Williundwir
Auch hier muss ich wieder auf den Beitrag von Spirelli verweisen. Da erkenne ich mich und meinen Hund auch sehr wieder. Und vorab noch: wir sind auch noch am Üben und meilenweit von einem Profi-Alleinbleiber entfernt. Also alle meine Erfahrungsberichte sind nur kleine Einblicke und keinesfalls Ratschläge.
Bei uns war Ruheüben im Alltag (also ganz generell, an der Leine, im Park sitzend auf der Parkbank - Aufregung runterfahren als ganz allgemeine "Lebenseinstellung") sehr wichtig. Und dann greifen mehrere Stellschrauben ineinander: ist der Hund im Kern weniger aufgeregt, muss er mir nicht jede Sekunde lang zu Hause hinterherlaufen. Läuft er mir nicht permanent hinterher, ist er auch grundsätzlicher ruhiger, weil er diesen "Job" aufgibt und sich zum Schlafen mal zurückzieht.
Aushalten lernen, dass er keinen Zugriff auf mich hat (hier ebenso draußen an der Leine: Gassistehen, Orientierung an mir, lernen den Kopf mal auszuschalten und zu folgen). Das sind ganz viele Kleinigkeiten und eher eine Haltung/ein Grundgefühl, das sich bei mir ändern musste. Bei uns zumindest steht da auch kein ausgefeiltes Trainingskonzept dahinter, sondern Zusammenleben.
So viel erstmal dazu, wie gesagt. Wir üben noch, hatten einen holprigen Start und sehen erst seit sehr kurzer Zeit positive Veränderungen. Meine Beiträge also bitte "with a grain of salt" verstehen. 