Da der Hund ja ziemlich plötzlich kam und sehr heftig attackiert hat, kann es auch gut sein dass sie in dem Moment nicht mitbekommen hat dass es ein fremder Hund war und nicht einer der Zugehörigen.
Bei panischer Angst schaltet sich alles ab, was man nicht situativ zum Überleben braucht. Der Hund bekommt also mit wie der Hund aussieht, aber vielleicht nicht unbedingt wer dieser Hund war, weil die Angst das übertönt.
Ggf wäre ein Trainer gut, der richtig Ahnung von Mehrhundehaltung und Angstthemen hat, je nachdem wie die Sache ausschaut wenn unter Voraussetzung der hierigen Tipps etwas Gras über die Sache gewachsen ist.
Zum Thema robust und Angst :
Der Vorige Hund hier war ebenfalls sehr hart im Nehmen und hat viel weg stecken können. Aber sie wurde mehrfach Opfer von Hunden die sie entweder aus heiterem Himmel attackiert oder gehetzt haben, und bekam irgendwann aufgrund dessen richtig Angst vor fremden Hunden.
Es reicht aus, wenn der Hund denkt sein letztes Stündlein hätte geschlagen. Dafür muss er sich nicht wirklich in Lebensgefahr begeben. In unserem Fall war es ein gehetzt werden von mehreren Hunden, in eurem Fall versuchte Tötung ( die hat echt Glück gehabt dass sie so glimpflich davon gekommen ist).
Das ist psychisch wirklich ne heftige Nummer.
Aber jeder der Ängste hat, kennt wahrscheinlich auch das Phänomen dass es häufig hilft, einfach weiter zu machen wie vorher ( im Rahmen des Möglichen).
Denn abgesehen davon dass man dann abspeichern kann dass ja wirklich nix passiert, gibt Normalität auch Sicherheit.
Würden die Hunde also räumlich getrennt, würde deine Hunde abspeichern :,, Die sind weg, ich bin sicher. "
Jedoch würde jedes Mal die Angst erneut hoch kommen wenn sie die Hunde wieder sieht.
Anders wenn sie lernt dass sie sich da auf dich verlassen kann und ihr nichts passiert, trotz Anwesenheit.
Es müssen auch bspw nicht automatisch alle Hunde frei im Raum laufen, vielleicht hilft auch ein entsprechender Rückzugsort im Geschehen. Bspw Trennung in Form eines Gitters - dann gibt's einen geschützten Bereich, aber die Hündin kann trotzdem die anderen Hunde sehen und wieder die Erfahrung machen dass alles gut ist. Bis man das Gitter abbauen kann ( oder man nutzt es wenn man grade warum auch immer nicht die Kapazitäten hat um permanent ein Auge drauf zu haben).