Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich verstehe aber auch nicht, wieso man nicht einfach "Goodbye" zu gewissen Rassen/Hunden sagen kann… es ist ja schlussendlich genau das, was die Hunde krank macht, was die Menschen warum auch immer anziehend finden.

    Ich denk da ja bspw an die Affenpinscher...

    Hinsichtlich der Brachyzephalie und erwünschtem Vorbiss eine QZ, ebenso auf sämtlichen QZ-Listen gelistet, und dazu eine Rasse mit mikrigem Genpool und mangelnder Popularität.

    Es gibt innerhalb des PSK 11 Züchter, die Nachtzuchtzahlen ( wenn auch ich nicht weiß wie aktuell das in dem Porträt ist) beziehen sich auf 20-30 Welpen jährlich ( im Ausland dürften es weniger sein schätze ich mal), und trotzdem beschreibt man sie stolz als "kynologische Rarität" und will die um scheinbar jeden Preis erhalten weil deutsches Kulturgut.

    Dabei ist es doch bereits eine am aussterbende Rasse, und noch dazu eine die QZ-Merkmale aufweist...

    Klar, für die Liebhaber der Rasse wärs scheiße wenns die nicht mehr geben sollte, aber für die Hunde selber wäre es kein Verlust.

    Wenn auch ich denke dass Affenpinscher im Schnitt noch besser da stehen als nen Großteil der Frenchies, Englischen Bulldoggen, Möpsen oder Shih Tzus..


    Ich denk mir aber auch immer wieder, wenn man sich bei den Rassen so umschaut gibt's im Grunde genau eine Art "Loch" - und zwar kurzhaarige, gesunde FCI 9-er.

    Man entwerfe sowas wie kurzhaarige Bolonkas, Havaneser, Tibeter, irgendwas das optisch Richtung Mini Schäfi oder Mini Dobi geht ohne deren Arbeits- und Wacheigenschaften zu haben, und schon hat man optisch ansprechende, vom Wesen passende, nicht zu fellige und keine kurznasigen Begleithunde.

    Aber im Endeffekt ist auch die Frage ob man das wirklich braucht, zumal es zig Mischlinge gibt die in dieses Feld hinein passen...

    Und Vorstellung vs Umsetzung is auch nicht immer so einfach.

    Im Grunde ist ein großes Problem schlussendlich einfach die Vorstellung davon was manche Menschen von einem Hund erwarten. Würde man da weniger extrem nach Optik gehen, mehr nach Gesundheit und mehr Bereitschaft dazu haben dass ein Lebewesen nunmal auch Leben bedeutet ( und nicht nur ein Anhängsel oder Kinderersatz zu haben), würden wahrscheinlich auch mehr um die ein oder anderen Rassen nen Bogen machen. Oder wenn schon denn schon, sich zumindest mit allem Wissen und der Konsequenzen für nen Tierschutzhund der entsprechenden Rasen entscheiden, statt sich nen Welpen zu kaufen.

    Man läuft da leider irgendwie andauernd nur im Kreis rum...

    Das Schaf versucht inzwischen langsam wieder aufzustehen, ist aber noch zu schwach auf den Beinen. Es steht und fällt wohl einiges damit ob es nach dieser Nacht wieder steht...

    Vorbei schauen kann ich jetzt auch erstmal nicht mehr, ich musste mit Lilo wieder zurück nach Hause.

    Hier wird noch munter geböllert, aber das gröbste ist vorbei. Die Straßen sehen auch schon wieder relativ sauber aus, und der Zwerg hat wie erwartet Silvester verpennt.

    Also ich aktualisiere mal.

    Ich hab mich gestern bissl durch telefoniert beim Bereitschaftsdienst. Die TÄ meinte dass Schafe halt eigentlich nicht so ihr Bereich sind, fand es komisch dass nicht der Besitzer angerufen hat, aber nachdem ich erklärt hab wie schlecht es ging und was so meine Befürchtungen sind kam sie dann doch noch vorbei. Das hat mir natürlich nicht wirklich Begeisterung eingebracht weil ja für heute eh ein TA angedacht war und ich mich eingemischt hab.

    Sie hat sich das Schaf angeschaut und von den Symptomen her dann doch was anderes vermutet - Lungenentzündung, doch keine Wehen. Sie bekam erstmal was gespritzt und der TÄ wars schon wichtig dass da nochmal der zuständige TA drauf guckt.

    Der war vorhin nochmal da und hat den Verdacht bestätigt - schwere Lungenentzündung, nochmal Medikamente gegeben und wie es weiter geht und wie es den Lämmchen geht ist noch ungewiss.

