Wer war mit so einem Problem schon mal beim Hundetrainer und wie viele Einzelstunden waren bei euch nötig?
Pauschal kann man das nicht sagen.
Es kommt sehr auf den HF darauf an und wie er die neue Führung seines Hundes überzeugend vertreten und beibehalten kann. Es ist für mich eher eine Frage der eigenen Kompetenz und Philosophie.
Konkret solltest du dich erstmal fragen, welche erzieherische Methode zu dir diesbezüglich passt. Ich hatte schon mehrere Trainer für die Leinenaggression meines Hundes. Um ein trial & error kommt man nicht herum. Oft ist es nicht mal so schlecht, wenn der Trainer mal zu Hause schaut wo die Probleme ggf. anfangen könnten. Gerade bei der Leinenaggression ist das oft kein isoliertes Problem, sondern zusammenhängend.
Zu so einem Verhalten gehört für mich persönlich eine gute Anamnese mit einem Trainer, der sich die Zeit nimmt sich hinzusetzen und sich diese Mühe macht mit mir gemeinsam das Problem zu analysieren. Zu den Lösungsansätzen gehört für mich ein umfassendes Massnahmenpaket geschnürt und definiert. Also kein wiederholendes, stumpfes:"Aha, dein Hund pöbelt. Wir gehen mal raus und schauen was wir tun können", sondern ein konkreter Plan der evtl. Einfluss auf die ganze Erziehung des Hundes nimmt und nicht das Problem rein isoliert behandelt.
Hundeschulen würde ich in den Anfängen dieses Problems erstmal vermeiden. Gerade zu Beginn ist es wichtig das man jemanden hat, der sich vollumfänglich auf das Hunde-Mensch-Team konzentrieren kann und nicht von 5 weiteren Teams umgeben ist, die alle darauf warten an die Reihe zu kommen.