Beiträge von Wollteufel

    Das klingt verdammt süß! Als Welpe waren hier Leckerli aller Art sehr beliebt, aber gerade draußen, wenn was anderes wichtiger ist, dann war das Interesse daran gleich null. Heute auch so, drinnen Tricks machen sehr gern und gierig. draussen beim Spazieren werden mir die besten Sachen vor die Füße gespuckt.

    Ich möchte überhaupt nicht abstreiten, dass es viel zu verbessern gibt. Aber so ganz persönlich habe ich halt bedeutend mehr Leid im Freizeit, denn im Profibereich gesehen.

    Sei es aus Unwissen oder Geldmangel.

    Das ist keine Entschuldigung und macht es auf keinen Fall besser, aber ich empfinde tatsächlich eine Verbesserung für die Pferde. Auch wenn ich zugebe, eher auf Zuschauerdruck, denn von Richterseite. Aber es gibt Zuschauer!

    Ich seh das irgendwie anders. Bedenkt man wieviel mehr Menschen im Freizeitbereich unterwegs sind als im Profibereich, ist die Dichte der "Profireiter" die ihre Pferde schlecht, also unfair reiten und nicht artgerecht halten viel höher! Dazu kommt die Vorbildfunktion, Turnierreiter im Freizeitsektor bekommen Rollkur und co doch vorgelebt und auch, dass dagegen so gut wie nie vorgegangen wird. Wer Turniere reiten will muss sein Pferd eben in eine Box sperren und nur einzeln Ausgang gewähren, ist doch klar, machen die erfolgreiche Reiter auch so. Was ich wirklich traurig finde, der große Aufschrei gegen Isabell Werth und co in Bezug auf Rollkur und schlecht gerittene Pferde, Stewards die auf dem Arbeitsplatz wegsehen und blutige Sporenabdrücke und Mäuler ist jetzt so ca. 10 Jahre her. Da hatte man wirklich die Hoffnung es bewegt sich was. Wenn man sich nun umsieht hat sich vor allem im Freizeitbereich viel in eine andere Richtung entwickelt, Offenstallhaltung, Natural Horsemanship, Freiarbeit, davon gibt es mehr als je zuvor, im Profibereich wird eine Isabell Werth (und weitere) weiterhin gefeiert und es wird weiterhin weggesehen. Im Dressursport gibt es einige ganz wenige Reiter die Pferdegerecht reiten und Lektionen so ausführen wie sie gedacht sind. Aber das sollte doch umgekehrt sein, wie andere hier auch schon angemerkt haben.

    Ich finds schick! :bindafür:

    Die Schilddrüse auch checken lassen, die kann auch all das machen. Eisenmangel gehört gut behandelt und lass dich nicht mit "ist noch in der Norm abspeisen" und lass nicht nur Eisen sondern mindestens Ferritin messen. Wenn ein Mangel schon Beschwerden macht, such dir am Besten jemanden, der Infusionen gibt, ansonsten krebst man ewig mit Symptomen rum, die nicht nötig sind.

    Nesa8486 ich möchte zum reiterlichen nichts sagen aber zum gesundheitlichen ganz kurz, weil es mich auch betrifft

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    Ich hatte lange Zeit mildes CFS konnte auch noch reiten und Arbeiten und mir ging es nach dem Reitunterricht genau wie dir. Leider hat durch massiven Stress unter anderem seit letzten Jahr mein CFS so massiv verschlechtert, dass ich arbeitsunfähig geworden bin und lange Zeit kaum das Haus verlassen konnte. Bitte push dich nicht, es ist bei der Erkrankung unbedingt notwendig nicht über die eigenen Grenzen zu gehen! Ansonsten kann man es im schlimmsten Fall extrem verschlimmern. Mittlerweile geht es mir viel besser und ich habe für mich passenden Hilfe gefunden und ja, auch wenn Ärzte das gern verneinen, man kann etwas tun. Wenn du magst, schick mir gern eine PN, ich weiß wie allein gelassen man sich fühlt damit.

    Falls du das Reiten nicht aufgeben willst, ich konnte z.B. gut und gerne eine Stunde oder länger ausreiten, Bodenarbeit machen etc. ohne dass es mir danach schlecht ging, allerdings bin ich nach einer halben Stunde Unterricht auf wirklich Tip top ausgebildeten Pferden bei einer tollen Trainerin fast zusammengeklappt. Genau das eben was du beschreibst. Vielleicht kannst du dich ja nach einer RB umsehen wo du einfach nur ausreiten und das Pferd genießen kannst ohne dich und deinen Körper zu überfordern. Möchte dir gar nicht zu nahe treten, aber das lag mir auf dem Herzen.