Und ansonsten nochmal zum Wachen im Allgemeinen:
Wachtrieb is im Hund drin, den kann man nicht abschalten. Man kann das Verhalten regulieren, geht je nach Typ/Rasse einfacher oder bedarf viel striktere Führung, aber so oder so muss man da einfach n Auge drauf haben. Als Anfänger ab nem bestimmten Grad schwierig, im geplanten Umfeld absolut ungünstig.
Im Seniorenheim hat man auch Menschen die sich anders benehmen, anders bewegen, einfach weil Alter und/oder Krankheit. Man hat auch mal Menschen mit Gehhilfe oder im Rollstuhl, das ist für einen wachsamen Hund der das noch nicht als normal eingestuft hat tendenziell erstmal ungewöhnlich, ergo potentiell bedrohlich und kann als doof empfunden werden. Besonders wenn man noch dazu keinen allzu menschenfreundlichen Hund hat.
Andere Hunde sind dann auch nochmal ein Thema. Solche Hunde sind nicht unbedingt immer nett mit jedem Hund, und wenn dieser sich dazu regelmäßig dort aufhält wird der es mitunter doof finden dass dauernd fremde Hunde in seinem Territorium ein und aus gehen.
Sprich - das sorgt alles für unnötige Konflikte, im dümmsten Fall potentielle Gefahren, die man da einfach nicht braucht.
Deswegen wenn wachsam, dann ein Hund der sich eher nur aufs Melden beschränkt, ansonsten aber vergleichsweise nett ist.
Ideal wäre natürlich ein Hund der garnicht wacht und allem ggü erstmal offen entgegen steht statt sich immer mal zu fragen,,Was hat der/die hier verloren? Möge er/sie aus meine Reichweite ! Was macht der/die da, das gehört sich nicht??".
Joa ![]()