischige Sorten verarbeite ich auch gerne wie Paprika zu in Öl eingelegten gegrillten Chilis, da muss man aber je nach Schärfe beim Zubereiten auf gute Belüftung achten, sonst kommt man sich vor wie wenn jemand in der Küche mit Pfefferspray gespielt hat.

    Man kann das auch weiterspinnen. Die Menschen nehmen nur das wahr, was sie hören wollen. Das Gleiche ist ja auch der Fall, wenn sie sich auf eine andere von der Veranlagung unpassenden Rasse einschießen. Dann suchen sich gezielt Berichte oder Sätze, wo jemand ihre eigene Meinung bestätigt, der Rest wird komplett ausgeblendet.

    Erlebt man doch hier im Forum quasi täglich, dass Fragen gestellt werden, aber auf ehrliche Meinungen hat man keine Lust sobald sie nicht zur eigenen Bestätigung beitragen. Das ist wohl einfach ein gar nicht so selten vorkommender Charakterzug bei Menschen.

    Aber allein weil hier irgendwo quasi kam "Naja, und dann kletterte erst ich auf die Weide und"... Ah...wenn das im kleineren, "privateren" Rahmen wer tun würd, auf der Koppel neben dem Haus etwa, fänd das spannenderweise fast jeder deplatziert. Da hast nix auf der Koppel verloren.

    Zumindest bei uns in der Gegend (wir haben noch relativ viele Pferde und Rinder, Mutterkühe, auch mal ein Bulle) stehen die Tiere auf relativ kleinen (im Vergleich zu einer Alm in den Alpen), eingezäunten Weiden durch die halt kein Weg/Wanderweg führt. Da kann ich irgendwie schon nachvollziehen warum in Gebieten in denen Wege durch Weiden führen doch deutlich mehr Menschen einen Grund sehen da mitten durch zu gehen.

    Also in meiner Kindheit/Jugend bei mehrmals jährlichen (Frühjahr und Herbst) Wanderurlauben mit Hund in Südtirol gab es wirklich nie eine auch nur unangenehme Situation mit Kühen, eigentlich haben die nur aus der Entfernung neugierig geschaut. Ok, im Frühjahr waren die meist noch nicht auf den Almen und im Herbst auch schon einige Herden wieder zurück aus den Bergen, Begegnungen hatten wir aber dennoch unzählige über die Jahre. Kann mir schon vorstellen, dass es daran liegt dass einfach die letzten 35 Jahre der Tourismus so sehr zugelegt hat, dass auch Kühe "ungehaltener" auf Hunde reagieren. Unser Hund war damals übrigens ein Appenzeller, der hat sich aber überraschenderweise recht wenig für die Kühe interessiert und wir haben ihn auch nicht nah an die Tiere gelassen.