    Ich bin halt immernoch so sauer dass das so lange gedauert hat, und die Lage hier im Forum war ja auch berechtigt wirklich emotional.

    Aber ich bin erstmal froh dass es anscheinend doch keine einsetzende Geburt war und somit vielleicht doch noch Hoffnung besteht. Auch wenn die Erfolgschancen erheblich besser wären wenn schon früher ein TA da gewesen wäre.

    Innerlich ist der Typ damit bei mir unten durch, aber mir liegt halt was dran dass ich es mir nicht gänzlich verkacke, gehört er schließlich zur Familie meines Freundes.

    Die letzten paar Tage waren wirklich belastend, nicht nur für mich. Immer wieder nach dem Schaf geschaut, teilweise auch die Nacht über, und ich hab keine Ahnung wie sehr ich allen damit auf den Geist ging mich drüber aufzuregen dass da so lange kein TA kam...

    Die Chancen stehen schlecht, aber es ist jetzt immerhin in Behandlung und es besteht laut TA wohl eine kleine Chance dass sie es vielleicht doch übersteht.

    Den anderen Schafen geht's immerhin gut.

    Vor allem was mich daran halt auch so aufregt ist dass es für mich garnicht ins Bild gepasst hat. Die Schafe führen eigentlich ein wirklich artgerechtes Leben, stehen ( solange nicht wegen Trächtigkeit oder Krankheit oä eingestallt) immer auf der Weide, die regelmäßig wechselt. Die wirken gut gepflegt, und ich hatte eigentlich immer den Eindruck die Schafe wären ihm heilig. Aber was es dann anbelangt wenn wirklich dringend ein TA gebraucht wird... Puhh, ich verstehs nicht.

    Da das Thema hier doch recht viel Raum einnimmt und es schlussendlich ein öffentlicher Teil des Forums ist, werde ich mich hier erstmal zurückziehen, ich hoffe ihr versteht das.

    Ich update dann wahrscheinlich morgen wie das hier weiter ging.

    Terri-Lis-07 wenn du Angst hast, dass das negativ auf dich zurückfällt, kannst du um Anonymität bitten. Dann bist du eben ein Passant, der das mitbekommen hat, dass schon seit gestern ein nicht tragbarer Zustand besteht.

    Das Problem daran ist halt dass es selbst wenns anonym wäre auf mich zurück fallen würde weil die trächtigen Schafe alle eingestallt sind und man das als Passant nicht mal eben so sieht.

    Ich denke das ist der Hauptgrund warum ich damit hadere.

    Wäre es einfach irgendein Schaf dass man bspw irgendwo auf einer Weide sieht und man kennt halt die Besitzer...

    Aber so ist die Entscheidung halt echt nicht einfach.

    Ja, das is halt die andere Sache... Wie viele Leute halten Tiere und haben dann doch keine Ahnung?

    Oder geben vor an den Tieren zu hängen und kümmern sich doch nicht so?

    Andererseits hab ich selber schon die Erfahrung gemacht dass ein Tierarzt im Bereitschaftsdienst gesagt hat,, Ist nur ein xy, das is kein Notfall. ", und dann stand ich da und konnt nix machen...

    Auch wenn ich mir das hier irgendwie schwer vorstellen kann.

    Ar :dead:

    Besitzer war vorhin nochmal da.

    Das Schaf frisst und trinkt anscheinend noch, deswegen ist er erstaunlicherweise recht optimistisch.

    Und dass der Bereitschaftsdienst nicht in Frage kommt liegt wohl daran dass man da schon die Erfahrung gemacht hat mit,, Ist nur ein Nutztier, das is kein Notfall. "

    Arrr ich bin echt im Zwiespalt grad. Einerseits denk ich mir : Er hat nicht erst seit gestern Schafe, er wird schon irgendwo wissen was er tut. Andererseits ist mein Bauchgefühl da echt nicht gut und ich trau mehr den Schafhaltern hier im Forum. :fear:


    Ich hasse diese Situation grad so sehr. Überlege die ganze zeit grad hin und her...

    Ich verstehs grad noch weniger...

    Man hat anscheinend schon mehrfach auf den Besitzer seit gestern früh eingeredet dass ein TA kommen soll, und jetzt kommt einer, aber erst morgen...

    Weil man die TÄ die grad Bereitschaftsdienst hat nicht haben möchte.

    Mir fällt da echt nix mehr zu ein...

    Wäre also ein anderer TA im Bereitschaftsdienst wäre schon längst einer da gewesen.

    Es is so dermaßen unnötig, ich könnt gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte.