Ich finde es macht schon Sinn wenn man einfach das Bild aus Sicht der Tochter erweitert.
Ich war ja damals selber so, bzw so ähnlich. Da gab's ne Rasse, die wollte ich uuuunbedingt haben, absolute Traumrasse, optisch toll, Wesen toll - et voila : Ein Dobermann sollte es sein 
Solange, bis mir - durch viel Informationen - klar geworden ist dass die zum einen gesundheitlich ihre Thematiken haben ( die mir wieder rerst begreiflich waren als ich am eigenen Familienhund gesehen habe wie viel Geld zum Tierarzt wandern kann, und dem entsprechend meine Priorität Richtung "möglichst überschaubare Erbkrankheiten" ging), und zum Anderen für mich ne Nummer zu hoch gepokert waren ( okay, mehr als eine ^^ kurz - ich hab festgestellt dass 30 Kilo Hund ja echt viel Kraft haben und mir einiges an Erfahrung fehlt).
Es kann dauern bis man darauf kommt. Vor allem wenn man die rosarote Brille auf hat.
Aber, wenn man etwas wirklich wirklich will, ist man auch bereit dazu sich wirklich wirklich intensiv damit auseinandersetzen.
Natürlich denkt man dann wenn man die negativen Geschichten hört erstmal,, Ach, das krieg ich schon hin! " oder,, Ach, is doch nicht so schlimm!" oder,, Ach, die übertreiben Alle! " oder ( typisch für dieses Alter),, Ach, die wollen mir das nur madig machen!".
Wenn aber diese "Trotz Phase" vorbei ist, kann man langsam neutraler sehen. Und dann will man ( oder zumindest ich ^^) auch wissen :,, Sag mal, ich hab mich jetzt so lange mit den positiven Eigenschaften auseinander gesetzt! Aber wie sehen eigentlich die negativen Eigenschaften aus? Wie kann das Worst Case aussehen? Wie wahrscheinlich ist das? Und vor allem - Krieg ich das eigentlich wirklich hin? "
Und da gibt's dann eigentlich nur 3 mögliche Schlussfolgerungen die man treffen kann :
1 : Nein, das ist keine gute Idee, ich suche mir eine Alternative!
2 : Ja, ich finde die Rasse perfekt für mich, verstehe aber dass vielleicht der Zeitpunkt nicht passt.
3 : Ich habe keine Ahnung, also muss ich mich weiter informieren.
Soll heißen : Wo die Theorie nicht greift, braucht man Menschen mit Erfahrung. Wo Menschen mit Erfahrung nicht mehr ausreichen, braucht man Bilder/Erfahrungen. Und wenn das auch nicht ausreicht, braucht man eben noch mehr Erfahrungen.
Deine Tochter hat die Geschehnisse vom Verein im Kopf. Sie braucht jetzt noch Negativ Beispiele, erfahrene neutrale Menschen die sie aufklären können, und Erfahrungen mit anderen Hunden.
Wenn man sich auf eine Sache versteift, merkt man nicht wie toll eine andere Sache sein kann ( in dem Fall nehmen wir Hunderassen).
Es kann zB sein dass sie Shelties und Border Collies kennt, aber noch nie einen Papillon gesehen hat, und sich dann beim kennen lernen denkt : ,, Hey, die sind ja echt voll cool! Die guck ich mir mal näher an! "
Aber, was sie vor allem braucht, ist erstmal Zeit ( und dass man zur Ansicht dass ein Border Collie ne dumme Idee ist, stanfhaft bleibt).
Pubertät is ätzeeeeend. Wir sind doch alle froh dass wir sie hinter uns haben, und deine Tochter steckt da grade mitten drin. 