Beiträge von alsatian_00

    Wie weit wollen wir denn gehen wenn es darum geht dem Hund einen Stellenwert zu geben? Soll ich dem Hund ewige Dankbarkeit inform von völliger Selbstaufgabe zeigen für die Genetik und den Instinkt, den er vererbt bekommen hat?

    Ich weiss worauf du hinaus möchtest. Aber der Mensch hat schon immer das überlebensnotwendige, nennen wir es mal "Talent" aus den Dingen und Tieren um sich herum etwas nutzbares für sich zu machen. Deswegen sitzen wir ja auch nicht mehr in dunklen Höhlen.

    Keine Ahnung was diese plakative Überreaktion mit völliger Selbstaufgabe da jetzt soll.

    Wie wäre es mit einfachem Respekt?

    Mehr Respekt als das, was hier viele HH zB den Hunden alles geben, geht nicht. Der Hund hat hier ein sehr luxuriöses Leben. Nirgendwo wird er mMn nach, mehr respektiert. Es gibt Tieranwälte, Versicherungen, Ernährungsberater für Tiere, Kettenhaltung ist verboten, der Halter kann über den toten Körper würdig entscheiden, viele Hundetrainer sind sich bemüht die richtige Kommunikation zw Mensch und Hund zu vermitteln. Es gibt Hundeschulen und Vereine, die von vielen besucht werden. Gewalt ist out. Der Hund lebt meistens im Haus mit und es wird sich mit ihm beschäftigt.

    Mehr als ein artgerechtes und schönes Leben als vollwertiges Familienmitglied kann ich meinem Hund inform von Respekt nicht geben.

    Wie siehst du das?

    Wobei ich dazusagen muss, dass er nicht außer Sichtweite rennt, der kehrt vorher schon um. Ich kenne genug Leute, die finden das ganz normal, wenn ihre Hunde über die Wiese (oder das Feld oder durchs Unterholz :roll: ) fetzen, selbst außer Sichtweite. Die machen sich da keine Platte drüber. Aber mir ist da auch zu viel Aufregung dabei, die ich nicht haben will.

    Verstehe ich. Ich wünsche dir auf jeden Fall bei den Schleppleinenansätzen viel Erfolg! Mir wäre das auch viel zu viel Aufregung, ich mag es auch nicht wenn der Hund einfach losdüst und nicht mehr hört.

    aber es ist einfach so, dass es ohne die Mühe des Menschen den Hund so nicht geben würde.

    Der Mensch sollte sich aber auch fragen wie die Menschheit ohne Hunde aussehen würde. Kein Helfer bei der Jagd, mit dem Vieh, kein Wächter, keine Verteidigung, kein Ausgleich der eigenen Schwächen. Heutzutage ist das vielleicht nicht mehr so wichtig (wobei, als Sozialpartner in einer unsozialen Gesellschaft...). Früher jedoch kann ich mir, gerade in den kalten Klimazonen, nicht vorstellen, dass der Mensch auch so erfolgreich gewesen wäre.

    Wie weit wollen wir denn gehen wenn es darum geht dem Hund einen Stellenwert zu geben? Soll ich dem Hund ewige Dankbarkeit inform von völliger Selbstaufgabe zeigen für die Genetik und den Instinkt, den er vererbt bekommen hat?

    Ich weiss worauf du hinaus möchtest. Aber der Mensch hat schon immer das überlebensnotwendige, nennen wir es mal "Talent" aus den Dingen und Tieren um sich herum etwas nutzbares für sich zu machen. Deswegen sitzen wir ja auch nicht mehr in dunklen Höhlen.

    Bis vor einiger Zeit hat er nach Freigabe einfach entspannt weiter geschnüffelt, genauso wie mit Leine. Jetzt schaut er mich an, ich sage "OK, lauf" und dann fetzt er los. :ugly:

    Was für ein Arsch. xD

    Ich würd da die Schleppleine dran lassen, um ihn am abzischen zu hindern. Bleibt er denn ansprechbar bevor er ausser Sichtweite ist? Ares neigte früher auch dazu abzudampfen, aber reagierte immer auf seinen Namen. Das hat er nur gemacht, wenn er irgendwie gestresst war , überfordert mit irgendwas oder zu fest nervös ooooder wenn die Orientierung an mir einfach wieder schwächer wurde und ich daran arbeiten musste.

    Ich habe ihn dann mit der Leine abgebremst und erst dann laufen lassen, als er auf die Idee kam das man auch ganz ruhig loslaufen kann und währenddessen die Orientierung an mir belohnt. Irgendwann habe ich dann auch die Schlepp fallen gelassen bis wir sie gar nicht mehr gebraucht haben.

    Wie lang ist denn deine Schlepp? Ich überlege, ob ich einfach eine längere Nylonschlepp teste und die halt immer auf- und abrolle. Ist die Frage, ob das dann richtiges Freilauf-Feeling ist, aber einen Versuch ist es wert.

    Die längste die ich habe ist 15 Meter.

    Die kürzeste ist 5m, wobei das für mich eher eine längere Führleine als Schlepp ist. Diese nutze ich aktuell auch sehr viel. Die 15 Meter habe ich schon lange versorgt, da ich damit nur provoziert habe das sich der Hund noch mehr entfernt.

    Das auf- und abrollen ist manchmal sehr mühsam, aber irgendwann gewöhnt man sich daran und dann ist es auch kein Thema mehr.

    Sie war ja zuletzt ein bisschen unzuverlässig und ich will ihr einerseits die Möglichkeit geben, sich frei und in ihrem Tempo zu bewegen aber andererseits mir auch die Möglichkeit lassen, auf sie zuzugreifen, wenn es sein muss.

    Dann finde ich es nicht schlimm wenn der Hund ab und zu an der Schlepp schief läuft. Ich glaube das machen sogar sehr viele Hunde. Man kann ja die Schlepp auch mal auf die andere Seite nehmen um diese "Entwicklungsschäden" vorzubeugen.