Beiträge von Lolalotta

    Ich drück Elvis die Daumen KasuarFriday !

    Bei uns war es gestern soweit und alles lief gut. Ich war beim Einschlafen dabei und es war unaufgeregt. Die Klinik ist wirklich einfühlsam, ich bekam alles erklärt. Ove ist ganz müde in meinen Arm gerutscht und wurde dann von mir abgelegt und für die endgültige Intubation und Einleitung der tiefen Narkose mitgenommen.

    Eine Notiz für später war für mich: Geschirr mitnehmen! Er war noch ganz schön beduselt beim Aufwachen, sollte aber beim Laufen begleitet werden, sobald er es selbst angeboten hat und einigermaßen sicher stand, um den Kreislauf in Schwung zu kriegen.

    Hier hätte ich ihn gerne am Geschirr gehabt. Das war mit Halsband viel schwieriger und sicher auch unangenehmer für ihn. Außerdem suchte er stark die Anlehnung an mein Bein und ich hatte Mühe, dieses unkontrollierte Schwanken zu steuern ohne ihm dabei auf die Pfoten zu treten. Vielleicht als Tipp für andere, ein Geschirr hätte da geholfen.

    Gestern hat er sich gut ausgeschlafen, auch schon was gegessen und heute früh scheint er gemütlich und müde, aber ganz der Alte.

    Ich hab keine Ahnung was er denkt, aber der schaut mich doch mit hochgezogener Augenbraue an?!?

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    Wenn ich diesen Blick von meinem Hund bekomme, dann kann er meistens meine Inkompetenz nicht fassen. ("Jesses Maria, wie die ohne mich überlebt? Alles muss man selber machen.")

    Achje. Ich merke doch gerade sehr, dass ich ganz schön aufgeregt bin und mir Sorgen mache vor dem Eingriff. Dafür gibt es wirklich keinen Grund. Aber ich glaube ihr versteht das gut.

    Ich habe mich entschieden: ich möchte dabei bleiben. Ove orientiert sich in mulmigen Tierarztsituationen sehr eng an mir und sucht richtig Schutz und Nähe, wenn ihm doch etwas Angst macht auf dem Tisch. Ich denke, ich möchte deshalb bei ihm sein.

    Danke euch. Noch ein vielleicht vermenschlichender Gedanke: verknüpft der Hund das Einschlafen negativ mit der Besitzerin, wenn man dabei ist?

    Ich tendiere und tendierte auch davor eigentlich sehr stark zu dabei bleiben.

    Letztlich würde ich das schon einfach immer so machen, wie es dort üblich ist. Um deren Abläufe nicht zu stören.

    Das finde ich auch wichtig. Hier wurde mir aber glaubhaft versichert, dass es ihnen bei einer prophylaktischen Untersuchung (also keiner OP in einer lebensbedrohlichen Situation z. B.) wirklich egal ist und ich das entscheiden kann.

    Meine Frage ist eher allgemeiner zum Thema Narkose, aber ich stelle sie mal hier, da es sich bei uns im Speziellen auf eine anstehende Zahnreinigung bezieht.

    Würdet ihr als Besitzerinnen dabei sein wollen beim Einschlafen des Hundes oder nicht? Meine Haustierärztin sagt: Besitzerin dabei zur Beruhigung für den Hund. Die Tierklinik meint sie machen beides, präferieren aber meistens, wenn die Besitzerinnen nicht dabei sind, da sich deren Aufregung überträgt auf den Hund und sie schon Fälle hatten, in denen man dadurch mehr Narkosemittel (oder Sedation? Naja jedenfalls die „Einstiegdroge“) brauchte.

    Jetzt muss ich mich entscheiden. Was meint ihr?

    Mein alter Tutnix hat in vielen gemeinsamen Jahren zweimal reagiert, nachdem er beim ersten Mal Recht hatte bin ich beim zweiten Mal diesem speziellen Menschen weiträumig aus dem Weg gegangen.

    Danke, ja. Ich hatte heute eben auch das ungute Bauchgefühl, dass Ove da gerade mehr Plan und Voraussicht hatte als ich und dass das keine Spinnerei war. Brrr. Muss mich auch mal schütteln glaube ich.

    Mein Hund, der weniger Schutztrieb hat als meine Yucca Palme, grollknurrte gerade auf Entfernung einen Mann im Wald an. Wir waren spazieren, langer, gerader Weg, niemand da sonst. In einiger Entfernung der Mann. Ich hab ihn dann angeleint, bin an den Rand gegangen und lief weiter, der Weg war sehr breit, Hund stakste und knurrte sehr tief und blieb ganz nah bei mir, ließ aber den Typ nicht aus den Augen. So eine Situation hatten wir noch nicht und ich wusste gerade nicht, wie ich mich verhalten soll. Also sowohl meinem Hund gegenüber, als auch generell in der Situation. Bin dann recht zügig vorbei, der Mann grüßte selbst auch nicht. Mir war dann wirklich sehr mulmig, ich hab mich oft umgedreht und bin recht zügig zurück zum Auto. Hund war so lange noch angespannt bis genug Abstand zwischen uns war. Dann verflog das wieder und er verhielt sich als wäre nichts gewesen.

    Hattet ihr das schonmal? Kann man wahrscheinlich schlecht beurteilen, wenn man den Hund nicht kennt. Also, ob ihm da einfach nur was zu Kopfe gestiegen ist. Was ich nicht glaube, weil er mittlerweile kein Halbstarker mehr ist, der irgendwelche neuen Maschen ausprobiert, sondern schon ein gefestigter Charakter. Und sowas eben normalerweise nicht passiert. Eigentlich wollte ich ihn da schon ernst nehmen in dem Moment, weil das so vollkommen aus der Art geschlagen war.

    Aber wie verhält man sich da dem Hund gegenüber?

    Ich, als Pudelbesitzer, fand den Spruch auch nicht so angemessen - einfach, weil genau dieser Vergleich den Lagotto offenbar erst in die Position gebracht hat, ein "Pudel für Nicht-Pudel-Haben-Woller" zu sein und er nicht zuletzt deswegen oft in den falschen Händen landet. Die Rassen lesen sich für mich grundverschieden und scheinen außer Fellpflege und Locken nicht viel gemein zu haben.

    Ahja interessant. Danke für die Erklärung, so hab ich das auch nicht gesehen (ist ja im Endeffekt auch nicht so wichtig).

    Ich hatte witzigerweise gänzlich andere Assoziationen.

    Wenn ich "des Pudels Cousin vom Lande" lese, dann schiele ich zu meinem rülpsenden, dödeligen Schlammpfützentaucher hier und denke mir, ja, ein bisschen mehr edle Zurückhaltung und weniger humtata würde dir vielleicht auch manchmal gut tun. xD