Der Hund hat sich bereits innerhalb der ersten Woche an den Menschen orientiert, hat getrunken, gefressen, sich durch Körperkontakt beruhigen lassen, fuhr Fahrstuhl, ging problemlos raus, ging selbst mit Schmerzen nicht nach vorne und hat 7 Stunden am Stück durchgehalten, bevor etwas daneben ging in der Wohnung.
Jetzt Woche 2 - er geht freudig zum Tierarzt, ist deutlich ruhiger, braucht nicht mehr andauernd Körperkontakt.
Das ist pflegeleicht!
Genau das war auch mein Gedanke. Wenn das nicht pflegeleicht ist, habe ich mit einer Ausnahme ausschließlich absolute Monster hier 
Da sind Pipi-Unfälle nach 7 Stunden und Anhänglichkeit/benötigen von Körperkontakt das wenigste. Ich will gar nicht alles schreiben, was ich schon hatte und was mit einem "Blindkauf" im TS schnell mal passieren kann (wovon ich am Anfang des Threads ausging), nicht, dass ich noch jemanden verschrecke 😆
Aber jetzt mal Ernst: Die hier geschilderten "Probleme" sind eigentlich absolut nichts tragisches und nichts was in irgend einer Weise auf einen "Problemhund" schließen lässt. Zumindest anhand dessen was geschrieben wurde. Vor allem, wenn sich das alles nach nur einer Woche schon einpendelt.
Man sollte sich halt bewusst sein, dass es im Laufe des Hundelebens noch viel "schlimmer kommen kann", als das, was beschrieben wurde. Wenn der Hund mal krank ist, evtl chronisch krank wird, einfach nur alt wird etc.
Da können dann solche Sachen, wie Inkontinenz, Demenz (ja gibts auch bei Hunden) etc. dazu kommen. Soetwas schränkt natürlich im Alltag nochmal mehr ein und wenn das aktuelle schon ein Problem dar stellt, macht es mir halt etwas Sorgen, was dann wäre, wenn der Hund eben bspw im Alter oder durch Krankheit entsprechendes entwickelt.
Unser Malteser-Senior mit 15 1/2 Jahren kann bspw nicht mehr länger als 1-2h einhalten (und das auch nur, wenn er schläft) und ist manchmal schon leicht verwirrt, darauf muss man dann gesondert Rücksicht nehmen.
Ich will absolut nicht den Teufel an die Wand malen, lediglich etwas die rosarote Brille ablegen und zeigen, dass der aktuelle Zustand absolut kein "worst-case" ist.
Aber: In viele Sachen kann man rein wachsen.
Man sollte sich nur einfach Gedanken machen, ob man damit klar kommt und man eventuelle Einschränkungen in Kauf nehmen kann.