Alles anzeigenHallo, ich brauche mal euren Rat oder vielleicht auch nur Zuspruch.
Unser Hund ist beim Tierarzt totaler Panikpatient. Wir haben das für allgemeine Untersuchungen mit viel Übung und Geduld hinbekommen, dass sie nicht total ausflippt. Sobald Schmerzen ins Spiel kommen, ist’s aber rum. Sie lässt sich dann gar nicht mehr berühren.
Jetzt ist es so, dass sie morgen einen Abszess eröffnet bekommen soll. Dafür hat uns der Tierarzt Gabapantin mitgegeben, nachdem wir es heute vergeblich versucht haben (Mist…, aber na gut, müssen wir danach wieder üben), sie behandeln zu lassen. Davon soll sie heute Abend und morgen früh eine Tablette nehmen, damit die Behandlung überhaupt durchgeführt werden kann.
Hat jemand damit Erfahrungen? irgendwie fühlt es sich gerade total doof an. Wir bekommen das mit viel Training sicher hin, aber da das jetzt schnell gemacht werden muss, habe ich ja keine Wahl.
Kein Rat, aber ich wollte einfach mal Daumen drücken, dass morgen alles gut läuft.
Grundsätzlich finde ich es nicht schlimm, dem Hund für so eine kurzfristige Geschichte medikamentös einen Teil der Angst zu nehmen, Trainieren kann man ja trotzdem weiter.
Ich finde das überhaupt nicht schlimm und drücke euch die Daumen! Menschen bekommen doch vor Operationen oder ähnlichen Eingriffen auch angstlösende „Mir-doch-egal“-Tabletten und Tieren kann man den Eingriff ja nun mal nicht rational erklären. Klar, Medical Training ist immer sinnvoll und ich bin großer Fan davon, aber es klingt so als würdet ihr euch Vorwürfe machen und ich finde das müsst ihr nicht.
Ich habe mich mit Psychopharmaka bei Tieren noch nicht näher auseinandergesetzt, aber denke mir manchmal, dass sie gerade bei Tierarztpanik sehr viel Linderung verschaffen könnten. Vielleicht müsste man viele Tiere gar nicht erst in so viel Angst versetzen und könnte viel proaktiver Abhilfe schaffen.