Ich würde gerne in die Zukunft sehen und wissen, ob ein Hund wirklich "so viel zurückgibt" und wir ein Team werden und da eine tiefe Bindung entsteht etc., oder ob ich dieses Gefühl nie loswerden werde, dass ich mich da massiv eingeschränkt habe und meine alten Freiheiten zurück möchte.
Ich fühle mit dir in deiner Zerissenheit, jedoch kann ich mich in dieses Transaktionsdenken irgendwie nur schwer hineinversetzen. Ich frage mich was du dir genau unter „so viel zurückgeben“ vorstellst? Und das tut er nicht schon jetzt?
Er wird immer von dir abhängig sein, dein Zeitkontingent massiv kürzen, deine Finanzen leerfuttern, deine Freiheiten beschneiden. Im Seniorenalter des Hundes höchstwahrscheinlich noch mehr als jetzt.
Natürlich wächst man über die Zeit näher zusammen, das liegt in der Natur der Sache, man lernt sich eben kennen. Ich finde es nur schwierig diese Ansprüche an die Beziehung zu stellen. Klar, niemand wünscht sich einen kranken oder anderweitig massiv eingeschränkten Hund und manche haben dieses Pech. Und ja, man stellt sich natürlich einen Mehrwert unter Hundehaltung vor, sonst würden man den Gedanken ja erst gar nicht hegen. Aber irgendwie lässt mich das in der Form wie oben zitiert nachdenklich werden.