Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich wette was, dass dieses arme Wesen irgendwo in der Pampa geboren und aufgewachsen ist und erst zum Verkauf in diese Wohnung gebracht wurde - Nala kannte bis vor 3 Wochen nur Mama, Geschwister und vermutlich einen Schuppen / Keller o.ä.

    Das vermute ich auch

    Klingt zumindest logischer als "Welpen wachsen in Stadtwohnung auf und haben mit Dingen Stress die sie evtl schon kennen" ( also alltäglichen Geräuschen im Mehrfamilienhaus).


    Und bitte, bitte, bitte :gott: Anzeige erstatten!!

    Das ist sooo wichtig!!

    Wohnt deine Mutter anders als du?

    Ein Mehrfamilienhaus macht andere Geräusche und da ein Hund ein sehr gutes Gehör hat, und deine Hündin schlecht zur Ruhe kommt...

    Vielleicht verknuspert sie die Umgebung/das restliche Leben in deinem Haus nicht?

    Ja, meine Mutter wohnt wesentlich ruhiger. Bei mir hört man laufend Autos, Sirenen und einfach das Leben. Bei meiner Mama ist es gerade nachts sehr still.

    Wie ist sie nochmal aufgewachsen? Auf einem Hof oä?


    Das Problem ist natürlich - Wenn man mit Wesensschwachen/nicht nervenfesten Eltern verpaart ( was ich bei einem Vermehrer nicht ausschließen würde), ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es der Nachwuchs ebenfalls wird.

    Wenn Welpen die erste Zeit nicht viel kennen lernen, ist alles Andere natürlich verdammt viel, bzw erstmal zu viel.

    Und wenn er zu früh von der Mutter weg kommt, wirkt sich das ebenfalls aus.

    Dobermänner sind relativ reizoffen - wie hier einige Rassekenner/Halter bereits geschrieben haben.

    Das bedeutet dass sie schnell und stärker auf Außenreize ( bspw Umweltgeräusche) reagieren.

    Nun kann sich ein Welpe natürlich an das alles gewöhnen, aber dafür braucht er entsprechend Nerven und vor allem ausreichend Schlaf.

    Es kann sein, dass deine Hündin aufgrund der Ausgangsbedingingen Zeit Lebens Probleme damit haben wird, Außenreize aushalten und ausblenden zu können.

    Ich lebe nicht viel anders als du. Meine Wohnung ist ähnlich groß und ähnlich aufgeteilt. Ich wohne am Stadtrand, in einem Mehrfamilienhaus ( jedoch nur im 1. OG ^^).

    Meine Hündin wuchs bei einer Züchterin mitten im Wald auf und hatte anfangs erstmal einen richtigen Kulturschock. Aber - sie hatte nie Probleme damit schlafen zu können, und sie kann alles was sie einmal für normal und ungefährlich eingestuft hat, ausblenden.

    Das ist ein Muss für einen Hund, der so lebt. Er muss das ab können, sonst dreht er durch. Und das ist wenn man es genau bedenkt wahnsinnig viel :

    Straßenverkehr, viele Hunde, Menschen, Katzen, städtische Wild Tiere, Müll, viel mehr Geräusche...

    Auch im Haus - Kinder im Innenhof, Sirenen, Menschen im Treppenhaus, öfter eine läutende Türklingel,...

    Viele, viele Dinge die wir Menschen garnicht mit bekommen.

    Deine Hündin kann nichtmal ansatzweise etwas verarbeiten, denn um etwas verarbeiten zu können, muss sie schlafen können.

    Wenn sie nicht schlafen kann, ist sie im Dauerstress.


    Lange Rede kurzer Sinn : Es kann sein, dass deine Hündin nie ein Stadthund sein wird.

    Aber auf jeden Fall kommt sie damit nicht zurecht und es ist gut, dass sie bei deiner Mutter erstmal eine Mütze Schlaf tanken kann.

    Das bedeutet aber auch, dass es vielleicht in Ihrem Sinne am besten ist, wenn Sie dauerhaft ländlich und ruhig leben könnte.

    Am besten ist, du unterhältst dich mit einem Trainer darüber und holst dir eine Meinung von jemandem ein, der deine Hündin auch wirklich sehen kann.

    Wir können ja nur über das schreiben, was wir lesen. Wir können jedoch die Tatsachen nicht sehen.

    Briard empfinde ich als weniger knackig und das Territorialverhalten auch ohne ernsthafte Auslastung wirklich gut lenkbar.

    Ich hab da zwei Exemplare kennen gelernt die echt heftig einen an der Meise hatten.

    So dass ich mich Frage, ob das individuelle Probleme wären, oder ob das häufiger vor kommt?

    Auf jeden Fall würde ich da gut drauf achten dass die Hunde wirklich nett und offen sind.

    Mal etwas OT weil es nicht um TroFu geht.

    Gustaf hat noch nie Rind gebekommen. Weder als Futter noch als Leckerlie. Also dachte ich mir gestern, ich schau mal ob er Rind verträgt, das wäre ja super easy. Ich also 350g bestes Bio-Rindergulasch gekauft (war gerade stark reduziert im Angebot), weil ich bei sowas gerne mit mageren Muskelfleisch anfange, und dieses zusammen mit Kartoffeln und Möhren gekocht. Die Portion dann auf zwei Mahlzeiten verteilt.. und tataaaaaaa

    Wir durften gestern nacht dreimal mit ihm raus. Insgesamt 7x Matschkot bis zu wässrigen Durchfall :roll: .

    Fazit, kein Rind, denn wenn der Kot sich verschlechtert ist das erstmal ok, aber so "durchschlagend" finde ich schon aussagekräftig.

    Bekam er evtl beim Züchter Rind?

    Sonst ist das gern mal versteckt irgendwo drin.


    Ich würde ehrlich gesagt das Risiko nicht eingehen bei den gängigen Sorten zu bleiben.

    Also außer natürlich es gibt eine, von der du weißt dass das klappt.

    Ich hab damals mehrmals rum probiert mit Hühnchen, Rind, Pute...

    Ergebnis war immer das Gleiche.

    Mit Kaninchen war dann endlich Ruhe, dann kam Lamm dazu, dann Fisch...

    Muss ja nicht gleich Pferd oder Strauß sein.

    Man kann ja auch erstmal mit den Hasenartigen oder Wasserbüffel bspw anfangen.


    Nur ein Beitrag aus meiner Sicht dazu :)

    Wo gibt's denn Rabatt auf das Safety?

    Hier hat vor ein paar Wochen ein Fuchs eine Katze geholt.


    Oder die Katzen die auf den Gleisen zum Opfer fallen...


    Unserer würde vermutlich dem nächst besten Hund zu Opfer fallen. Der liebt Hunde und hat dabei absolut kein Gefahren Bewusstsein..

    Der Grund warum ich Lilo und ihn nicht aneinander gewöhnen kann, ist schlicht der dann viel zu schnell die sichere Distanz unterschreiten würde.

    Und je nachdem spielt seitens Lilo wahlweise Jagdtrieb oder Gruselfaktor mit rein.

    Wir hätten die beiden aneinander gewöhnen müssen als sie noch ein Welpe war. Dumm dass wir das verpennt haben...