Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich muss ja sagen die Hovis die ich bisher kennen gelernt hatte waren ganz angenehme Hunde.

    Und jedes Mal wenn ich mehr über die Rasse lese stell ich fest dass ich damit wahrscheinlich auch ganz glücklich werden könnte.

    Horrorgeschichten bzw Storys von Hunden bei denen es schief lief hört man auch immer wieder, und wenn ich mich bspw an die Hovi Folge im Rütter Podcast erinnere wurde die auch echt nicht grad positiv vorgestellt.

    Da gab's dann bspw auch nen Satz a la die Schwarzmarkenen gehen noch, die Blonden sind schon schlimm und die Schwarzen einfach nur Hölle Hölle Hölle. Was aber irgendwie auch kein Sinn macht weil die ja nicht farblich getrennt gezüchtet werden oder so.

    Aber ich kenne die soweit nur als wachsame aber recht nette Hof- und oder Familienhunde.

    Denk mir manchmal auch echt: Joa, würden mir nicht andere Rassen optisch mehr zusagen und würd ich nen großen Langhaar Hund haben wollen, wär das doch voll was. So richtig schön find ich ja schwarzmarken mit ganz wenig Marken.

    Und das mit dem Teufel an die Wand malen hat man bei anderen Rassen ja auch oft.

    Weil die "Rasse" als QZ ja hier rein passt :

    Mir fällt in letzter Zeit auf dass ich immer öfter American Bullys auch in irgendwelchen Serien oder Filmen sehe. Zuletzt bspw bei Bauer sucht Frau ( war nur n kurzer Ausschnitt bei Youtube, die beiden waren zusammen in einer Box ) das kam irgendwie unerwartet.

    Würd mich nicht wundern wenn die dadurch weiter boomen sollten, trotz der Problematik hinsichtlich Gefahrenpotential und trotz diesem katastrophalen Körperbau.

    Das klingt jetzt sicher nicht nett - aber bitte welcher seriöse Züchter vermittelt unter den Umständen überhaupt einen Welpen dahin. Spätestens, wenn man dort genauso auftritt wie hier, ist sicher kein Welpe mehr frei :pfeif:

    Ob seriös oder nicht ist vielleicht ne andere Frage, aber ich hab zugegeben immer erstmal sowas im Kopf hängen...

    https://www.tag24.de/thema/tiere/hu…usbaden-2297850

    https://www.facebook.com/share/p/VhqKy39jLZxF2c6z/

    Sind auch nur die "berühmteren" Fälle. Sowas kommt immer wieder vor, auch bei VDH Züchtern ( ich meine im ersten Link war das schlussendlich sogar der Fall, im zweiten hats sich "nur" als Vermehrer raus gestellt ).

    Man muss aber auch sagen dass bei der Rasse viele Halter eher älteren Semesters sind und manche doch relativ lange dabei bleiben bzw es einige Züchter gibt die bspw an ältere Hundesportler noch Hunde hin vermitteln.

    Von einer Züchterin anderer Rasse ( ebenfalls keine Kleinhunde ) hab ich schon gehört dass zu einem sehr alten + schwer kranken Mensch ein Welpe hin vermittelt wurde weil es sein Wunsch war noch einmal einen Welpen zu haben. War aber auch nur deswegen kein Problem weil die Tochter mit dabei war und es 1000 % sicher war dass die sich mit kümmert + ihn behalten wird.

    Sehr oft wird kritisiert ab welchem Alter man keinen Hund mehr vermitteln darf, bzw vor allem keinen Welpen mehr hin verkaufen darf. Ich komm da immer wieder zu dem Schluss dass es doch ne sehr individuelle Sache ist. Aber wenn, dann müssen die Umstände eben wirklich passen.

    Bspw einen Mittel- oder Riesenschnauzer zu einer Person über 70 vermitteln die davor vielleicht noch nie nen Welpen hatte oder keine Vorstellung davon wie so ein Hund drauf ist - geht garnicht.

    Zu jemanden in diesem Alter einen gemäßigten Vertreter der Rasse geben der diese bestens kennt, selbst noch sehr fit ist fürs Alter und fest ne Person an der Seite hat die 100 % dahinter steht... Is ne andere Geschichte, kann man an sich machen.

    Ist es die vernünftigste Idee ? Nein natürlich nicht.

