Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich frag mal so : Traust du der Züchterin?

    Prinzipiell würde ich mich was das Einschätzen der Charaktere betrifft immer nach dem Züchter richten, weil ich sehe nur Momente und hab die kleine Rasselbande nicht 24/7 um mich herum.

    Wir stehen ja bspw aktuell in einer ähnlichen Situation, sprich der Wurf ist da, die Abgabe nähert sich langsam und es geht nun drum welcher Welpe es schlussendlich wird.

    In unserem Fall ist es so, dass wir ebenfalls durchaus relativ konkrete Vorstellungen haben, bedingt dadurch dass es nicht der erste Hund ist und ja auch andere Faktoren Einfluss haben ( Lebenssituation, vorhandener Hund, vorhandene Katze).

    Jedoch ist es auch so, dass sich der Wurf recht homogen verhält. Sprich, die Welpen entwickeln sich alle relativ ähnlich und erst jetzt gibt es langsam Einschätzungen der Charaktere.

    Und trotzdem kann sich das wieder ändern.

    Nun sind die Welpen in deinem Fall jedoch schon 11 Wochen alt ( "unsere" sind etwa 4 Wochen jünger), somit kann man das auch sicherer einschätzen.

    Andererseits :

    Alle bisherigen Hunde hier, sind mit 12/13 Wochen erst eingezogen.

    Bei meiner Hündin wars bspw so dass sie bei der Züchterin ein vollkommen unbefangener, stink normaler Welpe war. Sehr tollpatschig und etwas eigensinniger als die noch vorhandene Schwester.

    Als sie bei mir eingezogen ist, hatte sie erstmal nen Kulturschock und ist bis heute eine sehr misstrauische bis unsichere Hündin. Zwar in vieler Hinsicht sehr rassetypisch und Parallelen zu damals sind noch vorhanden, aber das soll jetzt nur ein Beispiel dafür sein, dass ein Welpe sich bei euch ganz anders zeigen kann, wenn er aus seinem gewohnten Umfeld erstmal raus ist.


    Irgendjemand im Trainersektor meinte mal, man kann sich einen Welpen vorstellen wie einen kleinen Haufen Knete.

    Von Grund auf bleibt es die selbe Knete, aber sie ist noch sehr weich und formbar, und wird erst laaaangsam zäher, bis es ein relativ fester Klumpen ist.

    Man sucht sich somit als Welpen also quasi eine Art "Rohmaterial" aus, auf dem man aufbaut.

    Und zusätzlich spielt auch noch ganz viel Entwicklung, Lernerfahrung und Erziehung rein.

    Somit kann man also nicht sagen, dass bspw der selbstbewussteste Welpe, auch der Selbstbewussteste Erwachsene wird oder anders rum.

    Oder der quriligste Welpe, auch im Erwachsenen Alter der Quriligste ist.

    Ein quirliger Welpe im ruhigen Haushalt, wird ein ruhigere Hund sein, als der entspannte Welpe den man mit entsprechend Programm "füttert".


    Aber schlussendlich ist es noch der selbe Hund, und eine Wahrscheinlichkeit dass manche Eigenschaften bleiben, ist durchaus gegeben.

    Je nachdem mehr, je nachdem weniger.

    In dem Fall hier würde ich sagen : Lass dir erst mal Bedenkzeit, bespreche das mit der Züchterin, und wenn du das Gefühl hast du solltest weiter suchen, dann schau weiter.

    Es sind Havaneser, die Chance dürfte euch nicht weg rennen.

    Und schlussendlich sollte es ein ganzes Hundeleben, bzw idealerweise 15 Jahre lang passen.

    Im Zweifel also lieber einmal zu lang gehadert, als einmal falsch entschieden.

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    Würde die hübsche Dame rechts außen im Tierschutz landen, käme sie sicherlich als DSH-Sennenhund-Mix in die Vermittlung. :lol: So, wie vor Jahren in einer Vermittlungssendung im Fernsehen mal ein völlig zugewachsener Wheaten aus dem Tierschutz als Hütehundmix angeboten wurde. :verzweifelt:

    Oder wie viele DJT's, Terriermixe oder bestimmte Hüterassen ( bspw Gos) als "Schnauzer Mix" vermittelt werden...


