Ich entscheide wann es was zu fressen gibt, ich entscheide wann wir, wo, wie lange und wie schnell spazieren gehen, ich entscheide, wann und was trainiert wird, ... selbst free shapen steht doch in einem menschgemachten Rahmen.
Die Frage nach der Kreativität wurde in einem anderen Zusammenhang gestellt. Hier würde ich es eher Mitgestalten nennen.
Beispiel aus meinem Alltag, der bei meiner Hundemenschfreundin, die eine andere Schiene fährt, Hände vor dem Kopf Zusammenschlagen ausgelöst hat:
Ove hat Spazierroutenvorlieben und fragt manchmal an, ob wir nicht einen anderen Weg nehmen könnten. Gehe ich oft drauf ein, wenn ich auch Lust habt.
Wenn auf der Couch kein Platz ist, weil wir zwei Menschen uns breit machen, fragt er an, ob wir uns zur Seite räumen könnten.
Auch wenn sein Lieblingsplatz belegt ist, darf er fragen und ich mache ihm sogar manchmal Platz, auch wenn der Rest der Couch leer ist.
Wenn ich ein gemeinsames Spiel beende, schafft er es trotzdem manchmal, mich für Runde 2 breitzuschlagen.
Und ja, nicht, dass das hier falsch rüberkommst: das ist ein Individuum, in einem spezifischen Umfeld, in einer spezifischen Mensch-Hund-Konstellation und ganz sicher nicht übertragbar.