Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich hatte/hab folgende Varianten :

    - Susi war Fremdhunden ggü prinzipiell freundlich, brauchte sie aber nicht und mehr als kurz Kontakten nur bei ganz wenigen, auserwählten Hunden ( in der Regel Rüden die sie kennen lernte als es Welpen/Junghunde waren, oder Dackel Rüden).

    - Lilo hat nix gegen netten Rüden mit denen die Sympathie stimmt, und kontaktet da auch gern. Aber sonst eher ein Hund der fremde Hunde nicht braucht, viele nicht leiden kann und das im Zweifel auch deutlich kommuniziert ( jedoch kein Hund der Bock auf Stress hat und im Falle ungewollten Kontakts doch in der Regel eher deeskaliert, anders wenn sich das ggü ihrer Meinung nach echt asozial verhält ).

    - Und der Zwerg, der sich für fremde Hunde grundlegend absolut 0 interessiert, und es absolut besch*** findet blöd angemacht zu werden, oder wenn man seine Individualdistanz nicht wahr nimmt.


    Grundsätzlich sind Vertrauthunde für mich Hunde, die man häufiger sieht, mit denen man zusammen spazieren geht, mit deren Besitzern man sich unterhält, und wo unter den Hunden sie Sympathie stimmt.

    Hunde denen man regelmäßig begegnet sind zwar nicht unbekannt, also durchaus "bekannte Hunde", aber eben weit weg von vertraut.

    Und alles Andere ist fremd.


    Mit Susi wars einfach - die Hunde haben kontaktet, und wenn die sich gut mochten, viel relativ einfach. Mit Allem anderen hat man entweder nur kurz kontaktet, oder man ist halt desinteressiert vorbei gegangen. Hunde die sie wirklich garnicht leiden konnte, gab's im Verlauf ihres Lebens echt wenige, aber die hat sie dann auch richtig gehasst

    Lilo lass ich nur mit bestimmten Hunden kontakten, und auch nur dann wenn ich den Eindruck hab dass das klappen würde ( nicht selten auch erstmal mit Maulkorb gesichert).

    Sie darf nicht mit Hunden unter circa 10 kg, weil sie sonst wenn nett, immernoch so ein Trampel sein kann dass sie den anderen Hund verletzt, und nicht mit Hunden über 30/40 kg, weil mir das Risiko für sie sonst zu hoch ist.

    Wenn die Sympathie beiderseits da ist, läuft das von Anfang an problemlos. Auch wenn ein Fremdhund rein crasht, bleibt sie überwiegend nett, aber ich habe natürlich im Hinterkopf dass sie ist wie sie ist, und versuche das zu vermeiden.

    Derzeit laufen zwei Zusammenführungen die nicht so unkompliziert sind.

    Kandidat 1 ist ein Dackel Rüde, jünger als sie, nicht unverträglich, jedoch absolut das Gegenteil von höflich. Der wird schnell unsicher und motzt Lilo dann an, was sie dann ziemlich kacke findet. Wir gehen mit ausreichend Abstand und Maulkorb gesichert zusammen spazieren, Ziel ist dass die sich tolerieren, mögen müssen die sich nicht. Es gab zwischendrin kurze Sequenzen Versuche netter Kontaktaufnahme, die jedoch nicht zugelassen wurden, weil der Dackel dann jedes Mal wieder kläffig wurde und Lilo das dann wieder kacke fand. Bin mal gespannt wie lange das geht. ^^

    2. Zusammenführung ist ein ähnlich großer Mix Rüde der aus dem Tierschutz kam. Der ist mit Fremdhunden ebenfalls nicht einfach, aber verträgt sich mit bestimmten Hunden durchaus gut.

    Hier ebenfalls das selbe Prozedere - Maulkorb drauf und mit ausreichend Abstand zusammen spazieren gehen. Einmal dachten wir, jetzt könnte man es versuchen, und das ging dann leider doch richtig schief. Die wollten sich beschnuffeln, Lilo war nett, es sah kurz gut aus, und dann hat der Rüde ihr eine geknallt und die zwei sind aneinander geraten. War richtig laut, und gab nen großen Schreck, aber verletzt hat sich dabei zum Glück keiner.

    Das war echt richtig großer Mist, aber als sich die beiden wieder beruhigt haben, ging es mit ausreichend Abstand wieder. Der Rüde war irgendwann sehr interessiert und wollte immer wieder kontakten ( was er natürlich nicht durfte), und Lilo hat sich vergewissert dass er genau das auch bloß nicht tut ( sprich, immer wieder mal in die Richtung geguckt und gecheckt wie weit er weg ist, nix mit rum maulen oder so).

    Auch hier müssen sich die beiden nicht mögen, es reicht wenn sie akzeptieren dass der andere halt da ist. Allerdings sah es zwischendurch so aus als ob die sich mögen könnten, wäre der Rüde nicht so ein... Hmm naja... Depp.

    Ich find ihn irgendwie nicht ganz sauber in der Kommunikation, ich denke das ist das Problem an der Sache.


    In beiden Fällen liegts einfach daran, dass sie Personen gehören die wir die nächste Zeit wahrscheinlich mehr oder regelmäßig treffen/sehen werden, und da issses halt angenehmer wenns mit den Hunden stressfrei funktioniert. Wären es einfach irgendwelche Hundehalter, würde ich die Zusammenführungen garnicht erst machen.