    Kann das jeder anders sehen? Ja klar

    Erstmal weil die Rassen ja genannt wurden:

    Nen Airedale hätte ich jetzt eher weniger gesehen, fände es daher nicht tragisch dass die Rasse aus optischen Gründen raus fällt. Die Wachen halt auch, sind eben Halb Terrier halb Gebrauchshund. Je nach Linie/Individuum zwar auch Happy als Wanderbegleiter, aber von den Grundeigenschaften her sehe ich da schon auch eher Wasserhunde oder Retriever.

    Den Curly Coated allerdings sehe ich nicht. Vielleicht ist das nicht allzu stellvertretend für die Rasse weil das ja nur auf 4 Hunde bezogen ist und ich jetzt auch nicht so der Retriever Mensch bin, aber ich hab die Rasse schon als anders als andere Retriever kennen gelernt, was Wach-/Schutztrieb und Verträglichkeit betrifft. Von den 4 Curlys die ich kannte war einer nett und offen, die anderen 3 waren mit fremden Menschen garnicht mal so easy und mussten bei Besuch weg gesperrt werden.

    Is ja nun auch nicht das was man sucht, wenn man einen netten Hund möchte der kaum wacht.

    Portugiesen würd ich auf die Liste zum näher anschauen setzen. Soweit ich weiß gibt's da auch regelmäßig Porti-Treffs wo man die Rasse auch nochmal näher kennen lernen kann. Ich finde die zwar schon recht lebhaft und spritzig, aber doch recht nett und kann mir die bei den Anforderungen hier an sich erstmal gut vorstellen.


    Bzgl Infos aus dem Internet :

    Am besten sind da mMn immer Erfahrungsberichte von Haltern der Rasse, Beschreibungen auf Notseiten oder Videos als auch Podcasts von Menschen die diese Rassen uA aus Pension oder Training kennen, delber halten oder züchten. Reine Beschreibungen sind oftmals doch sehr geschönt, variieren teilweise sehr oder man kann sich von dem her was man liest nicht so richtig was drunter vorstellen. Kann man natürlich trotzdem lesen, aber wichtig ist da wirklich dass man die Infos möglichst breit gefächert und aus dem Leben heraus hat.

    Es gibt bspw auf Youtube zu bestimmten Rassen von Stadtfelle ganz ausführliche Rasseportraits. Leider nur ne Hand voll aber die die es gibt finde ich zum Informieren ganz gut.

    Dann gibts zu vielen Rassen auch eigene Rasseforen in denen man mal quer lesen kann, oder man kann hier im Forum mal schauen was man findet ( zu einigen Rassen gibt's ja bspw auch eigene Threads, der zum Pudel wurde ja bspw schon genannt ).

    Dann gibts bspw bei Facebook noch Rassengruppen denen man beitreten kann. Finde ich zwar sehr durchwachsen, aber so bekommt man schonmal bissl was mit zu den ein oder anderen typischen Problemchen die es gibt und kann evtl auch Kontakte knüpfen zum kennen lernen live und in Farbe.

    Ebenso kann man auf Ausstellungen gut erstmal nen ersten Eindruck verschaffen und Kontakte knüpfen, sich unterhalten uÄ..

    Dann gibts zu den ein oder anderen Rassen auch nochmal gezielt andere Veranstaltungen ( Rassetreffen, Sportveranstaltungen oä ).

    Das kann man sich da ruhig alles zu Nutze machen.

    Von Allergiker-Hunden habe ich keine Ahnung, möchte nur kurz was zum Thema Allergie beisteuern. Ich war stark allergisch auf Katzen (getestet), bevor ich mir meine erste Katze holte. Um sicherzugehen, auf Ratschlag meines Allergologen, habe ich ein paar Haare des Katers mitgebracht zum Testen. Der Allergologe sagte, man sei nicht unbedingtzwingend auf alle Katzen allergisch. Der Test (zweimal wiederholt) war negativ. Der Kater zog bei mir ein, keine Symptome. Als weitere Katzen später dazukamen, auch nicht. Mein Asthma aufgrund der Allergie wurde nicht schlimmer, sondern deutlich leichter, die allergischen Reaktionen auf Katzen verschwanden schließlich vollständig. Der behandelnde Allergologe meinte, das gäbe es öfters, es sei so eine Art dauerhafte Desensibilisierung durch den täglichen Kontakt mit den Katzen.

