Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich habs nur so verstanden dass du halt nen Link geteilt hast in dem drin steht dass man sich damit strafbar machen würde Hunden an Silvester Likör zu geben, und danach eben deine Sicht dazu geschrieben hast.

    Aber wenn man sich danach jetzt allgemein vorsichtig hier zu dem Eierlikör Thema äußert find ich das nachvollziehbar.

    Das erste was ich dazu gesehen hab war das Video von Dr Debbie, und meine Denke dazu is : Also irgendwie haben manche Leute den Knall nicht gehört.

    Insbesondere deutlich, wenn man sich die Kommentare dazu durchliest.

    Ich selber war ne Zeit lang da auch sehr kritisch, mittlerweile find ich es das geringere Übel als nen massivst gestressten, panischen Hund zu haben. Und im Gegensatz zu anderen Mitteln gibt's das ja auch echt nur an Silvester und nicht paar Tage lang.

    Krank find ich wie manche Leuts da auf bisschen Likör zu Silvester abgehen. Das sind maximal ein paar Löffelchen, man füllt dem Hund ja kein ganzes Glas ein oder so.

    Das kann man nicht ansatzweise damit vergleichen was sich manch Mensch um die Feiertage an Alk rein kippt. ^^

    Den Ansatz bzgl Recht fand ich ganz interessant. Aber irgendwie bewegt man sich, wenn das denn wirklich so rechtlich haltbar sein sollte, ja mittlerweile mit vielen Dingen im Graubereich. Siehe bspw das Vibrissenthema.

    Ich hab mir vorhin schön das Knie aufgeschürft. Nun is das jetzt nix was man nicht kennt. Aber immer wenn mir das passiert ist war Sommer, und man trug ohnehin kurze Hosen.

    Eigentlich würd ich nen Verband drum machen und Problem erledigt. Aber wie es nunmal so ist... Passiert es natürlich nicht da wo ich problemlos Zugriff auf diverses Verbandszeug hab ( ich hab sowas ja immer bei mir im Schrank vorrätig ), sondern dann wenn man grad nix dergleichen zur Verfügung hat ( bin wegen Silvester grad außerhalb und natürlich hat man hier im Haus weder Pflaster noch Verbände :face_with_rolling_eyes:). Wie genau verhindere ich jetzt dass ich die Möbel voll blute bzw die Wunde an der Hose festklebt und sich neu verunreinigt ?

    Fürs erste hab ich unter fließendem lauwarmen Wasser gereinigt und Kochsalzlösung drauf gesprüht ( ja, was desinfizierendes hab ich natürlich ausnahmsweise auch nicht mitgenommen, ukd hochprozentiger Alkohol bspw fliegt hier auch keiner rum :see_no_evil_monkey: ).

    Ich würde immer auch mit zwei Leinen sichern.

    Das zwei Leinen durchflutschen ist einfach unwahrscheinlicher.

    Wenn möglich eine Leine am Bauchgurt/Gürtel sichern.

    Ich nutze da bspw bei unserer Standardleine immer beide Karabiner - einer eingehakt im Geschirr, der andere am Zugstopp Halsband. Wenn mehr geböllert wird wickel ich mir das Ende um das eine Handgelenk und mit der anderen halt ich dann ganz normal.

    Wenn es richtig los geht und ich raus muss, kommt zusätzlich noch eine Leine dran die ich bei mir an nem Hüftgurt befestige.

    Das reicht hier gut aus.

    Und doppelt gesichert allgemein wird hier schon seit Weihnachten und bis mindestens eine Woche im neuen Jahr vergangen ist.

    So war es bei Elliot auch. Es gab drei Rüden, einer so ein Wirbelwind und zwei deutlich ruhiger und entspannter. Sein Bruder war dann schon weg, also wurde es Elliot. Er hat trotzdem mehr als genug Energie, aber ist tendenziell vom Grundcharakter her einfach entspannt.

    Jap, hier wars ja beim Zwerg bspw so ähnlich.

    3 Rüden, einer sehr klein schon ein kleiner Rüpel, die anderen beiden entspannter.

    Die Wahl zwischen den Beiden ist dann dadurch gefallen dass er eine etwas Unsicherer war als der Andere, also wurde es letzterer.

    Langweilig sind Welpen- und Junghundezeit ja eh nie und in der Regel kann man ja von ausgehen dass die trotzdem ihre Rassebeschreibung gelesen haben. ^^

    Ich find die Kombi kastrierte Hündin + Rüde ganz angenehm.

    Hündin + Hündin kann ja auch gut funktionieren, aber hier ist das eben keine Option und zwischen den Mädels wars auch nie die Riesen-Sympathie.