    ( aber is OT, sry)

    Heut zeigen sie ein tolles Gespann.

    Kleine, weiße Havaneser Hündin und dazu ein Mann der Kampfsport betreibt und im Security Bereich arbeitet.

    Toll, weil das ja vielleicht manchen männliche Personen zeigen kann, dass sie keinen großen, bulligen Hund brauchen, sondern auch ein kleiner Wuschel bspw überhaupt nicht blöd ausschauen muss und gut passen kann.

    Hier ist es ja so, dass Susis Tod jetzt auch nicht sooo lange her ist.

    Also ein knappes halbes Jahr.

    Per se klingt das zqar erstmal nach garnicht so kurz, aber in Relation zu den 16 Jahren die sie hier war, fühlt sich das doch recht kurz an.

    Wir wissen wie sie war, und dass der Welpe ganz anders sein wird. Und ich denke es ist auch gut so ( in unserem Fall) dass es ein Hund wird der anders aussieht und anders tickt.

    So können echt garkeine Vergleiche aufkommen oder das Gefühl den Hund irgendwie zu ersetzen.

    Im Gegenteil - Irgendwie wird jetzt besonders greifbar dass das was war nicht wieder kommen wird.

    Aber es wird ein Stück Normalität zurück kommen.

    Ich kann mir vorstellen dass einem die Emotionen da evtl einen kleinen Streich spielen können, weil das den Eindruck vermitteln könnte dass es weiter geht wie vorher, nur dass der Hund ein anderer ist...

    Aber das wird es nicht. Es wird in mancher Hinsicht wahrscheinlich ähnlich werden, einfach weils ein Hund ist. Und in anderer Hinsicht wieder gänzlich anders, weil es verschiedene Persönlichkeiten sind, und der Neue auch nie im Ansatz am alten heran kommen wird. Das meine ich allerdings nicht im Sinne von mehr oder weniger Wert, sondern eben individuell, anders. Er bekommt ebenfalls einen Platz im Herzen, aber es wird nicht der der Vorgängerin sein, auch wenn dort vielleicht nurnoch ein Abdruck den Platzhalter spielen kann und dieser nicht mehr mit Leben, sondern Erinnerungen gefüllt wird.

    Lilo würde bei mir bleiben ( weil sie unmöglich ohne mich gehen kann) und wahrscheinlich alles Fremde anmotzen ( weil ihr Leibwächter ausgeknockt wäre und sich der Wachmode einklinken könnte).


    Bei Susi hätte ich es für wahrscheinlich gehalten dass sie sich irgendwann verkrümelt hätte ( weil langweilig) und nach Hause gegangen wäre .


    Ob da jetzt der Hund besser ist der meint Regeln zu müssen oder der der sich einfach verzieht?

    Hmm, ich werde es hoffentlich nie erfahren.


    Ich war bisher einmal "weg" und kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen dass das so schnell wieder passiert. ^^

    Aber sag natürlich niemals nie...

    Um die Frage in der Überschrift zu beantworten :

    - Wolfsblut ( verschiedene Sorten, uA Wild Boar, Wild Forest, Cold River,...)

    - Wildborn Soft ( Pearl oder Iberico)

    - Wolf of Wilderness ( Fiery Volcanoes)

    - Genesis ( Shallow Land)

    - Purizon ( Adult Fisch und die Sorte mit Lachs und Spinat)

    - Dr. Clauders Wildlife ( Lachs )

    Ehemals Happy Dog ( bevor auch ins Karibik Geflügel rein kam...)


    Bin da leider keine große Hilfe, weil meine Hündin steht leider voll auf Kräuterkrams ^^

    Die Wolfsblut Cracker Blue Mountain bspw riechen richtig wie Kräutertee, und sie liebt sowas.

    Oder wenn es so beerig ist, auch toll...


    Unkräuterig sind hier dann eher Leckerlis ( kein Trockenfutter).

    Goood Petfood ist bspw relativ Kräuterarm ( also bis auf Petersilie und Hanfmehl wenn ich richtig sehe). Davon hab ich allerdings nur die Leckerlis ausprobiert weil die Trockenfutter Sorten wegen Unverträglichkeiten nicht gehen.

    Die Leckerlis sind auf jeden Fall schonmal gut.