Beiträge von Wollteufel

    Hab mal eine Frage, füttert hier jemand morgens und Abends verschiedene Sorten, also auch verschiedene Hersteller? Wir füttern das Defu Trockenfutter, abends wird es auch gern gefressen, da weiche ich es ein und mische meistens noch Joghurt und was so vom Essen übrig ist drunter. Aber auch ohne alles frisst er es gut und gerne. Morgens bekommt er das Futter dann trocken, weil meist nicht so viel Zeit zum Einweichen ist, er frisst es aber im Moment so gut wie gar nicht, andere Sachen, also Leckerli und rede von meinem Frühstück nimmt er aber. Das Trockenfutter morgens mischen wir auch mit Joghurt, aber er lässt es meist stehen. Mittags frisst er es dann manchmal doch noch. Das Trockenfutter nimmt er Nachmittags als Leckereien für Tricks und co, aber morgens nimmt er es auch nicht aus der Hand. Ich würde ungern komplett umstellen, weil mir das Futter an sich gefällt, auch wegen der Herkunft und er verträgt es auch gut.

    Ich überlege jetzt morgens ein anderes Trockenfutter zu geben, wird das normalerweise vertragen, wenn man am Tag je wechselt. Insgesamt ist mein Rüde schon ein bisschen empfindlich, hat manchmal matschigen Kot wenn was nicht passt, also bestimmte Leckerli etc.

    Ja, das hatten wir auch ne ganze Zeit. Jetzt fast gar nicht mehr. Futter haben wir umgestellt, aber auf anderes Trockenfutter, Nassfutter hat bei uns übrigens nichts geändert. Und ein paar Sitzungen bei einer Physio. Jetzt nur noch sporadisch immer wenn es mal nötig ist. Ich hab auch einmal am Tag Lactulosesirup gegeben, das hat auch geholfen meiner Meinung nach.

    Es gibt viele Rassen mit rassentypischen Krankheiten, ja. Aber in vielen Fällen sind das Probleme mit den Hüften, Ellenbogen, Kniescheiben, also was völlig anderes, als wenn das Gehirn zu groß ist für den Kopf, der Hund nicht gut Atmen kann oder das Herz in jungen Jahren schon schlapp macht. Da vergleichst du Äpfel mit Birnen. Und natürlich erzählt der Züchter dir was anderes, der will ja Geld damit verdienen.

    Einen wahrscheinlich vorbelasteten Hund zu kaufen und dann zu versuchen, das mit Ernährung in den Griff zu bekommen, das ist doch völlig schräg. Warum denn nicht gleich einen gesunden Hund holen? Hundehaltung bringt schon genug Einschränkungen mit sich, vor allem mit Kindern, wenn dann noch gesundheitliche Probleme dazu kommen hat man unter Umständen noch mehr Einschränkungen, ständige Arztbesuche, vom finanziellen mal ganz abgesehen.

    Ich würde niemals eine Rasse unterstützen, bei der die Gefahr für solche kranken Hunde gegeben ist, ganz egal, ob dann dein eigener Hund betroffen ist oder nicht, durch die Zucht dieser Rasse fallen immer wieder Hunde, die ihr ganzes, kurzes Leben leiden müssen. Das ein Züchter der Rasse das anders sieht finde ich nicht verwunderlich, ansonsten würde er ja nicht züchten oder?

    In diesem Link werden nochmal die Ausmaße beschrieben und auch wie häufig die Erkrankung ist, von den Herzerkrankungen ganz abgesehen. Das ist schon sehr erschreckend.

    Chiari Malformation und Syringomyelie beim Hund

    Was genau mögt ihr denn an der Rassebeschreibung, was ihr noch bei keinem andern Hund gefunden habt? Mir würden da die typischen Begleithunde einfallen, Havaneser, Bichon, Bolonka oder ein Zwerg oder Kleinpudel? Schaut euch die doch nochmal an.

