Beiträge von Lolalotta

    Und entschuldige, wenn es dich jetzt trifft, aber das wird so oft geschrieben, ich habe Katzen, aber jetzt möchte ich endlich einen Hund.

    Sind Katzen denn so eine Ersatzbefriedigung, wenn es noch nicht reicht für einen Hund?

    Und wenn man dann dann endlich die erforderlichen Kriterien für einen Hund erfüllt, dann kauft man einen Hund, und die Katzen werden das ja wohl akzeptieren, sie sind ja eigentlich nett.

    Das finde ich gerade ganz schön anmaßend geschrieben.

    Und gleich noch eine Frage hinterher:

    Nutzt jemand den Ruffwear Highlands Sleeping Bag und/oder das Highlands Pad für drunter?

    Gibt es eine günstigere/bessere Alternative? Und ist der Schlafsack von außen widerstandsfähig genug, um ihn auch außerhalb des Zelts auf den Boden zu legen oder sollte man auf jeden Fall zur Kombi plus Pad greifen?

    Hast du es schonmal versucht? Ich kann problemlos Laufgürtel und Rucksack zusammen anziehen/tragen.

    Nein, noch nicht. Dann war das wohl ein vorschneller Schluss von mir. Bin einfach davon ausgegangen, dass das unbequem ist.

    Ich trage auch Laufgurt und Rucksack und zum Teil auch auf richtig langen Strecken.

    Es sollte ein relativ schmaler Gürtel sein, damit er nicht unterm Rucksack drückt. Ich habe einen von Rock empire.

    Den schaue ich mir vielleicht mal an. Ich laufe (bislang noch nie mit Hund) ebenfalls eher lange Strecken mit Gepäck und würde da tendenziell lieber noch minimalistischer unterwegs sein.

    Aber bei Jagd- oder Panikkandidaten vielleicht lieber dort festmachen, wo keine Schnalle aufgehen kann!

    Ove ist weder das eine noch das andere. Ich denke das müsste der Bauchgurt des Rucksacks auch gehen, wie bei Shalea

    Danke euch, ich geh nochmal in mich und probier das Tragegefühl aus. Ich hab noch gar keinen Laufgurt und deswegen wahrscheinlich die falsche Vorstellung.

    Für längere Touren möchte ich mir eine Leine mit Rückdämpfer zulegen, die ich auch mal um mich drumhängen kann, um sie nicht immer in der Hand zu halten. Da ich sowieso schon einen Rucksack auf dem Rücken habe, fällt ein Laufgürtel raus.

    Wie macht ihr das denn mit Leine plus Rucksack? Es gibt ja diverse Optionen, die man sich um die Taille schnallen kann. Habt ihr Empfehlungen?

    Na ja, ich fasse mal zusammen dass so ziemlich alles einfach schief gelaufen ist.

    Ganz viel ist sicherlich auch richtig gelaufen!

    Was meinst du, was ich mir hier für Fehler eingebaut habe. Die Dinge, die ich mittlerweile besser weiß, habe ich gelernt, weil ich teilweise 27 Umwege gemacht habe.

    Und dass ich sie nun besser weiß heißt noch lange nicht, dass sie nun klappen. :D

    Ich sehe mittlerweile, dass es auch direkt einfacher hätte funktionieren können. Und bin bei manchen Themen immer noch (und sicher noch eine lange Zeit) dran. Aber man macht einfach Fehler und das ist kein Problem. Niemand ist perfekt. Der eigene Werkzeugkasten erweitert sich einfach mit der Zeit und Hundeerfahrung.

    Das passiert schnell, dass man die Energie und den Fokus so gelenkt hat. Grade bei Hunden die bisschen mehr Dampf haben und nicht grade durch angeborene Grundgelassenheit glänzen - generell freudig, offen und extrovertiert sind. Wenn man dann gleichzeitig vergisst die Zusammenarbeit zu fördern, Grenzen zu setzen und dem Hund beizubringen, sich nicht hochzuspulen hat man gut zu tun wenn es in die Pubertät geht.

    Das möchte ich noch einmal unterstreichen, denn ich erlebe selbst, dass da die Balance ganz wichtig ist. Wenn ich nur Umorientierung lobe, habe ich in meinem Fall eine Hund, der anfängt, jeden Reiz zu suchen und mir anzuzeigen.

    Wir mussten das auch erst lernen und die Begrenzung - auch an der Leine - und die Fähigkeit meinem Hund mal zu vermitteln „das ist jetzt nicht interessant für dich, bitte abschalten“ hat uns in Kombination mit der Umorientierung Fortschritte gebracht.

    Einen Hund auf 180 konstant Reize anzeigen und damit wichtig werden zu lassen, geht meiner Meinung nach nach hinten los.

    Ich kann nur von meinem Alltag mit meinem Hund berichten. Das wird ganz sicher nicht auf alle Hunde und Menschen gleichermaßen zutreffen!

    Ich hüpfe auch mal mit meinem Hund. Aber als Belohnung, nachdem er sich bspw. bei einer Hundebegegnung schön zusammen gerissen hat und man förmlich merkt wie sich die Energie unterm Deckel aufgestaut hat. Kurz Luft ablassen, danach kommt wieder Ruhe rein.

    In einer sowieso schon dynamischen Situation Dynamik zu erhöhen, wäre für uns überhaupt nicht hilfreich. Das ist dann wie der Druckkochtopf, der in alle Seiten explodiert, nicht nur in die eine erwünschte, nämlich in das Spiel mit mir.

    Es gibt schlicht und ergreifend Dinge, die mein Hund immer spannender finden wird, als mein Zergel oder meinen Käse. Da komm ich auch Spielzeug wedelnd und quietschend nicht hin. Außerdem braucht er in Situationen, in denen er drüber ist, erst recht einen Anker, an dem er sich orientieren kann. Diese Aufgabe fällt mir zu, mit Ruhe und Konsequenz, und zumindest bei uns nicht mit einer Erhöhung der Erregungslage.

    Deswegen war hier von ganz klein auf die Devise, Umorientierung zu loben. Wenn Hund am Horizont ein Fahrrad erspäht, lohnt es sich enorm, bei mir zu bleiben, denn dafür gibt es Käse. Das ist hier mittlerweile mit ganz viel Ruhe ritualisiert. Klappt - vor allen Dingen bei Hunden - auch nicht immer, aber weder Hund noch Mensch sind hier perfekt.

    Ich bin kein Freund davon, alle Reize durch Management immer zu umgehen. Aber bis im Zusammenleben nicht ein gewisser Grad an „Hund runterregeln können“ bzw. den Hund gar nicht erst konstant auf so einem hohen Erregungsniveau zu halten erreicht ist, fallen dann solche Themen wie der Weg an den Pferdekoppeln eben raus.

    Ich bin mir sicher ihr findet euren Weg! Lass dich nicht auf das Vergleichen mit anderen ein, das macht nur schlechte Laune. Holt euch gute Ressourcen, gute Trainerinnen. Lernt zusammen. Wenn es länger braucht - wurscht. Dann braucht es eben länger. Kopf hoch!