Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich kannte mal eine Beagle Hündin die wegen Krebs die halbe Lunge entfernt bekam, die hatte danach noch ein paar Jahre, weiß aber nicht wie alt sie bei der OP war.

    Schwierig...

    Ich würde wahrscheinlich schauen was ein Fachmann da zu ner OP sagen würde und würde wohl entweder ( wenn das aus ärztlicher Sicht möglich ist ) zügig beides operieren lassen, oder versuchen noch ne möglichst schöne ( wohl eher kürzere ) Zeit zu haben und den Hund gehen zu lassen.

    Ich sehe da irgendwie wenig Qualität drin nur eine OP machen zu lassen. Dann hat der Hund bspw die Kehlkopf-OP und muss sich erstmal von diesem Eingriff erholen, während der Lungentumor dann wahrscheinlich wenig/kaum Zeit lässt um noch ne schöne Restzeit zu haben.

    Klingt hart, aber ich sehe darin wenig Nutzen für den Hund...

    Hab mir mal das Video angeguckt.

    Find das schon ziemlich verklärt teilweise.

    Ist die Rede von Pit bzw Staff heißt es die wären Jagdhunde gewesen. Bloß nicht das Wort Kampfhund nutzen, Bullen beißen, Hundekämpfe uÄ sind ja gleichzusetzen mit gängigen Jagdhunden, so klingt das zumindest.

    Dann heißt es ganz oft man muss gucken dass vernünftige Zuchthunde eingesetzt werden... Tja wo fängt man da an wenn die Zuchtbasis der "Rasse" Bullshit is ? Und warum freut man sich drüber wenn ein Hund mit eindeutig HD und laut TA leichter Form von PL ne ZZL bekommt? Das was man aufm Röntgenbild gesehen hat war ja schon für Leihen erkennbar schlecht. Und die Züchterin ist TFA, sie sollte es eigentlich besser wissen...

    Dann hieß es irgendwann mal einerseits dass es ruhige Hunde seien sollen, andererseits dass eine der Ausgangsrassen Hyperaktivität mit rein bringen würde.

    Und wie man es sich entschuldigt dass eine Zuchthündin mal eben das halbe Gesicht zerbissen hat, als wäre das ne nachvollziehbare Reaktion einer Hündin ggü ihrer Besitzerin.

    Aber man kann ja auch nicht sagen dass die Hündin übersteigert reagiert hat, weil der Fehler liegt ja wie so oft - immer am Ende der Leine :thumbs_up:

    Is irgendwie hier und da ähnlich kurios wie bei manch QZ Rassen ( wobei auch der American Bully letzten Endes ne QZ darstellt) - man redet sich scheiße schön und glaubt das.

    Bzgl des Distanz unterschreitens: Wenn man nen Hund hat der dahingehend problematisch ist kann sich das gut immer weiter hoch spulen. Nämlich dann wenn der Hund merkt dass die Signale die er so setzt immer und immer wieder ignoriert werden und er irgendwann den Eindruck hat ,,Hey die raffen das nicht anders, hack ich mal rein.".

    Andererseits kann man da aber auch gut absehen was problematisch ist, den Hund entsprechend führen, selber besser aufpassen, in Gegenden wo es eng wird vorsorgen indem man nen Maulkorb drauf packt, oder allgemein nen Maulkorb drauf packen wenn man weiß wenns zu eng wird beißt der gleich.

    Ich hab zwei Hunde die sich nicht von Fremden antatschen lassen und dahingehend mehr oder weniger problematisch sind. Unterschied is - Die eine weiß dass laut werden im Zweifel reicht, der Andere lernt leider dass es die Leuts selbst dann nicht bockt wenn er richtig grantig reagiert.

    Der eine Hund behält eher seine Individualdistanz, der des anderen wird von fremden Menschen viel schneller und unbedachter unterschritten, weil die Leuts ihn nicht ernst nehmen weil klein.

    Trotzdem- in nen Menschen gebissen haben beide nie, weil wir entsprechend drauf achten.

    So gesehen - Der Besitzer trägt natürlich die Verantwortung, aber die Menschen würden weniger Konflikte bereiten würden sie mehr drauf achten dass nicht jeder Hund ein Kuschelhund ist, und jeder Hund im Fall des Falles auch Zähne besitzt.

    Ich wurde mehrfach fast ins Bein gebissen weil die Halter den Hund nicht entsprechend führen konnten ( seien es so banale Dinge wie auf die abgewandte Seite nehmen oder rechtzeitig die Leine kürzen ), nur weil ich vorbei gegangen bin. Zu 90 % Kleinhunde an der Flexi, bei denen man den Stopknopf erst betätigen konnte als der Hund fast an mir dran war. Fragt man sich auch was so schwer dran ist den Knopf schon früher zu drücken.