    Also ich kenne mehrere Offenställe von Privat bis Hit-Aktiv, wo meine Stute auch lange stand. In keinem standen die Pferde ständig im Matsch, klar ist es wenn es viel regnet auch mal matschig an der ein oder anderen Stelle, aber normalerweise gibt es ja verschiedene Flächen, Sand, gepflastert, Weide, so dass die Pferde immer wechseln können. Übrigens kenne ich einige Huforthopäden und die allgemeine Aussage ist, dass die Hufe von Boxenpferden immer im schlechteren Zustand sind, Ammoniak und co ist schlimmer als jeder Matschpaddock.

    Die regelmäßige Bewegung und das Leben in einer Herde sind mir persönlich einfach wichtig und Boxenhaltung ist eben überhaupt nicht artgerecht, auch wenn die Pferde ein paar Stunden rauskommen, meist ja auch nur in kleine Paddocks.

    Das Wichtigste an einem guten Offenstall ist die Herdenzusammensetzung, da kann man leider auch viel falsch machen. Aber die Haltung an sich würde ich immer vorziehen.

    Das Welpen aus dem Auslandstierschutz noch nichts Schlechtes erlebt haben sollen, finde ich eine merkwürdige Sichtweise und wenig seriös. Die Welpen könnten auf der Straße geboren sein und sonst was erlebt haben und sind zumindest in den ersten prägenden Wochen nicht so sozialisiert, wie ihr das für euch braucht. Auch müsst ihr bedenken, dass die Hunde aus dem Ausland frühestens mit 15 Wochen nach Deutschland kommen dürfen, also sind sie ja aus dem Welpenalter fast schon raus.

    Auslandsdirektimporte und Anfänger halte ich für keine gute Idee, bzw. auch ich als nicht Anfänger würde da die Finger von lassen.

    Hallöchen,

    vielleicht werden es ja wundervolle Charaktere, aber muss man Husky und Malinois zusammenbringen... muss man das.. will man das? o.o

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    Wir haben im Bekanntenkreis tatsächlich eine Mali-Husky Hündin, die ist so ziemlich der liebste Hund den ich kenne, gut erzogen und ausgelastet natürlich. Verträglich mit fast allen Hunden, nett zu Menschen, eher zurückhaltend und super süß. Natürlich nicht repräsentativ, aber :herzen1:

    Ja, die Haltungsbedingungen klingen nicht so gut, aber da kannst du ja leider nichts dran ändern. Ich hatte meinen Stute ganz früher auch Nachts in der Box, tagsüber aber komplett 12 oder mehr Stunden draussen. Trotzdem habe ich nochmal einen Unterschied gesehen, als ich sie in einen Offenstall gestellt hab. Damals hatte sie schon hinten Arthrose und vorne einen Hufrollenbefund, der immer wieder Lahmheit ausgelöst hat. Danach hat sie kaum noch gelahmt.

    Ich würde auch versuchen mehr auszureiten wenn es möglich ist. Wie ist denn die Motivation vom Pferd dann? Und nen Ausreitpartner suchen klingt gut.

    Das ist von hier aus schwierig zu beurteilen, aber mit Arthrosepferd den ich mich ein bisschen aus. Ich persönlich finde die Haltungsbedingungen am Wichtigsten, aber das ist ja etwas, was du als RB nicht ändern kannst. Ansonsten finde ich bei Arthrose Ausreiten am Besten, viel und lange Schritt, am Besten viel Gradeaus und kein tiefer Boden. Wenn du ins Gelände mit dem Pferd kannst, würde ich mich darauf beschränken, meist haben Pferde ja auch mehr Motivation draußen. Ein Arthrosekrankes Pferd durch die Reitbahn zu treiben wäre nicht meins, auch seh ich da nicht den Mehrwert für das Pferd. Lange Spaziergänge im Sattel oder eben vom Boden aus verbessert den Zustand zusätzlich zur richtigen Haltung meiner Erfahrung nach schon.

    Das Verhalten der anderen Menschen geht allerdings meiner Meinung nach gar nicht. Mach dir da keine zu großen Gedanken drüber, lasst wenn möglich nochmal den Tierarzt drüber schauen und gut.