    Beim Zwerg weiß ich noch nicht wie lange das dauert bis der nen fremden Hund gut findet. Da wird aber definitiv nix via einfach treffen und zusammen laufen wenn passt laufen, weil er von sich aus einfach 0 Interesse an Kontakt hat und es für ihn nur seine Lilo gibt. ^^

    Da geht also definitiv nix Anderes als regelmäßig zusammen Gassi gehen, bis das Eis irgendwann bricht. Und wenn nicht, dann halt nicht. Wenn doch, dann schön.

    Es würde mich auch nicht wundern wenn es nur mit Hunden im "eigenen Kreis" funktionieren wird, und die Eingewöhnung erstmal schwierig sein dürfte.

    Ich würde mir die Welpen in Ruhe anschauen, gucken wie die so untereinander interagieren, wie sie mit dir interagieren, und mich vor allem mit der Züchterin drüber unterhalten wie die so drauf sind.

    Schlussendlich muss ein Besuch nicht so aussagekräftig sein, weil es eine Momentaufnahme ist, während der Züchter/die Züchterin die Welpen tagtäglich erlebt.

    Es kann zB sein sass der aufgeweckteste Welpe grade müde ist, oder der Entspannteste grad nen Clown gefrühstückt hat.

    Wir hätten bspw im Wurf vom Zwergi einen Rüden komplett falsch eingeschätzt. Auf uns wirkte der recht entspannt, in Wirklichkeit war das aber der kernigste, selbstbewussteste, der als einziger anfing Ressourcen ggü den anderen Welpen zu verteidigen. Gut, der wäre eh nicht für uns in Frage gekommen.

    Bei den beiden Rüden die in der engeren Wahl standen, waren die Unterschiede nicht so groß.

    Wir haben uns da viel mit der Züchterin unterhalten wie die beiden sich so entwickeln, wer wie drauf ist, ob sich irgendwas abzeichnet.

    Schlussendlich war unser Bub gelassener, der andere Rüde ein bisschen unsicherer.

    Hat dann gut gepasst dass der andere Rüde ländlich geblieben ist, und unserer städtisch lebt. Der kommt mit den Eindrücken prima klar, ist absolut "schussfest" ( hinsichtlich Silvester bspw) und insgesamt das was wir haben wollten.

    Ich weiß nicht wie alt die Welpen sind. Hier war es so, dass die Wahl erst mit der 6./7. Woche fiel. Davor wollte unsere Züchterin nicht so viel ins Wesen rein interpretieren, weil es in erster Linie noch Welpen sind und sich noch wahnsinnig viel entwickeln und ändern kann.

    Bei Maisfeldern denke ich irgendwie immer an Wildschweine.

    Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Wildschwein mit den Hauern an die Bauchdecke eines Chihuahuas kommt?

    Das spricht dann schon eher für nen Kaniden.

    Ich kann mir aber auch eher weniger vorstellen dass das bspw ein Fuchs tun würde. Also, nen Kleinhund attackieren durchaus, aber so?

    Spricht schon einiges für nen Wolf als Verursacher.

    Grausige Vorstellung

    Ne, Frankfurt. Wir leben ja direkt neben Frankfurt und das Ding soll ja auch riesig sein. Zumindest Gassi Bekanntschaften sagen das, die meinten auch das ne ganze Wand voller verschiedener Hersteller da ist, also an Geschirren und Halsbändern und so.

    Grad gegoogelt, Weiterstadt ist ja auch nicht allzu weit weg... Also wenn der in Frankfurt beim Besuch sich als doof rausstellt können wir ja mal dahin.

    In Weiterstadt ( weiß grad nicht mehr ob das auch Weiterstadt war? Jedenfalls wars bei Darmstadt) gibt's übrigens auch nen Krämer, falls du mal Mäntel shoppen musst.

    Ich ging immer gern zu Kölle Zoo ( oder auch Futterhaus, wobei da bspw der in Hanau echt nicht größer ist als n normaler Fressnapf bspw, aber teilweise sind die auch riesig, war da nicht auch einer in Aschaffenburg? :thinking_face:), da gibt's bei allem Möglichen einfach ne Menge.

    Ja, also wenn bei euch in den Läden die Auswahl so dürftig ist bringt das ja echt nix.

    Ich hatte naiverweise gedacht das es mehr Läden mit viel Auswahl gibt.... Irgendwann wollen wir mal hier in den Kölle Zoo, der ist noch viel größer als unser Fressnapf und hat angeblich wohl ne ganze Wand voller Geschirre.

    Weiterstadt?

    Ja der is riesig, geh da hin :nicken:

    Das mit dem Fürsorge Bedürfnis ist mir bei nem Päärchen mit Shih Tzu stark im Gedächtnis geblieben.

    Der Hund war krank bis obenhin, zusätzlich wurde drauf geachtet dass das Fell auch schön und lang bleibt.

    Dazu ganz häufig der Satz, dass es ist wie mit einem Kind.

    Die waren sich bewusst dass der Hund krank war, waren Dauergast beim TA, aber irgendwie schien es, als hatten sie irgendwie Gefallen dran sich so weit wie möglich drum kümmern zu müssen.

    Und dann gibt's halt auch ( unabhängig ob QZ oder nicht) Menschen, die glauben dass teils offensichtliche Krankheitsanzeichen ( gern sieht man das bspw bei teils starken Lahmheiten) ja gar nicht so schlimm sein können, weil der Hund geht ja noch Gassi oä.

    Ich denke den ein oder anderen fehlt da einfach das Bewusstsein für, dass ein Großteil der Hunde Krankheitszeichen eigentlich erst deutlich sichtbar werden lässt, wenn es schon wirklich schlimm ist.