    Hat jetzt aber auch nix mit gefährlichen Hunden im Sinne dieses Threads zu tun.

    Ansonsten hab ich den Eindruck dass die sehr wohl unterscheiden können ob jemand versehentlich oder weil es nicht anders geht sehr dicht vorbei gehen, oder ob das absichtlich ist.

    Bewege ich mich mit Lilo bspw durch Menschenmassen ist das absolut kein Problem wenn die versehentlich berührt wird. Bewege ich mich bspw durch einen Wald und jemand läuft direkt an uns vorbei obwohl mehr als genug Raum ist, findet sie das eher komisch, aber letztenends kein Problem weil sie das nunmal kennt und ich sie immer auf die andere Seite nehme.

    Ich hatte es übrigens noch nie dass die eine Erwachsene Person einfach angefasst hat weil vorbei gegangen ( auch in Menschenmassen nicht), aber vielleicht isses einfach deshalb weil man sich dafür runter beugen müsste. Das muss man bei anderen Hunden bei denen es hier laut Berichten im Thread passiert ist ( Riesenschnauzer, Golden Retriever) ja nicht.

    Ich hatte es nur mal dass ich an der Kasse im Zoogeschäft stand und von hinten ihr ein Kind auf den Popo getatscht hat. War aber kein Problem weil Maulkorb drauf und zwischen meine Beine geparkt + Reaktion eher verdutzt war.

    Der Zwerg hat als Welpe das Mjamjam Junior Nassfutter bekommen ( als Alternative geht auch das von Belcando, is das selbe drin ).


    Der junge Bub hat aktuell mal Gassigänge mit Hunden hinter sich die nicht Lilo sind.

    Gestern mit SchwieMus Dackel und heute mit unserem Zwergi.

    Beides gestandene Rüden ( der eine kastriert, der andere nicht) die kein Interesse am Spiel mit ihm haben und auch mal blöd reagieren können ( Dackel weil der bei jedem scheiß das kläffen anfängt, Zwergi weil er mit Hunden die er nicht so kennt schnell unsicher wird wenn zu nah ), und das lief insgesamt recht gut.

    Sind einfach nebenher getrottet und haben den Wald ausgekundschaftet. Gut, klein Punktie ( der eigentlich nicht mehr klein is, der is schon etwa so groß wie Lilo ) hat mal Pferdeäppel genascht, aber wir gingen den anderen Hunden nicht auf den Keks und so war der Zwergi auch recht schnell entspannt. Ob daraus Rüdenfreundschaften wachsen werden wird die Zeit zeigen, aber so an sich reicht es wenn es so läuft wie jetzt und einfach ne Akzeptanz da ist.

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    Meine beiden zusammen nehm ich noch nicht mit, möchte erstmal dass sich das einzeln gut einspielt falls sich da blöde Dynamiken entwickeln sollten.

    Aber läuft an sich besser als gedacht. Der wannabe Dalmi is auch echt cool wenn die "Althunde" mal blöd werden, was es denen wiederrum einfacher macht dies zu unterlassen.

    Bei mir isses momentan so dass mich die Pöbelanfälle immer wieder nerven. Einfach weil wir momentan bisschen Rückschritte machen und das mal echt besser funktioniert hat.

    Gestern Abend zB bin ich im Dunkeln nen Weg lang gegangen, da kamen zwei Menschen entgegen, hab versucht zu gucken ob da ein Hund dabei ist und hab keinen gesehen, also bin ich weiter gegangen. Als Person 1 vorbei ging sah ich dass die andere Person nen Zwergspitz dabei hatte, Spitz wurde laut, Lilo verlor die Beherrschung. Hat mich genervt.

    Heute Abend ( kein Hund ), tauchte plötzlich ein Marder auf, Lilo ging steil. Hat mich nochmal genervt.

    Allerdings is bei uns grad allgemein bissl der Wurm drin. Kotzt mich manchmal schon dezent an.

    Wenn der Zwerg mal pöbelt stört mich das nicht so, weil da weiß ich hier und da hat er noch so n bisschen Schwierigkeiten, aber bekommt man gut umgelenkt. Aber er machts halt auch allgemein in vielen Dingen einfacher.

    Beispiel- vor nen paar Tagen als ich mit ihm unterwegs bin ist neben uns ein Hase rum gehoppelt. Hat ihn nicht gejuckt, und ich dachte nur ,, Cool, Lilo wär jetzt wieder ausgeflippt :woozy_face: ".