    Allerdings kann es bei Hunden möglicherweise anders sein, weil man oft mit Hunden mehr Körperkontakt hat als mit Katzen, die nur ab und zu gestreichelt werden wollen und nicht ständig angefasst werden möchten.

    Vielleicht einfach mal den Hund, den du gern nehmen würdest, vorher um ein paar Haare kürzer machen, zum Allergologen und testen lassen, ob du auf die Haare reagierst (überhaupt, wenn ja wie stark oder wie wenig). Dann weißt du zumindest bei diesem einen Hund schon mal vorab, wie du mit ihm in punkto Allergie dran bist.

    Ja sowas kann natürlich auch passieren.

    Übrigens sind soweit ich weiß Katzenallergien tendenziell schlimmer als Allergien auf Hunde.

    Ich tippe drauf dass es daran liegt dass sich eine Katze viel stärker beputzt, die meisten Katzenrassen doch durchaus mehr oder weniger Haaren und die Haare auch sehr viel feiner sind als die von Hunden, sich da großzügiger oder eher penetranter verteilen.

    Manchmal gibt's auch Testergebnisse die versteht man nicht.

    Bei mir kam bspw mal eine Allergie auf Hamster raus, obwohl ich nie Kontakt zu Hamstern hatte. Logische Konsequenz für mich trotzdem: Hier wird nie ein Hamster einziehen..

    Ist aber auch nicht relevant weil ich darauf auch gut verzichten kann.

    Als Kind hatte ich angeblich auch mal ne Katzenallergie, kann mich aber nicht daran erinnern jemals auf ne Katze allergisch reagiert zu haben und jeder weitere Test auf Katze war negativ.

    Das eine positiv Ergebnis auf Hund war dann schon ein Schock... Hat sich in der Praxis aber irgendwie nie bemerkbar gemacht. Andererseits war aber auch fast schon immer mindestens ein Hund im Haus und ich hatte Hundehaare an und in den unerdenklichsten Stellen...

    Ich wünschte mit meiner Hausstaubmilbenallergie würde sich das ähnlich verhalten. Die hab ich quasi schon immer, aber statt dass sich mein Körper darauf desensibilisiert wird das nur immer schlimmer :see_no_evil_monkey:

    Vielleicht sind Tierallergene aber auch was anderes weil die variablerer sind ? Kein Plan :nerd_face:

    Das Allergiethema würd ich ehrlich gesagt auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, weil sich Allergien nunmal ändern können und im Fall von Hunden sehr individuell sind.

    Übrigens reagiert man in aller Regel entweder auf Speichel oder Hautschuppen, nicht auf die Haare an sich. Deswegen macht es auf den ersten Blick eigentlich nicht so viel Sinn warum die typischen Allergikerrasssen mit nicht Haarend angepriesen werden.

    Auf den zweiten Blick tut es das aber auch irgendwo wieder wenn man bedenkt dass sich Hunde zur Körperpflege eben auch belecken, der Speichel an den Haaren haftet und das nunmal viel stärker weiter getragen wird wenn es ein Hund ist der stark haart.

    Es gibt viele Allergiker die bspw Pudel gut vertragen. Es gibt viele Allergiker die bspw Rauhaarhunde gut vertragen aber Kurzhaarhunde bspw nicht. Dann gibt es Menschen die vertragen bspw Beagle aber keine Schäferhunde, und Menschen die vertragen innerhalb einer Rasse einen Hund gut, einen anderen wieder garnicht.

    Außerdem kommen Allergien oft leider nicht alleine. Ist man bspw allergisch auf Hausstaubmilben oder Pollen wird ein Hund diese Allergene auch mit sich tragen, einfach weils am Fell haften bleibt.

    Es kann sein dass man glaubt man reagiert allergisch auf Hunde, und dann stellt sich am Ende aber nur heraus dass der Hund ein Bad braucht weil der Hund voller anderweitiger Allergene ist und sich munter in Grünzeug gewälzt hat oder den Staubfänger spielt.

    Es kann sein dass man mit Juckreiz oder Ausschlag reagiert wenn man angeleckt wird...

    Es kann sein dass man niesen muss, die Nase läuft oder die Augen jucken...

    Und wenn es ganz beschissen läuft, bekommt man vielleicht Asthma.

