Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich werf mal noch den Bolonka ein.

    Absolut angenehme, anpassungsfähige, nette kleine Hunde!

    Also dem Havaneser relativ ähnlich. Man muss nur schauen wegen der Größe, die werden teilweise inzwischen wirklich winzig gezüchtet.


    Ich denke aber, auch mit den beiden Rassen die du favorisierst wirst du wahrscheinlich nicht viel falsch machen können, und dass es dir hilft erstmal offener zu sein.

    Du suchst einen Hund aus 2. Hand ( zumindest hab ich es so verstanden), und Hunde diesen Typs ( klein, nett, unkompliziert) sind in der Regel schnell weg, wenn sie mal ihren Weg in die Vermittlung schaffen.

    Was auch sinnig ist ( wenn du Facebook hast) :

    Geh in die entsprechenden Rasse Gruppen und folge Züchtern die du interessant findest.

    Häufig werden so auch Rückläufer geteilt, bevor sie auf irgendeine Homepage kommen.

    Ah okay.


    Wachsame/Meldefreudige Hunde werden bei allem laut was sie für Meldewürdig oder seltsam halten. Das kann also prinzipiell erstmal alles oder nichts sein.

    Es kann sein dass Nachbarn auf der Terrasse angekündigt werden, es kann aber auch sein dass der Hund es normal findet und erst meldet wenn bspw ein fremder Hund am Grundstück vorbei läuft.

    Es kann sein, dass der Hund den Nachbarn auf der Terrasse einmal ankündigt weil er draußen ist, es kann sein dass er ihn massiv stört und immer wieder laut wird.

    Prinzipiell eine Sache der Gewöhnung, des Individuums, der Rasse und der Erziehung.

    Bei meiner Hündin ist es bspw so, dass sie sich abgespeichert hat was alles so normal ist, und entsprechend dosiert meldet.

    Bei fremden Menschen im Treppenhaus bspw wird gegrummelt bis 2-3 Mal Wau gemacht, bei dazu gehörigen Menschen nur kurz gegrummelt.

    Trampelt jemand mitten in der Nacht durchs Haus, schlägt sie deutlicher an.

    Klingt schön, da sie allerdings zur ernsteren Sorte gehört, ist das ein Thema das sich auf den kompletten Alltag auswirkt.

    Sprich - Wachen ist nicht nur Bellen. Bellen ist ein kleiner Teil des Wach Verhaltens, und der Rest Bedarf je nach Hund entweder strikte Führung oder zumindest ein Auge drauf.

    Der vorige Hund war nur sehr bellfreudig. Ja, war nervig, denn sie hat bei quasi allem angeschlagen und sich - wenn man es nicht reguliert - in Rage gekläfft. Mit Erziehung ist das machbar und im Gegensatz zum oben genannten Hund ist das im Alltag wesentlich unkomplizierter gewesen. Mit fremden Menschen hatte sie bspw prinzipiell erstmal kein Problem, die war halt nur schnell laut. ^^

    Weil ihr anscheinend Anfänger seid, würde ich euch daher von einem ernst wachsamen Hund, bzw einem der Fremden Menschen ggü skeptisch-misstrauisch ist abraten.


    Ich würde also nach Rassen schauen die wenig bis keinen Wachtrieb haben und fremden Menschen ggü desinteressiert bis freundlich sind.

    Das könnten bspw sein :

    Labrador Retriever , Golden Retriever, Cocker Spaniel, Bolonka Zwetna, Havaneser, Pudel ( gibts in verschiedenen Größen),...


    Unter kernig versteht man Hunde die eigenständiger sind und ein bestimmtes Temperament haben. Bspw Terrier, Dackel, Schnauzer, Pinscher sind allesamt eher Kernige Hundetypen. Rassen mit robustem Nervenkostüm, dafür aber eigenständiger im Handeln und hier und da mit einer Neigung den eigenen Kopf durchzusetzen.

    Unter sensibler ( wobei das zugegeben etwas irreführend ist), meine ich weichere Hundetypen. Hunde die reibungsloser mit den Menschen zusammen arbeiten, nicht so doll zum aus diskutieren neigen, weniger eigenständig sind.

    Also bspw eher Pudel, Collie, Bichonrassen.


    Jagdtrieb bezieht sich auf den Wille zur Jagd.

    Wie der oben angesprochene Wachtrieb ist das genetisch veranlagt. Also eine stark verankerte Eigenschaft die man regeln, aber nicht weg erziehen kann.

    Wild nachjagen, auf Bewegungsreize reagieren, Gerüche wittern und verfolgen, andere Tiere jagen, ect. Also die Bereitschaft und der Wille zur Jagd.

    Fast alle Hunde haben mehr oder weniger Jagdtrieb, jedoch variiert es in der Form und dessen, wie es sich im Alltag zeigt.

    Es gibt Hunde die aktiv auf Suche gehen, Hunde die bei Witterung reagieren, Hunde die erst reagieren wenn sie das entsprechende Objekt sehen. Es gibt Hunde die dann total out of Order sind, und Hunde die man leichter vom Wild abbringen kann.

    Hunde mit wenig Jagdtrieb ( händelbar betont auf entsprechende Erziehung) sind bspw Bichonrassen. Händelbar in der Regel bspw beim Pudel, stark bspw beim Beagle.

    Einen Hund mit starkem Jagdtrieb kann man uU sein ganzes Leben nie ableinen. Das ist ein Aspekt über den man nachdenken sollte, da dies eine große Einschränkung darstellen kann.


