So schön! Das will ich auch![]()
Beiträge von Wollteufel
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Wir haben die Verantwortung übernommen, wir haben ihn gerettet und wir müssen das auch weiterhin tun. Ja, ich gebe zu, wir haben bereits davor und besonders seit gestern über Abgabe nachgedacht, aber wie würde das denn aussehen?
Ich denke, dass das gesamte Problem sich darauf reduzieren lässt, dass Du in erster Linie Dich, Deine Perspektive und Deine Bedürfnisse im Auge hast.
Du glaubst, was gut für Dich ist, was sich richtig für Dich anfühlt, muss auch gut und richtig für den Hund sein. Und das ist ein ganz fataler Irrtum, der ja nun zum insgesamt fünften Beißvorfall geführt hat.
Ich rate Euch ebenfalls dazu, den Hund abzugeben, weil ich ihn in dieser Situation für eine tickende Zeitbombe halte. Bedenke bitte auch, was passiert, wenn es mal einen Vorfall gibt, der nach außen dringt. Dann ist der Hund nicht mehr vermittelbar, sondern wird als gefährlicher Hund, der keine Grunderziehung hat, bis zum Ende seines Lebens in irgendeinem Tierheim versauern.
Noch hat er die Chance, in erfahrenen Händen in die richtigen Bahnen gelenkt zu werden und die solltet ihr ihm geben.
Genau das heißt es, Verantwortung zu übernehmen: die eigenen Befindlichkeiten zurückzustecken und an das Wohl des Lebewesens zu denken, für das man Verantwortung übernommen hat. Ich hoffe für den Hund, dass Ihr Eure Entscheidung noch einmal gründlich überdenkt und ihm die Chance auf einen neuen Start im passenden Zuhause gebt.
Ich weiß, dass du es vermutlich nicht so meinst, aber da auch noch andere Beiträge in diese Richtung kamen: Das soll bitte nicht heißen, dass ihr diese Vorfälle dem Tierschutz nicht meldet! Ich fände es grob fahrlässig, wenn der Hund in eine neue Familie vermittelt wird, ohne dass diese von dem Verhalten des Hundes wissen. Es gibt auch Halter die sich trotz eines Beißvorfalles einen Hund zutrauen. Die sind aber vorbereitet, was es viel einfacher und sicherer für die neuen Besitzer macht.
Dies natürlich nur in dem Fall, dass ihr den Hund abgeben wollt, dem Trainer werdet ihr ja sowieso davon berichten.
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Ich will jetzt den Spitz nicht zum Hüter machen, aber ich hab schon oft gelesen, dass er ursprünglich auch beim Viehtreiben geholfen hat.
Hier wird das auch z.B. erwähnt:
https://www.spitzliebhaberverein.de/Der-Hund-12_95_S1.pdf
Ansonsten gibt es natürlich auch Hunde mit Größenwahn:

Ja, ich hab das schon auch mal wo gelesen, aber ich gehe eher davon aus, dass das so "Zufallshunde" bzw eher Fälle von "man hat ein paar einzelne Tiere und der Hund ist halt da, also kann er auch ruhig helfen" waren. Ging halt schneller wenn der Hund auch mitgelaufen ist. Und beibringen kann man so Basics bestimmt einigen Hunden. Aber das Intuitive fehlt dann trotzdem.
Leute die auf die Hilfe von Hunden bei der Herde angewiesen waren werden sich auch damals ziemlich sicher keinen Spitz angeschafft haben.
Das denke ich auch

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Ich will jetzt den Spitz nicht zum Hüter machen, aber ich hab schon oft gelesen, dass er ursprünglich auch beim Viehtreiben geholfen hat.
Hier wird das auch z.B. erwähnt:
https://www.spitzliebhaberverein.de/Der-Hund-12_95_S1.pdf
Ansonsten gibt es natürlich auch Hunde mit Größenwahn:

