Naja man muss das immer von zwei Seiten sehen :
Der Welpe muss lernen dass er den Althund nicht zu doll nerven darf und zu akzeptieren wenn der seine Ruhe möchte oder ihm etwas schlicht nix angeht ( wie bspw seine Ruhezone oder sein Futter ), und der Althund muss lernen dass der Nervzwerg bleibt, er nicht alles regeln muss und der Welpe ebenfalls ne eigene Ruhezone uÄ hat.
In den Videos sieht man bspw immer wieder Pfote auflegen, Kopf auflegen, versuchen körperlich zu begrenzen und Überforderung. Seitens der Althündin weil sie nicht weiß wie sie dem Zwerg die ein oder anderen Sachen begreiflich machen soll, und seitens Welpe dass nicht verstanden wird was man da jetzt genau tun soll.
Man erkennt bspw auch immer wieder Beschwichtigungssignale und dass die Kleine immer mal versucht das mit fiddlen irgendwie aufzulockern, was die ältere Hündin nicht so recht verstehen kann.
Ich würde da ein paar Regeln etablieren und auch die zwei Bettchen ( liegen beide nebeneinander auf der Couch wenn ich richtig sehe ) anders positionieren.
Bspw so Dinge wie der Welpe hat einen Platz für sich, die Erwachsene hat einen Platz für sich, auf die Couch darf nur wer sich benehmen kann. Die Bettchen ruhig viel weiter auseinander, damit die sich nicht einen Bereich teilen müssen.
Wenn bspw der Welpe mal aufgedreht durch die Wohnung flitzt und die Althündin eingreifen will, der Althündin klar machen dass es nicht ihr Job ist zu regeln wie sich der Welpe bewegen darf.
Wenn der Welpe die Althündin nervt, den Welpen weg schicken. Füttern ruhig getrennt erstmal damit dort bissl Ruhe einkehrt, danach selbst den Welpen begrenzen wenn er Anstalten macht an den fremden Napf zu gehen ( und natürlich auch andersrum ).
Dass der Anfang nicht so easy sein kann wie erwartet ist erstmal relativ normal. Der Althund muss sich ja schließlich erstmal damit abfinden dass ein neuer Mitbewohner da ist, und dazu fordert vor allem ein Welpe auch viel Aufmerksamkeit ein und kann auch einfach mal nerven.
Es schadet übrigens auch nicht regelmäßig mit beiden getrennt raus zu gehen, einfach damit jeder auch mal Me-Time mit dir hat ohne irgendwas teilen zu müssen und auch seine Bedürfnisse in Ruhe stillen zu können. Und der andere hat dann in der Zwischenzeit auch mal das Haus für sich.