    Von dem was ich aktuell lese, sucht ihr einen netten, unkomplizierten Begleithund. Keinen nennenswerten Wach- und Jagdtrieb und insgesamt happy wenn er einfach nur dabei sein kann.

    Da lohnt sich ein Blick in die FCI Gruppe 9 ( abzüglich der Kurzschnäuzigen Rassen).

    Spitze sind sehr wachsam, der Cavalier King Charles Spaniel hat starke gesundheitliche Probleme.


    Da jedoch beide Rassen von sich aus auch sehr unterschiedlich sind, wäre es gut zu wissen was für einen Hund ihr genau gern hättet.

    Wachsam ja oder Nein? Wenn ja wie viel?

    Verhalten ggü Fremden?

    Jagdtrieb?

    Sensibel oder kerniger?

    Welche Größe?

    Hundesport ja oder nein?

    Was für einen Charakter wünscht ihr?

    Je nachdem kann prinzipiell alles Mögliche passen.

    Von dem was ich bisher lese, würde ich erstmal bei gesprächigen und wachsamen Rassen ein Fragezeichen anhängen.

    Gibt die Art wachsam die gern meldet was ihnen komisch vor kommt, Lage checkt, Fremdem ggü desinteressiert bis ablehnend ist.

    Und es gibt die Art wachsam in Form eines Hundes der einfach nur meldefreudig ist.

    Ich bin mit Zwergi unterwegs..

    Uns spricht eine Frau an :

    Frau :,, Was ist denn der Süße für Einer? "

    Ich :,, Ein Zwergschnauzer :)"

    Frau : :shocked: Aber die werden doch so groß! *HandaufHüfthöhezeigt*

    Ich :,, Nee, ist doch ein ZWERGschnauzer :nicken:. "

    . Frau :,, Aber sind die nicht groß?"

    Ich :,, Naja, es gibt 3 verschiedene Größen. Riesenschnauzer, die sind ungefähr so ( auf Mitte Oberschenkel zeige), Mittelschnauzer ( auf Kniehöhe zeige), und Zwergschnauzer ( auf Unterschenkel zeige). "

    Fand sie dann so interessant dass wir uns kurz unterhalten haben.

    So kamen wir auf ihren Hund.

    Ich :,, Was haben Sie für Einen? :)"

    Frau :,, Einen Cattle Dog Schäferhund Mischling :D "

    Ich :,, Ach, cool :D"

    Frau :,, Kennst Du die? Die sehen so aus *Hände übern Kopf und Stehohren macht*"

    Ich :,,Ja, kenne ich, ist ne Treibhunderasse ^^"

    Frau : *wieder sich Stehohren macht* ,, So sehen die aus :D"


    Zwerge sind groß, merkt euch das :D

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    Und wenn ihr jemanden erklären wollt was ihr für einen Hund habt, versucht mal mit den Händen zu zeigen wie der aussieht.

    Sieht zwar bescheuert aus, is aber sympathisch xD

    ich habe extra ohne Namen zitiert, weil es mir nicht um dich und den Hund deiner Verwandten geht, sondern einfach nur um die Kernaussage und habe meine Antwort auch nicht auf dich als Person bezogen.
    Aber das was du geschrieben hast wird halt exakt genau so immer von Haltern großer Hunde wiedergegeben.

    Und das "reininterpretierte" sind Behauptungen die hier in diesem Thread (einen oder zwei vor diesem) genau so schon zu etwa selbigen Diskussionen gefallen sind. Immer von Haltern großer Hunde weshalb ich das hier mit habe einfließen lassen.

    Achso dann hab ich s falsch aufgefasst, sry :)


    bin ich froh, daß sich mein "Zwerg" der 6kg Marke nähert... wird zwar nicht viel mehr werden, aber als 10wöchiger Welpe war er mit seinen 2,8kg doch arg zart besaitet und eher ne Fußhupe, wo man bei seinem Gewusel immer aufpassen musste... mag bei einem erwachsenen 3kg Hund natürlich anders sein.

    Oh ja!

    Unserer ist zwar größer, aber wir freuen uns über jeden mm und jedes Gramm mehr.

    Er dürfte aktuell die 4 Kilo geknackt haben, ist seit Einzug etwa 2,5-3 cm gewachsen, und es ist echt Wahnsinn wie viel das bisschen aus machen kann.

    Bin mal gespannt wo die Reise hingeht, ich schätze realistisch wären 8 Kilo.

    Auch wenn das geringe Gewicht aktuell schon auch sehr angenehm ist wenn man ihn bspw die Treppen tragen muss ( die packt er noch nicht).

    Hach da fängts wieder an : Das rein interpretieren von Dingen die ich nicht geschrieben habe :D

    Stell dir vor - Ich behandelt den Kleinen nicht wie ein rohes Ei oder tu so als würde er mega gefährlich leben oder bei jeder Kleinigkeit kaputt gehen.

    Krass oder?

    Aber Einschränkungen und mehr Gefahren gibt's nunmal.

    Das Pimpfi hat kürzlich nen Stuhl umgeschmissen, der is auf ihn drauf gefallen - ja, ihm ist nix passiert. Aber es hätte ihm schneller etwas passieren können als wenn der selbe Stuhl auf 9,5 Kilo Westie oder 19 Kilo Schnauzer geknallt wäre.

    Ebenso wie ich ihn im Zoo Geschäft eher mal hoch hebe. Nicht weil ich befürchte dass er gleich Matschepampe sein könnte, sondern weil er schlicht schneller übersehen wird.


    Und ja, diesen Eindruck darf und kann ich mir ja wohl erlauben wenn ich den Hund zwar jeden Tag, aber nicht 24/7 sehe.