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Ruhige Spiele sind aber keine Kommandos und auch keine IQ Sachen oder so. Nochmal, der Welpe ist 11 Wochen alt und muss gar nichts können, das ist ein Baby. Draussen ein bisschen sitzen lassen, schnüffeln lassen, aber nicht irgendwas fordern. Also nichts suchen lassen oder Kommandos geben! Und drinnen begrenzen und wenn er total aufdreht ganz ruhig festhalten und beruhigen. Aber nicht hektisch und auch nicht wütend oder so. Ich hab das Gefühl ihr macht den Welpen so hektisch, versucht bitte mehr Ruhe auszustrahlen, einfach selber auch hinlegen und pennen oder Fernsehen und den Welpen daneben legen.
Und mit Sicherheit konnte dein Welpe noch kein "aus" oder "nein". Das sind Dinge die über Wochen und Monate gelernt und gefestigt werden müssen, so wie die Beißhemmung auch. Das klappt dann mal und dann wieder nicht. Ist normal. Du erwartest wirklich zu viel, nimm bitte mal den Druck raus, sowas ist total normal und auch in ein paar Monaten wirst du immer wieder denken, dass der Hund alles wieder vergessen hat, aber das ist auch normal, das gehört dazu, da lacht man drüber und dann ist gut. Wenn ein Welpe so aufdreht muss man keine Angst bekommen, dann muss einem der Welpe leid tun. Offensichtlich ist die Kleine total drüber.
Was war denn daran jetzt hilfreich? Wir üben wie gesagt keine Kommandos mehr, IQ spiel heißt z.B. guck unter welchem Becher das Leckerli ist. und auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst, sie konnte "Nein" und "Aus". Das sind Grundvoraussetzungen für das Miteinander, ich kann sie keine Tapete fressen lassen! Auch keine Stecldosen, das ist gefährlich für sie. Und die Beißhemmung habe ich ihr nicht beigebracht, die hatte sie schon als ich sie bekam.
Und das soll jetzt nicht böse klingen, aber es ist beängstigend, wenn ein Wesen so einen Sinneswandel durchmacht und ein Kind, für das man zuständig ist, ins Krankhaus muss.
Und zum letzten Mal, ich tue nichts, wenn sie sich beruhigen soll. Ich liege neben ihr auf dem Bett und versuche ebenfalls zu schlafen oder zu Lesen, ich beachte sie nicht. Dabei kann man keine Nervösität ausstrahlen. Mein Bruder ist 90% des Tages nichtmal da.
Ich erwarte keinen perfekten Gehorsam und bin auch nicht den ganzen Tag für sie da. War ich noch nie, ich muss mich um den Jungen und den Haushalt kümmern. Ich bin nicht auf den Hund fokussiert und will auch keine Wunder wirken, das ist nicht die Ursache.
Es kann ja sein, dass sie auf Nein und Aus gehört hat, aber bis das wirklich bei einem Hund sitzt dauert das eben, auch bei deinem Hund! Und die Beißhemmung sitzt auch normalerweise nicht mit 11 Wochen, bei deinem Welpen offensichtlich auch nicht, denn er hat ja gebissen/geschnappt. Normalerweise lernen Hunde die Beißhemmung in den ersten drei bis vier Monaten und auch alles andere eben ganz allmählich. Und klar sollst du sie keine Tapete fressen lassen, aber wie hier schon mehrfach gesagt wurde, dann setze sie hinter das Welpengitter, wo nichts zum ankaufen ist und gib ihr was als Alternative. Der Hund hat viel zu wenig schlaf und kann die Kommandos "Nein" und so weiter eben jetzt nicht umsetzen, also nehm ihn und setz ihn einfach weg. All das wurde dir auch schon gesagt und du hast gefühlt alle paar Stunden ein neues Problem, es braucht halt alles seine Zeit.
Und Welpen schnappen auch mal und Welpenzähne sind spitz und wenn du Angst um deinen Bruder hast, dann lass ihn nicht zu dem Welpen, dann geht es wahrscheinlich beiden besser.
Du wirkst halt sehr gestresst, alleine schon vom Schreiben her und das kann ich auch nachvollziehen, aber deswegen der Rat, einfach mal runter zu kommen, denn der Welpe merkt wenn du gestresst bist und dreht dann auch auf. Einen Hund zu erziehen dauert und geht nicht von heute auf morgen und ein Samojede ist auch kein Hund der einem die Erziehung gerade einfach macht, aber das war dir hoffentlich auch vorher klar.
Ich drücke dir die Daumen, dass sich die Situation in den nächsten Tagen beruhigt.
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Hast du mit dem Trainer gesprochen, was es für Möglichkeiten gibt, ihr durch den Entzug zu helfen?
Ich persönlich bin kein Fan von hartem Entzug bei einem Welpen, Runterfahren ja, aber so komplett finde ich es bei einer Schlittenhundrasse schwierig, auch im Bezug auf die körperliche Entwicklung. Vielleicht könnt ihr mit dem Trainer zusammen einen Mittelweg erarbeiten?
Wir hatten das Konzept, Ca. 2/3 der physischen Aktivitäten durch ruhige Spiele und Schmuseeinheiten zu ersetzen, da sie nach dem Heimkommen immer in eine Art "Wahnsinn" verfiel und sich nicht runterfahren konnte. Dachten, es läge an Überforderung. Mittlerweile bin ich jedoch echt am Zweifeln, ob das der richtige Weg war...
Ruhige Spiele sind aber keine Kommandos und auch keine IQ Sachen oder so. Nochmal, der Welpe ist 11 Wochen alt und muss gar nichts können, das ist ein Baby. Draussen ein bisschen sitzen lassen, schnüffeln lassen, aber nicht irgendwas fordern. Also nichts suchen lassen oder Kommandos geben! Und drinnen begrenzen und wenn er total aufdreht ganz ruhig festhalten und beruhigen. Aber nicht hektisch und auch nicht wütend oder so. Ich hab das Gefühl ihr macht den Welpen so hektisch, versucht bitte mehr Ruhe auszustrahlen, einfach selber auch hinlegen und pennen oder Fernsehen und den Welpen daneben legen.
Und mit Sicherheit konnte dein Welpe noch kein "aus" oder "nein". Das sind Dinge die über Wochen und Monate gelernt und gefestigt werden müssen, so wie die Beißhemmung auch. Das klappt dann mal und dann wieder nicht. Ist normal. Du erwartest wirklich zu viel, nimm bitte mal den Druck raus, sowas ist total normal und auch in ein paar Monaten wirst du immer wieder denken, dass der Hund alles wieder vergessen hat, aber das ist auch normal, das gehört dazu, da lacht man drüber und dann ist gut. Wenn ein Welpe so aufdreht muss man keine Angst bekommen, dann muss einem der Welpe leid tun. Offensichtlich ist die Kleine total drüber.
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Ehrlich gar nix weil starker Charakter okay, dass mag ich sogar aber in Kombination mit "kennt seine Kraft und unerzogen"- soll der sich mit rumschlagen, der es verbockt hat.