    Von daher wäre das wirklich das aller Erste das ich abklären würde - gibt es Präferenzen vom Fell? Von der Rasse ? Wenn ja dann ist genau das dein Anhaltspunkt. Wenn du bspw Langhaar oder Stockhaar nicht verträgst, sind die bisher genannten Rassen echt alle raus. Es kann sein dass du vor der Wahl stehst: Entweder eine Rasse die mir optisch nicht so gefällt, oder kein Hund.

    Kann auch sein dass du bei bspw Golden Retrievern feststellst dass das kein Problem ist, aber es is einfach wichtig dass man das wirklich gründlich vorher austestet.

    Ich bin bspw selber Allergiker. Vor Jahren konnte ich noch problemlos bei jedem Wetter joggen gehen, mittlerweile hab ich chronisch Probleme mit den oberen Atemwegen und muss täglich Antihistaminika nehmen. Mit meinen Hunden an sich hab ich keine Probleme, aber ich muss sie regelmäßig baden damit die nicht ganz so viele Allergene rein bringen. Wenn ein Hund länger nicht gebadet wurde muss ich durchaus mal niesen oder bekomme kleine Pusteln am Arm, kommt aber eben von den Hausstaubmilben bzw Pollen und nicht vom Hund selber.

    Ich hatte übrigens selber mal ein positiv Ergebnis beim Prick Test auf Hund, wüsste allerdings nicht auf welchen Hund ich konkret allergisch reagieren sollte. Ich hab bspw in nem Hundesalon gearbeitet, also wenn da was gewesen wäre hätte ich das definitiv gemerkt.

    Andererseits muss man aber auch sagen dass, wenn bspw beim Pricktest ne Reaktion raus kommt, die Reaktion die sichtbar ist nicht zwangsläufig Aussagen muss wie stark die Allergie auf dieses Allergen ausfällt.


    Danach würde ich mir überlegen wie schwer ein Hund in dieser Lebenssituation sein sollte.

    Danach was ich konkret für einen Hund von der Art her möchte.

    Dann würde ich Rassen Listen auf die all diese Eigenschaften zutreffen, und dann erst schauen was mir davon optisch am ehesten zusagen würde.

    Bringt mir weder was wenn der Hund zu schwer ist um ihn wenn mal was ist mal eben die entsprechende Menge an Stockwerken ( bzw im Falle des Wanderns - Metern bis zur nächsten Abholmöglichkeit ) tragen zu können, noch wenn es vom Wesen her in die Situation passt, geschweige ich die Allergie unterschätze und sich im dümmsten Fall richtig doofe Symptome entwickeln.

    Ich mein es gibt auch Menschen die sagen sich ,,Sollte der Fall eintreten, sch egal, bleibt er trotzdem bis ans Lebensende bei mir und ich überlebe es halt irgendwie.", aber die Gesundheit hat halt trotzdem ein Stück mit zu reden.

    Im Bezug zum Pudel bspw gibt's echt einige Halter für die der Hauptgrund für diese Rasse war dass sie ne Hundeallergie entwickelt haben. Da sind durchaus auch Leute dabei die bspw vorher Rottweiler hatten und sich bis dato nie was Anderes vorgestellen konnten, aber die haben die neue Rasse dann eben doch lieben gelernt und konnten Beschwerdefrei Hunde halten.

    Für andere isses dann eben ein Rauhaar Dackel geworden, oder ein Bichon...

    Aber wie gesagt heißt es nicht dass das in dem Fall so sein muss dass nur solche Hunde in Frage kommen. Kann ja trotzdem auch gut mit nem Golden oder Labrador bspw funktionieren, wenn man da eben gesichert keine Symptome drauf hat und das so bleibt.

    Ich würde nur persönlich, wenn man da möglicherweise schon Einschränkungen hat, bestimmte Rassen die möglicherweise grad unter diesem Aspekt passen könnten nicht ausschließen nur weil die nicht so aussehen wie der Hund der Träume.

    Naja wenn ich überlege was ich alles geholt hätte rein weil die innere Stimme der Unvernunft kickt...

    Oft isses ja dann so dass früher oder später wieder die Vernunft widerspricht.

    Wenn die Vernunft aber nicht genug Gegenargumente bringen kann... Dann ja -> einpacken :rolling_on_the_floor_laughing:

    Das praktische is ja wenn man schon Hunde da hat haben die ja auch noch ne Stimme mit zu sprechen.