    Ich würds einfach abhängig machen vom Ersthund und evtl der Rasse. Gibt's ne erhöhte Tendenz Richtung Problemen mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen in einer Rasse ? Würd ich eher zum gegengesetzten Geschlecht tendieren. Ebenso wenn ich den Eindruck hab dass man ne Hündin hat die da Rüden deutlich sympathischer findet.

    Kommt die ebenso gut mit Mädels klar und ist es ne Rasse bei der ich da keine Bedenken hätte, hätt ich auch mit dem selben Geschlecht kein Problem.

    In deinem Fall klingt das erstmal danach dass das Geschlecht anscheinend relativ egal ist.

    Das was hier über die Zwergschnauzer geschrieben wurde klingt für mich auch echt toll! Terri-Lis-07 kannst du vielleicht etwas näher ausführen in wie weit du das mit dem wachen bei uns kritisch siehst? Wie genau macht sich der Wachtrieb im Alltag bemerkbar?

    Klar ^^

    So an sich stellt man sich unter wachen ja gern vor dass ein Hund eben laut wird wenn er etwas Verdächtiges hört. Die Schnauzer Rassen sind vom Ursprung her alle mal Hofwächter und Kutschenbegleiter gewesen, sprich sollten die im Zweifel auch mehr tun als nur bellen.

    Bei den Zwergen isses nun so dass die im Vergleich zu Mittel- und Riesenschnauzer am stärksten den Weg zum Begleithund eingeschlagen haben, wodurch sie dadurch aus meiner Sicht dahingehend auch einfacher zu handeln sind. Wie angesprochen gibt's da aber Variationen. Es gibt Züchter die wollen eher ältere Schläge erhalten ( meist eher bei den Pfeffer-Salzern ), Züchter die mehr Wert auf angenehme Familienhunde legen, und Züchter bei denen mehr Wert auf Hundesporttauglichkeit gelegt wird.

    Was Schnauzer alle haben ist ein gewisses Maß an Territorialverhalten, die Neigung zu melden wenn was ist ( beim Zwerg ist das gern mal ein recht schrill klingendes Wouu-Wouu-Wouu ), und dass es Hunde sind die in bestimmten Situationen eher dazu neigen sich zu wehren statt nach hinten nachzugeben.

    Bei Hunden mit Wachtrieb der sich nicht rein aufs Melden beschränkt, muss man im Hinterkopf haben dass Besuch bspw schwierig sein kann, oder dass sie dazu neigen können selbst Dinge zu regeln wenn sie nicht den Eindruck haben dass der Mensch das kann. Das ist durchaus handelbar, kann aber eben problematisch werden wenn bspw die Kinder Besuch mit nach Hause bringen oder man in einem Mehrfamilienhaus lebt.

    Unser Zwerg bspw ist fremden Menschen und Hunden ggü desinteressiert und möchte da seine Ruhe haben. Wenn die sich an gewisse Regeln halten ( bspw nicht anfassen wenn er es nicht möchte, nicht anstarren da bedrohlich wirkend ) läuft da mit ihm unkompliziert. Bei den Nachbarn oder Hunden die am eigenen Territorium vorbei gehen kann man damit rechnen dass er das doof findet, da muss man auch mal kurz deutlich machen dass die sich da sehr wohl aufhalten dürfen und ihn das nichts angeht.

    Wenn man bspw im Dunkeln Betrunkene trifft, kann es sein dass er das komisch findet und knurrt oder kurz mal laut gibt.

    Insgesamt lässt sich das bei ihm aber gut regeln. Bei mir weiß er bspw dass es da gewisse Spielregeln gibt, und im Zweifel erinnert man ihn da kurz dran und dann is gut. Auf mich aufpassen tut er bspw kaum, weil er genau weiß dass ich das selber kann. Bei einer Person die ihm diese Sicherheit nicht gibt, läuft sowas einfach nicht so unkompliziert im Alltag.

    Ich hab ja noch nen Mittelschnauzer. Die ist dahingehend ein ganz Anderes Kaliber, nochmal deutlich ernster und testet auch mehr aus, hat von sich aus aber auch mehr Probleme mit Menschen und mag nicht jeden Hund.

    Die offeneren Kandidaten gehen durchaus auch nett auf Menschen zu, holen sich mal ne Streicheleinheit ab, so tendenziell haben die mit Besuch den sie okay finden kein Problem. Trotzdem sind die eigenen Menschen in der Regel viel interessanter als Fremde, und wenn bspw jemand nicht gemocht ( oder in irgendeiner Form genehmigt ) wurde, kann man von ausgehen dass auch ein Zwergschnauzer dann ziemlich unnett werden kann.