Ansonsten Marktpreis für solch Pferd liegt wohl irgendwie bei 2000- 4000€. Er kann ja quasi nix und man steckt erstmal viel, viel Korrekturarbeit rein. Und muss dabei vermutlich arg aufpassen nicht zu arg den Wiederwillen zu wecken .
Das sind so ungefähr meine Gedanken als ich das gelesen habe. Klingt anstrengend.
Ganz anderes Thema: hat jemand hier schon mal ein Pferd mit dünnem Draht/Metall als Nasenriemen der mit einem Gebiss mit Anzügen verbunden ist gesehen (also wie ein Hackamore mit Metalldrahtnasenriemen, und zusätzlichnoch ein damit verbundenes Gebiss drin)? Das ganze war eine Westernaufmachung, und mir sind fast die Augen rausgefallen als ich an dem guten Herrn und seinem Pferd vorbei bin. Ich hab schon viel gesehen, aber das?

Ja, leider im Springsport. Es ist echt gruselig was da alles erlaubt zu sein scheint.
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So sieht meiner aus:
Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Mir kommen alle Hunde mit weniger Fell mittlerweile wie Nackthunde vor.
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Naja der Kaukase ist jetzt auch nicht wirklich ein Kurzhaariger Hund.
Ne das sicher nicht aber beim Spitz steht das Fell so komisch ab als ob er in eine Steckdose gefasst hat ? das mit fellexplosionen war auch nicht böse gemeint.
Meine Trainerin nannte ihn immer das explodierte Sofakissen

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Bewachen heißt für mich verbellen,knuren,zähne zeigen ausrasten am Zaun.
? So ungefähr wie mein Mann wenn er nen Einbrecher erwischt ?
Du beschreibst meinen Spitz. Wie dein Mann bin ich dann, aber weil ich genauso hinter dem Spitz her bin, weil der wieder mal die Nachbarskinder fressen möchte.

Wenn jemand das Grundstück betritt bellt er solange im Rückwärtsgang weiter, bis jemand von uns kommt.