Beiträge von Wollteufel

    Weiß aber nicht warum um nimm es einfach hin

    Echt, du lebst einfach damit.

    Puh, die Schmerzen sind schon erheblich und man kann ja auch dann nicht wirklich schlafen. Es muss ja eine Ursache geben, doch das Internet spukt da auch nichts Konkretes aus., nur das es eben nicht wenige Menschen gibt, die davon berichten.

    Also ich hab das auch nicht immer aber dann geht es auch weg wenn ich nicht mehr drauf liege nach einiger Zeit. Ich drück dir die Daumen.

    Ich hätte da auch mal eine Frage, vielleicht kennt das jemand oder leidet auch darunter?

    Seit ungefähr 5 Jahren habe ich immer mal wieder sehr starke Schmerzen Nachts am Ohrknorpelrand, also der äußere Rand vom Ohr wenn ich darauf liege. Mit Glück betrifft es nur eine Seite, momentan wieder beide Seiten. :muede: Die Schmerzen halten auch noch einen Moment an, wenn ich das Ohr vom Kissen hebe. So schlafe ich jetzt auf dem Rücken, doch wehe ich berühre mit einem Ohr das Kissen, schon setzen die Schmerzen wieder ein. Ach ja, mal ist wochenlang nichts. :ka:

    An den Ohrrändern ist auch keine Entzündung, Exzem oder so, die sehen normal aus. Kissen habe ich schon mehrmals gewechselt, fester, weicher, hilft manchmal kurzzeitig, doch es geht dann irgendwann wieder los.

    ich hab das auch. Weiß aber nicht warum um nimm es einfach hin. Hab ich schon seit Jahren.

    Also echt mal, hier gibt es viele Familien mit Kindern im Forum die Hunde haben und die wenigsten gehen auf den Hundeplatz. Und tägliche Spaziergänge, Garten, vielleicht ein bisschen tricksen, damit sind doch viele Hunde zufrieden.

    Mit dem immer dabei sein hatte ich auch so verstanden, sonst hätte ich den Spitz bestimmt nicht vorgeschlagen. Bitte nicht entmutigen lassen.

    Wenn der Hund im Garten auch ein bisschen aufpassen darf, würde ich den Spitz noch empfehlen. Mittlespitz, Wolfspitz oder Großspitz. Das sind so tolle Hunde, die mit Spazierengehen und Grundstück bewachen glücklich sind, aber gern auch mit Joggen gehen, wandern und auch gern die ein oder andere Art von Beschäftigung mitmachen, wenn man möchte. Haare hat man auch selten mal irgendwo hängen.

    Eines der großen Probleme der Reiterei ist meiner Meinung nach auch diese Lagerbildung

    Und ich glaub, dass diese Aussage hier die Wichtigste von allen ist.

    Ja, es läuft viel Scheisse im Profisport. Egal ob Dressur oder Springen oder Western. Ich möchte sagen, sobald es um Geld geht. Und das hier verbessert werden muss, sind sich alle einig. Alles schlecht ist auch nicht.

    Wird aber nur was, wenn jeder vor seiner Tür kehrt und optimiert und da ist es egal ob es ein Profi, ein Freizeitreiter oder Du oder ich es sind. Murks gibt es überall.

    Die Verbände, egal welcher müssen vorlegen und das habe ich dieses Jahr sehr positiv erfahren, bei einer Veranstaltung. Tiefer will ich in diese Materie gar nicht eintauchen.

    Ich glaube das wollte Cerberus mit doch gar nicht sagen. Ich finde es wirklich schwierig, immer zu sagen, man solle vor seiner eigenen Tür kehren und wer ist denn dieser man? Warum beim bösen Freizeitreiter anfangen, der so vor sich hin reitet und den man so ja gar nicht überprüfen kann, wenn Tierquälerei auf öffentlichen Turnieren vor den Augen von Richtern ausgeführt wird, und keinen interessiert es. Da muss man anfangen, der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf.

    Leider ist es eben nicht so, dass je höher die "Leistung " umso pferdegerechter wird geritten.

    Umgekehrt wird aber auch kein Schuh draus

    Und ich sehe im Freizeitbereich ebenfalls mehr schlechtes Reiten, als es LDR jemals sein könnte

    Es geht aber nicht nur um LDR, da kommt doch noch viel mehr dazu, angefangen bei den Haltungsbedingungen überSchläge, scharfe Gebisse, Hilfszügel die angewendet werden um Pferde gefügig zu machen, Barren, verbotene Substanzen, und vieles mehr. Und was heißt denn umgekehrt? Ich versteh dieses Argument eben überhaupt nicht, der Turniersport wird nicht besser, weil manche Freizeitreiter es noch schlechter machen. Und wieviele Freizeitreiter gibt es die wirklich ihre Pferde quälen prozentual gemessen an Reitern um gehobenen Sport? Das ist doch überhaupt kein Vergleich. Verstehe wirklich nicht, wie man das in Schutz nehmen kann, wenn man nur ein bisschen pro Pferd denkt. Und wenn im Profisport endlich mal aufgeräumt würde, würden sich viele Freizeitreiter sehr wahrscheinlich auch ein Beispiel dran nehmen, so gibt es doch gar kein Grund, im Gegenteil.