    Am besten ist es da finde ich, wenn man die Rasse einfach näher kennen lernt und bei den Züchtern schaut dass sie Wert auf nette Hunde legen. Gibt bspw auch Zuchten bei denen vermehrt Hunde bspw als Besuchshunde für Seniorenheime oä eingesetzt werden, das wäre schonmal ein Anhaltspunkt. Auch die Farbe macht nen paar Tendenzen - da würde ich mich eher an schwarz oder schwarz-silber halten. Die Rasse wird Farblich getrennt gezüchtet und sind unterschiedlich beliebt. Pfeffer-Salz und weiß haben im Schnitt auch einfach deutlich weniger Züchter, während schwarz und schwarz-silber deutlich beliebter sind und daher auch mehr Züchter dabei sind die einfach nur wachsame, aber offene kleine Begleiter züchten.

    Weil übrigens das Fell ein Thema ist - Die Zwerge haben leider mittlerweile nen Trend zu schlechterem Fell. Es ist bei Ausstellungen gewollt dass die immer plüschiger werden, dadurch wird das Fell auch pflegeaufwendiger, filzt schneller, saugt sich eher mit Dreck ein. Bart und Behänge ( also Beine und Brust ) sollte man regelmäßig durch bürsten und zumindest den Bart auch regelmäßig waschen. Außerdem müssen die getrimmt werden, solange man nicht grad ein Exemplar erwischt das kein Trimmfell mehr hat. Ursprünglich sollten die mal rundum unkompliziertes und wetterfestes Rauhaar haben, mittlerweile gibt es immer wieder Zwerge mit richtig viel Wolle, die sich vielleicht auch nicht mehr richtig trimmen lassen. Beine, Brust und Bart kann man natürlich auch kurz halten, dann isses unkomplizierter, jedoch sollte man den Bart wegen der Tasthaare auch nicht zu stark einkürzen.

    Das Trimmen selber ist im Schnitt circa alle 2-3 Monate fällig. Kann man vom Hundefriseur machen lassen ( wobei es nicht so einfach ist einen zu finden der auch wirklich trimmt ), kann man aber auch selber lernen.

    Das ist ein Aufwand den man da eben mit einplanen muss.

    Ich Trimme meine Hunde bspw selber, circa einmal im Monat ( weil dann einfach weniger Arbeit auf einmal), scher nach Bedarf Wangen, Ohren, den unteren Hals und Intimbereich kurz, kürze Bart, Brust, Beine und Rute ebenfalls nach Bedarf ein ( so im Schnitt alle 6-8 Wochen ). Der Zwerg landet etwa einmal die Woche zur Bartwäsche in der Wanne und danach Bürste ich einmal gründlich durch. Meine Mittelhündin braucht das nicht ganz so strikt ( weil einfach viel besseres Fell das kaum filzt und der Bart saut sich da nicht so ein ).

    Wobei man sagen muss dass das mit der Bartpflege neben der Fell Qualität auch nochmal abhängig von ist was der Hund so zu fressen bekommt. Gibt's nur Trockenfutter ist das natürlich seltener notwendig als wenn der Hund Nassfutter bekommt bspw.

    Also so grob zusammengefasst:

    Einplanen würd ich alle 2-3 Monate Trimmen. Alle 1-2 Wochen ( je nach Fell und Futter ) Bart waschen und bürsten. Nach Bedarf ( also insbesondere im Sommer, im Winter kann man mehr drin lassen ) Unterwolle auskämmen, und circa in ähnlichen Abständen wie das Trimmen Komplettbad ( damit die Haut da auch nochmal gereinigt ist ).

    Bei nem Pudel bspw einplanen würde ich :

    Alle 6-8 Wochen Baden, blowern und scheren ( bzw zum Hundefriseur bringen ^^ ), circa einmal die Woche bürsten und ansonsten Wanne nach Bedarf.


    Übrigens- wenn der Charakter vom Zwergschnauzer zusagt, man aber lieber was Kurzhaariges möchte und es nicht stört wenn der Hund nur 25-30 cm hoch ist, kann man sich auch den Zwergpinscher näher anschauen. Die beiden Rassen sind eng miteinander verwandt, haben daher wirklich viel gemeinsam. Wichtig zu wissen ist allerdings dass viele der Zwergpinscher die man so sieht nicht dem entsprechen was eigentlich gewollt ist. Da sollte man also ( wie auch bei den Zwergschnauzern ) definitiv im PSK schauen ( also, wenn man in Deutschland sucht ).