Beiträge von Lolalotta

    Der Jagdhund jagt, der Hütehund hütet, der Wachhund wacht. Das sind nun einmal Rassedispositionen, Triebe, die genetisch verstärkt sind.

    Deine Rasse - wie im Übrigen viele andere Rassen auch - mag mit höherer Wahrscheinlichkeit gleichgeschlechtliche Artgenossen mit Eintritt ins Erwachsenenalter nicht so sehr. Das ist weder „böse“ noch schlecht.

    Das zu wissen und zu erwarten hilft einem selbst dabei, die richtigen Trainingsschritte zu wählen und gewisse Baustellen zu antizipieren.

    Kauft man sich einen Jagdhund, wäre auch fatal, wenn man sich darauf einstellt, dass ausgerechnet dieses Exemplar absolut gar keinen Jagdtrieb hat. ;)

    Hi, zu Anfang würde ich einen Abstand wählen, bei dem der Hund noch ruhig bleiben kann und dann Schau und Leckerli etablieren.

    Den Abstand zum anderen Hund möchte ich nochmal betonen, da ich bei mir selbst die Erfahrung gemacht habe, dass ich meinen Hund da schnell mal mit zu viel Enge überfordere.

    Folgender Gedanke hat mir geholfen:

    Antijagdtraining mach ich auch nicht zu Beginn mit einem Reh, das zwei Meter neben mir steht, sondern da ist ordentlich Distanz dazwischen. Wenn zwei Meter nicht klappen, werfe ich nicht das Handtuch und denke mir, klappt eh nicht.

    Seitdem ich das verstanden habe, gönne ich mir und dem Hund noch mehr Abstand, laufe meine Bögen viel größer und sammele so Erfolgserlebnisse, in denen es funktioniert. :smile:

    Nehmen wir das Beispiel mit dem Chirurgen mitten im OP.

    Ich finde eure Argumente objektiv tendenziell richtig, gebe aber zu Bedenken, dass es eben oft Frauen trifft, die strukturell benachteiligt werden und eben gar nicht auf Chefposten etc. kommen.

    Deswegen ist mein Ansatz immer der, nach oben zu schauen. Was kann sich wirklich strukturell verändern, damit der Arbeitsalltag für alle Beteiligten ob mit oder ohne Kind grundsätzlich verbessert kann.

    Das mag in gewissen Zügen nur wildes Rumphilosophieren sein, aber es wäre dennoch schön, wenn man einfach erkennt, dass eine 40h Woche nicht mehr zeitgemäß ist. Wir leben so automatisiert und digitalisiert wie noch nie und die Arbeitszeiten und Doppelbelastungen sinken nicht, sie steigen in vielen Bereichen.

    Als kinderlose Frau (ob nun gewollt oder unfreiwillig, das tut nichts zur Sache) möchte ich selbstverständlich Mütter mit der notwendigen Flexibilität im Arbeitsalltag unterstützen, denn das ist für mich schlicht und ergreifend auch feministisch ein wichtiger Wert. Ich möchte aber genauso auch selbst flexibel sein können, um mein Leben mit Hund zu organisieren. Denn der Hund - ob nun Privatvergnügen oder nicht - ist nun mal in meinem Leben das wichtigste Lebewesen, das meine Fürsorge braucht.

    Wie ich mich im Privaten nun abhängig mache - ob von Kind, Hund, Partner, Familie etc. - das möchte ich selbst entscheiden und die Hierarchisierung (Kind an erster Stelle, alles andere unwichtiger) geht mir im Arbeitsalltag gegen den Strich.

    @ Lolalotta,

    ich habs zu spät gelesen, tut mir leid, konnte es dann nicht mehr abändern. Das ist wirklich Riesenmist :emoticons_look: Dann wär ich aber auch mit Halsbändern vorsichtig. Hast Du die Problematik, mal mit dem TA besprochen? Vit B hört sich interessant an, kannte ich bisher nicht als Zeckenschutzmittel

    Danke dir! Ja, TA weiß Bescheid und es ist wohl nicht soooo selten diese Reaktion. Wie gesagt, Simparica wurde uns dann empfohlen und das wird auch problemlos vertragen.

    Ich lese noch ein bisschen zu Vitamin B und frage mal beim TA und fahre dann wohl zweigleisig Simparica plus was anderes.

    Und soviel zum Thema, anscheinend ist es nicht nur mein subjektives Empfinden - aufgenommen beim letzten Spaziergang:

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