    Cinderella1987 mein Stall ist garnicht mehr mein Stall, sondern ich hab da nur noch Reitbeteiligungen, mein Pferd steht aus bestimmten Gründen mittlerweile woanders bei Privat. Und ich kenne auch andere Reiter die ihre Pferde privat oder in anderen Ställen haben und auch die reiten ordentlich und kümmern sich um ihre Pferde. Ich hoffe einfach und sehe, dass es nicht die Ausnahme ist sondern es solche und solche gibt. Ansonsten verstehe ich allerdings immer noch nicht, was dein Text mit dem Thema hier zu tun hat. Nein, ich gehe damit nicht konform, dass es den Pferden von Profireitern besser geht, nur weil das Equipment stimmt oder man es regelmäßig checken lässt. Pferde werden bewusst misshandelt und da ist es egal, ob alle paar Woche die Osten das Pferd behandelt oder der Zahnarzt kommt. Pferde werden auch gedopt, gebarrt (ja immer noch) und regelmäßig mit Sporen und scharfen Gebissen malträtiert anstatt das mal an den eigenen Fähigkeiten gearbeitet wird. Sorry, das eine wird nicht durch das andere besser. Und es gibt ja mittlerweile Regeln, die die Rollkur betreffen zum Beispiel, aber es wird ja immer noch nicht umgesetzt wie man überall sieht.

    Und hier hat doch überhaupt niemand die Freizeitreiter bejubelt, die habt ihr doch ins Spiel gebracht und als schlechtes Gegenbeispiel genannt. Und das wollte ich eben nicht so stehen lassen, denn das stimmt so eben nicht. Es ging im Ausgangsbeitrag doch lediglich um die gruseligen Erfahrungen auf dem Turnier. Und ja Freizeitreiter reiten eben auch nach, was sie vorgelebt bekommen, das ist doch das Hauptproblem.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was schlechte Pferdehaltung in Matschoffenställen und Tierschutzwidriges Reiten miteinander zu tun haben und warum immer das eine gegen das andere gestellt werden muss. So kann man jede Kritik gleich immer aushebeln und es wird sich nie was ändern.

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    Jetzt stelle ich die Behauptung auf, dass die ganzen (Robust)Pferde, die als Gewichtsträger angeschafft wurden und durch die Eifel heizen ohne Sinn und Verstand, nur zum Spass, nicht besser dran sind als Boxenpferde, die GUT gearbeitet werden und einzeln rauskommen. Wir haben Pferde, die können nur Schritt und Galopp. Trageerschöpfung, Athrose, Rückenschmerzen, Sattelzwang alles ganz normal, wird gar nicht drüber gesprochen. Und das trotz optimaler Haltung.

    Warum haben denn jetzt alle Robustpferde in Offenställen dicke Reiter und werden schlecht geritten? Und gut gearbeitet Boxenpferde, das frag ich mich, warum kann man die nicht einfach artgerecht halten? Übrigens bin ich absolut der Meinung, dass es Pferden die ein paar Mal die Woche einfach durchs Gelände latschen und dafür aber im Sozialverband leben dürfen und sich nach ihren Bedürfnissen bewegen auf jeden Fall besser geht, als einem Pferd, das den ganzen Tag in der Box oder ein paar Stunden auf nem Einzelpaddock steht und dann eine Stunde gut geritten wird. Vor allem Erkrankungen wie Arthrose aber auch Magengeschwüre haben übrigens direkt was mit der Haltungsform zu tun. Das sind ja auch wieder nur Anekdoten, ich bin regelmäßig in einem reinen Freizeitreiterstall in dem ich keine schlecht versorgten und gequälten Pferde sehe. Könnte manches Pferd noch besser gymnastiziert werden? Bestimmt. Aber alle Reiter sind sehr bemüht, holen regelmäßig Tierarzt und Osteopath nehmen Unterricht und die Pferde leben in Gruppenhaltung im gut geführten Offenstall.

    Achso, Übergewicht haben nach einem Sommer mit Kuhgras quasi alle. Rehe ist fast normal und lahm sind viele. Die müssen sich ja nur einlaufen!

    Und das klingt einfach nach einem schlechten Stall. Kuhgras ist schlecht für Pferde und wenn mehrere Pferde krank werden, dann stimmt eben die Haltungsform überhaupt nicht. Was das jetzt mit dem Ausgangsthema von schlechter Dressurreiterei zu tun hat, versteh ich nicht.

    Ich bin noch ein Level niedriger und die ganzen unbehandelten Lahmheiten, weil sie nicht erkannt werden, die Hufrehe mit Ansage, dem das ist doch ganz normal Husten.

    Den Matschscheißeausläufen, weil Box ist immer böse.

    Den ganzen Geretteten, die zwar gerettet, aber niemals anständig ausgebildet werden, was dann wieder zu den Lahmheiten führt.

    Und ganz ehrlich, ich bin unsicher ob Rollkur schlimmer ist als mangelnder Trainingszustand daraus resultierendes Übergewicht, schlechte Reitböden, unpassende Ausrüstung und dann auch noch Anfänger obendrauf.

    Natürlich gibt es jede Menge bemühte Freizeitreiter, aber auch die müssen irgendwo lernen und das wird halt schwer, wenn jeder nur sein eigenes Süppchen kocht.

    Und auch hier nochmal meine Frage, was hat tierschutzwidriges Reiten mit Matschpaddocks zu tun? Und ich denke insgesamt gibt es mehr als nur bemühte Freizeitreiter in vielen Sparten, ich denke sogar die Mehrheit denkt da mittlerweile um. Warum man es im Profisport und der damit einhergehenden mittlerweile gegen die Wand gefahrene Warmblutzucht dann immer noch so laufen lässt ist mir echt ein Rätsel. Aber wahrscheinlich bin ich einfach in einer andere Bubble, mag mich aber auch mit FN Reiterei und Co nicht mehr befassen, weil ich es nur n och traurig finde.