    Das sind auch so Gedanken die sind irgendwo einfach blöd. Für Lilo is sowas halt einfach schwerer, und ich weiß ja auch dass es mit ihr mal viel schlimmer war, grad hinsichtlich Hunden, und auch vor allem bei Menschen. Manche Dinge die sie heute garnicht mehr interessieren waren vor Jahren noch Grund genug vollends zu eskalieren. Also hab ich schon viel erreicht, aber ich weiß eben auch dass es besser gehen kann. Hmmpf

    Du könntest auch in dem zitierten Thread bspw Stichwörter in die Suche eingeben um Videos zu finden die du gern hättest, oder bisschen überfliegen bis du was interessantes findest.

    Aber nö, du erwartest dass man dir Material raus sucht das es in der verlinkten Quelle zuhauf gibt.

    Man könnte auch selber nach Videomaterial schauen, aber das is ja auch zu viel Arbeit.

    Aber dann wundern wenn die User entsprechend reagieren 💁‍♀️

    Hier is Ruhe auch manchmal bisschen ein Problem. Mit meinen Schnauzern war das bspw in dem Alter relativ easy, die konnten sich gut runter fahren, besser Langeweile aushalten uÄ. Der Dalmi Welpe hingegen fährt sich oft erstmal hoch wenn er eigentlich müde ist und wird frech und jammerig.

    Ansonsten so bzgl Außenreize: Für einen Welpen ist Gassi eher Welt entdecken. Wenn die Eindrücke immer gleich sind wird das auch mal langweilig.

    Da machts Sinn immer wieder mal ne neue Umgebung anzuschauen und bei der Frage danach wie viel man zumuten kann eher aufs Bauchgefühl zu hören als sich da Regeln zu setzen und quasi nach Plan zu gehen.

    Zur Hellhound Foundation gibt's hier nen eigenen Thread, und massenweise Videomaterial im Netz und teils TV. Ich denke man muss die nicht persönlich kennen lernen um zu erkennen dass da viel scheiß passiert.

    Erinnere mich bspw an ein Video in dem ein Hund über richtig matschig Boden geführt wurde und es hieß ,,Darf jetzt halt nicht hinfallen sonst bin ich tot hahaha.". Is jetzt nicht sonderlich safe, abgesehen von den Haltungsbedingungen und dass eine gewisse Person da schon sehr masochistisch veranlagt zu sein scheint ( ,,Der hat mir in die Fresse gebissen, jetzt heißt der Hund halt Fresse haha, guckt mal meine Narbe haha.").

    Aber naja hier geht's auch nicht um die HHF ^^

    Gut das liest sich wieder anders. "Hat seine Interessentin gebissen" ließ halt bisschen Spielraum zu und klang halt nach "hat mal rein gebissen".

    Da gibt's aber halt auch wieder Abstufungen - bspw ob das nur in bestimmten Situationen ist, wie gut das handelbar ist usw.

    In deinem Fall wars ja offensichtlich handelbar, und klingt zumindest danach als ob es da bestimmte Auslöser gab. Trotzdem schon irgendwo makaber eine solche Bissverletzung mit Dummheit und Selbstüberschätzung abzutun, wär bei nem anderen Hund so ja mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht passiert. Und dann gibt's wieder andere Hunde, da macht der Mensch nichts was man damit begründen kann und es geht noch schlimmer aus.

    Aber vielleicht ist genau das auch ein Beispiel dafür wo das Problem ist :

    Auch bei Hunden die gefährlich aber handelbar sind muss man erstmal die richtigen Leute finden, und bis dahin nimmt der Hund Jahrelang Kapazitäten im Tierheim in Anspruch für die ( wenn solche Hunde nicht inzwischen so häufig die Tierheime voll stopfen würden ) sonst andere Hunde nen Platz gehabt hätten die ne bessere Chance auf Vermittlung haben ( ok bissl naiv die These, wenn so ein Platz frei wird landet früher oder später eh wieder der nächste gefährliche Langzeitinsasse dort ). Vor allem kann man den Menschen auch nur vor den Kopf gucken, evtl werden diese nachlässig und deswegen passiert dann wieder ganz große Scheiße... Das will keiner aber Menschen sind halt Menschen.

    Aber letzten Endes geht's ja um Hunde bei denen die Chance darauf ein für die Umwelt sicheres und artgerechtes Leben führen zu können verwehrt ist, weil nicht handelbar und nicht sicher führbar. Oder weil so dermaßen schwer zugebissen dass da keiner mehr die Verantwortung tragen kann diese Hunde zu vermitteln.

    Nun is Beißvorfall halt nicht gleich Beißvorfall...

    Die Diskussion übers Euthanasieren von bestimmten Hunden dreht sich nicht um Hunde die mal gebissen haben, sondern um Hunde die nen guten Ticken mehr aufm Kerbholz haben.

    Zwischen Biss und schwer verletzen oder töten gibt's noch n bisschen Spannweite.