Naja, Pfote halten heißt ja nicht automatisch dass man gleich Krallen schneidet. Auch wenn man die Krallen Zange in der Hand hält, muss das nicht automatisch bedeuten dass man die Krallen schneidet.
Bei manchen Hunden führt nur ein Weg drüber wenn man das viel viel übt, konsequent aber möglichst positiv, und immer wieder mal ein bisschen statt immer oder gleich alles.
Mein Rüde ist bspw super empfindlich, besonders am Popöchen und an den Ohren. Ersteres hat ne negative Vorgeschichte ( geplatzte Analdrüse die beim TA aufgeschnitten werden musste), zweiteres findet er einfach sau blöd.
Da hilft nur immer wieder anfassen, Kooperation belohnen, dran bleiben wenn er weg zieht, und wissen lassen dass das nicht bedeutet dass man automatisch etwas blödes macht, sondern man dafür auch oft einfach nur was Gutes bekommt.
Da wird dann mal betastet, mal geguckt ob man bisschen was zupfen kann, aber nicht immer, nie zu viel auf einmal, und auf jedes unangenehme Erlebnis das man aushalten konnte erfolgt direkt eine dicke Belohnung.
Es gibt auch Hunde die kann man garnicht wirklich dran gewöhnen. Hatte ich schon, aber das is tatsächlich eher die Ausnahme als die Regel. Und bei meiner damaligen Hündin spielten zusätzlich bspw noch gesundheitliche Faktoren rein. Der konnte bspw wirklich nur der TA die Krallen schneiden. Ich selber? Keine Chance! Aber beim TA wars warum auch immer kein Problem.
Die meisten Hunde bekommt man gut dran gewöhnt, manche brauchen länger, bei manchen isses einfacher.