Beiträge von Wollteufel

    Mein 3-jähriger und ich machen ja gerade diese ganze Kennenlernphase und das Erziehen durch und ich arbeite nach dem Motto: Klingeln, klopfen, Tür eintreten.

    Dabei meine ich nicht, dass ich mein Pony verprügel, aber ich kommuniziere leise und fein, dann deutlicher und dann richtig deutlich. Und dann auch nur einmal, verbal und mit Körpersprache.

    Ich hasse nichts mehr, als Pferdebesitzer, die durchgehend treiben, ob beim reiten oder longieren, durchgehend Handlungen gleich korrigieren oder permament quatschen oder oder oder. Das macht mich irre. Und so fahren wir sehr gut miteinander.

    Genauso halte ich es auch!

    :bindafür:

    Ich finde das kann man überhaupt nicht vergleichen. Pferde leben 24/7 in der Herde mit anderen Pferden zusammen, wenn man sie artgerecht hält. Die verstehen auch unsere Körpersprache und können natürlich Kommandos lernen, aber es macht doch Sinn, mit der natürlichen Körpersprache der Pferde zu kommunizieren, so gut es geht. Und dazu gehört auch Druck aufbauen und nachlassen, schicken, einladen, auch mal deutlich werden. Hunde leben 24/7 mit dem Menschen und haben auch evolutionsgeschichtlich da eine ganz andere Entwicklung gemacht als das Pferd. Und auch da erziehen doch die meisten Leute auch körpersprachlich, das Thema hatten wir doch letztens erst. Generell finde ich es schwierig einzelne Fallbeispiele zu vergleichen und Hunde mit Pferden zu vergleichen. Schon weil es auch zwischen den einzelnen Individuen Unterschiede gibt . Ich geh z.B. ganz anders um mit meiner unsicheren, schreckhaften Stute als mit einem aufmüpfigen Junghengst.

    Klar mir ist das wie gesagt nur aufgefallen.

    Ich bin ja auch beim Hund eher der Typ "direktes Feedback" und meine Hunde können damit auch wunderbar umgehen ohne ein Trauma zu haben.

    Fand es nur witzig wie konträr das ist, bei dem einen ist es normal die Kommunikation wie sie unter Artgenossen passiert im Alltag zu nutzen, bei dem anderen heisst es man könne als artenfremder niemals so kommunizieren wie der Artgenosse.

    Ich würde es eher anderes formulieren, nämlich, dass es den Hunden durch unsere gemeinsame Entwicklung leichter fällt unsere Sprache zu verstehen und Pferde zwar auch menschliche Mimik und Gestik verstehen, aber die Zusammenarbeit deutlich leichter wird, wenn wir versuchen ihre Sprache zu sprechen. Und das finde ich ziemlich einleuchtend, warum das so ist.

    Mir ist auch aufgefallen dass bei Pferden immer gesagt wird "schaut euch Mal den Umgang miteinander an, andere Pferde würden den auch beissen/treten" während es beim Hund immer heisst "na also die Nuancen der Kommunikation und das Timing wie bei Hunden untereinander das bekommt Mensch NIEMALS hin"

    Ich finde bei Pferden hört man heute die Sprüche die man vor 25 Jahren bei den Hunden gehört und gelesen hat.

    Darum finde ich das Thema total spannend.

    Da bist du offensichtlich in einer anderen Pferdeszene unterwegs als ich zum Bespiel. Leider kenne ich das auch noch aus den typischen "Englisch Reitställen" (sorry, will niemandem zu Nahe treten, ist aber so). Da wo ich so unterwegs bin haben sich in den letzten Jahrzehnten (und ich war live dabei) sehr viel getan. Fängt bei der Haltungsform an und hört beim Umgang und Equipment auf. An dem Stall meiner Pflegis hab ich regelmäßig verschiedenste Trainer vor Augen, Englisch und Western und kann das so gar nicht bestätigen.

    Mir ist auch aufgefallen dass bei Pferden immer gesagt wird "schaut euch Mal den Umgang miteinander an, andere Pferde würden den auch beissen/treten" während es beim Hund immer heisst "na also die Nuancen der Kommunikation und das Timing wie bei Hunden untereinander das bekommt Mensch NIEMALS hin"

    Ich finde das kann man überhaupt nicht vergleichen. Pferde leben 24/7 in der Herde mit anderen Pferden zusammen, wenn man sie artgerecht hält. Die verstehen auch unsere Körpersprache und können natürlich Kommandos lernen, aber es macht doch Sinn, mit der natürlichen Körpersprache der Pferde zu kommunizieren, so gut es geht. Und dazu gehört auch Druck aufbauen und nachlassen, schicken, einladen, auch mal deutlich werden. Hunde leben 24/7 mit dem Menschen und haben auch evolutionsgeschichtlich da eine ganz andere Entwicklung gemacht als das Pferd. Und auch da erziehen doch die meisten Leute auch körpersprachlich, das Thema hatten wir doch letztens erst. Generell finde ich es schwierig einzelne Fallbeispiele zu vergleichen und Hunde mit Pferden zu vergleichen. Schon weil es auch zwischen den einzelnen Individuen Unterschiede gibt . Ich geh z.B. ganz anders um mit meiner unsicheren, schreckhaften Stute als mit einem aufmüpfigen Junghengst.

    Das möchte ich auch noch mal unterstreichen! Fohlen müssen genauso gesagt bekommen wo die Grenzen sind, wie Jungpferde oder erwachsenen Pferde. Und es wird bitte nicht angerempelt und der Hintern gelupft und gekickt nach dem Menschen, ansonsten gibts einen Klatscher mit dem Strick. Hab ich bei "unserem" Fohlen auch ein zweimal machen müssen, der ist erstmal ungestüm auf einen zu und hat sich auch gern übermütig mit dem Hintern umgedreht. Hab noch Videos wo er das mit dem Papa macht, der frisst natürlich seelenruhig weiter, weil er die Ruhe weg hat. Ich dann eher nicht, ein Bekannter meines Vaters wurde von einem Fohlen tot getreten, das war sehr tragisch.

    Pferde sind nunmal ein Kaliber, da fang ich bei bestimmten Sachen nicht an mit Heititei und Klickern, da scheppert es dann mal kurz, das hat auch gar nichts mit "Pferde schlagen" so wie es hier genannt wurde zu tun. Ein Pferd unfair behandeln und einfach draufhauen, am Besten noch, wenn es gar nicht weiß was es tun soll oder schlicht nicht kann, also z.B. im Training, ist nicht das Gleichtewie ein direkte Rückmeldung über respektloses Verhalten. Ein anderes Pferd kickt oder beißt dann auch zurück und das ist bestimmt nicht weniger schlimm, als ein Klatscher mit dem Strick.

    Willkommen im Spitzklub! :applaus: Mein Freundin hatte mal ein Fohlen, das bekam den Namen "Dashing Dörte" :pfeif: Ansonsten was dramatisches wie Desdemona. Oder einfach gute altemodische Namen für den deutschen Spitz, wie wär es mit Doris?

    Labrador und Retriever sind mir schon zu groß.

    Beagle hatte ich tatsächlich nicht aufm Schirm, der kommt auf die Liste :bindafür:

    Cocker Spaniel sind raus, da wurde ich als Kind von zweien gebissen |)

    Havaneser etc habe ich im Hinterkopf, sind mir aber fast zu klein

    Tibet Terrier steht tatsächlich schon auf meiner Liste :bindafür:

    Dann ein Springer Spaniel vielleicht? Die sind leichter als Retriever und ganz gute Allrounder glaub ich.