Die Energie sollte der Hund grundsätzlich eher aus den Kohlenhydraten (bzw. beim gesunden Hund auch aus Fett) ziehen. Dafür fütterst du die Hirse. Von dem Barf-Mythos des möglichst hohen Fleischkonsums würde ich mich mit magendarmsensiblem Hund ehrlich gesagt sowieso verabschieden.
Wie teilt man das denn dann prozentual auf? Momentan bekommt er 70/30, wollte aber langfristig sowieso runter auf 60/40. Passt das dann auch für die Ausschlussdiät?
Meine Vorgehensweise: rechne dir den Protein- und den Energiebedarf des Hundes aus. Dafür gibt es Formeln (z.B. zu finden im tiermedizinischen Fachbuch Meyer/Zentek "Ernährung des Hundes"). Darauf basierend weißt du, wieviel Fleisch und wieviel Kohlenhydrate dein Hund braucht. Gute Online-Anlaufstellen sind außerdem Napfcheck und Futtermedicus. Napfcheck hat auch einen ganz okayen Futterrechner online. Von der prozentualen Aufteilung bin ich zur Berechnung weg. Wenn ich mir das Futter meines Hundes so anschauen, dann liegen wir ungefähr bei etwas wie 40 Fleisch, 30 Kohlenhydrate, 30 Gemüse. Pi mal Daumen.