Also Susi war stur ![]()
Insgesamt find ich aber dass so ganz allgemein der Begriff "stur" auf die wenigsten Hunde zutrifft die als ach so stur gelten.
Stur ist für mich das beharren auf eigene Überzeugungen/Ideale/Ideen ect, ohne Möglichkeit sich von etwas anderen überzeugen zu lassen.
Aber die meisten Hunde lassen sich ja zu sehr viel überzeugen, oft ist die Frage eher das Wie. Bzw meist haben die Hunde entweder nicht verstanden was der Mensch will und sie gelten als stur. Oder man hat nur nicht den passenden Weg für den Hund gefunden und sie gelten als stur.
Wissen Sie hingegen sehr wohl was gewollt ist, aber egal wie lässt sich da nix dran machen, dann ist das für mich Sturheit.
Susi hätte ich bspw nie dazu bekommen zu apportieren, weil fand sie doof.
Wenn Sie ne Strecke blöd fand, hat sie mit allen ihr möglichen Mitteln geguckt ob man nicht doch nach ihrem Wunsch gehen kann. Fand sie blöd, also hat sie das auch gezeigt, ihr ganzes Leben lang.
Im Zweifel wär die auch allein ihrer Wege gegangen, hat dann einfach dicht gemacht. Aber weil sie wenn sie umdrehen wollte nur ging und nicht rannte, konnte man sie dann eben einfach einsammeln gehen.
Wenn sie in Ruhe schnüffeln wollte, wollte sie in Ruhe schnüffeln. Sie reagierte zwar auf den Rückruf und kam dann, aber langsam und musste unterwegs noch alles interessante zu Ende schnüffeln.
Meine Schnauzer hingegen ( die ja auch als stur gelten, vor allem die Mittel, die sollen ja soooo stur sein
) wollen einfach nur verstehen was, warum und wie sie es tun sollen, und möchten dass man ihnen da einfach nur n Stück entgegen kommt. Wenn das nicht der Fall ist, dann tun sie etwas nicht. Aber sie tun etwas nicht deshalb nicht weil sie der Ansicht sind dass sie das niemals nie nicht ums verrecken nicht tun würden.
Am sturen Terrier ist also durchaus was dran, aber so sind eben nicht alle und wie gesagt finde ich dass das meist einfach n Missverständnis ist zwischen Hund und Mensch.