Ich hab ja anfangs bspw auch versucht zu überlegen woran es liegt dass der Hund ausgerechnet bei bestimmten Personen so ein Problem hat, und warum andere einfacher sind.
Bin dann irgendwann für uns so zu dem Schluss gekommen dass es einfach mehrere Faktoren hat und ich auch nicht immer alle wissen kann. Jeder Mensch der nicht zum näheren Kreis gehört und für vertrauenswürdig/sympathisch befunden wurde ist einfach doof. Eigentlich möchte man mit denen nix zu tun haben, aber gibt einfach Dinge die nerven oder werden für gruselig befunden.
Ich hab halt nicht Everybodys Darling, keiner der jetzigen Beiden ist das.
Wenn mal jemand für gut oder akzeptabel befunden wird, steckt da ein gewisser Aufwand und mehr oder weniger Glück hinter, diese Personen dürfen sich glücklich schätzen. Den Rest muss ich halt uU vor sich selbst schützen.
Was ich weiß ist, unser Rüde möchte nicht respektlos behandelt oder von Fremden angetatscht werden, und meine Hündin findet fremde Menschen aus Prinzip doof. Menschenmassen an sich bspw sind hier übrigens auch nicht so das Problem. Aber das is ja auch nicht das selbe, weil eine Menschenmasse bewegt sich ja nur um einen herum und ist halt irgendwie Teil des Hintergrunds.
Man muss sich viel eher mit einzelnen Menschen auseinandersetzen als mit ganzen Massen. Und auf einen einzelnen Menschen kann man sich besser konzentrieren als auf eine Menschenmenge. Menschen in einer Menge sind vielleicht eher mit sich beschäftigt. Einzelne Menschen vielleicht eher mit dem ggü.
Macht also irgendwie Sinn dass einige Hunde mit einer Vielzahl an Menschen weniger ein Problem haben, als mit einzelnen Personen die sich komisch verhalten, komisch riechen, oder evtl in irgendner Form Interaktion suchen oä.
Läuft bspw eine Menschenmenge an einem vorbei, nehmen die an sich Platz weg und müssen ja näher an einem vorbei.
Ein einzelner Mensch hingegen hat oftmals die Wahl ob er auf Abstand geht oder zu einem hingeht bspw.
Hunde können das alles durchaus differenzieren.
Was sie bspw nicht so verstehen können ist warum wenn man Fahrstuhl fährt eine Person mit rein muss, schließlich kann die auch warten bis man weg ist oder die Treppe nehmen.
Oder wenn bspw jemand nach dem Weg fragt, was genau dieser Mensch von einem eigentlich will.
Oder wenn bspw oft die Erfahrung gemacht wurde die gehen einem auf die Nerven oder versuchen einen anzufassen, warum nach 5 Menschen die das getan haben ausgerechnet Person Nr 6 das nicht tun sollte.
Davon abgesehen hab ich den Eindruck insbesondere bei Kleinhunden die nicht ernst genommen werden - die speichern auch sehr wohl ab dass man die nicht ernst nimmt. Die Lehre daraus ist oftmals nur nächstes Mal vehementer zu werden weil diese zweibeinigen Vollidioten es ja anders ganz offensichtlich nicht begreifen können.
Wenn man dann auch nebenbei lernt dass man sich selbst mit auseinandersetzen muss weil der eigene Mensch es ja offensichtlich nicht hinbekommt da zu helfen, fließt das natürlich auch mit ein.
Vielleicht hilft das ja das besser zu verstehen.