Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich geh ja ehrlich gesagt nicht immer gern in Wälder.

    War mit Lilo in nem ruhigeren Waldabschnitt ( weil sich der Boden dort einfach besser zum joggen eignet ), bin auf einem der kleineren Nebenwege unterwegs, dann hör ich es rechts neben mir im Gebüsch rascheln. Ich bin stehen geblieben, hat nochmal geraschelt. Es klang nach was Größerem, dachte mir ,,Scheiße, hoffentlich rennt da jetzt nicht gleich ne Wildsau oder so raus :fear:."

    Genauer hingeguckt und dann etwas gesehen:

    Es war ein Eichhörnchen :muede:

    Also, hoffe ich zumindest, hab sonst nix gesehen, auch wenn ich irgendwie dachte dass das vom Geräusch nicht passen kann.

    Aber Lilo hat keine Anstalten gemacht, ergo wird da höchst wahrscheinlich auch nix gewesen sein.

    Normalerweise war ich in dem Waldabteil bisher immer zu zweit, die anderen Wäldern/Waldabschnitte sind deutlich stärker von Menschen/Hunden besucht, bzw ist das Wild im Stadtwald überschaubar ( da gibt's halt soweit ich weiß keine Schweine ).

    Aber hier ( Dorf ) weiß ich eben dass es da auch Wildschweine gibt und laut Jäger gibt's irgendwo wohl auch nen Wolf ( den zu treffen halte ich jedoch für äußerst unwahrscheinlich, hab bisher noch nie was gefunden das wirklich konkret drauf hindeutet ), bis auf eine überfahrene Sau und Wildschweinspuren hab ich aber ewig keine mehr gesehen.

    Erinnert mich dran als ich vor Jahren mal kurz mit Susi durch nen Wald huschen wollte, mich verlaufen hab und dann mitten durch gelaufen bin. Da bin ich echt bei jedem Rascheln zusammen gezuckt weil ich halt Schiss vor Wildschweinen hab.

    Naja, Susi hatte auch bei Sichtung immer 0 drauf reagiert.

    Lilo wird definitiv reagieren wenn was wäre. Vorteil : Ich würde es mitbekommen.

    Nachteil : Bei nem Schwein wär das Mist :pfeif:

    Aber im Umkehrschluss auch beruhigend wenn sie nicht reagiert, dann weiß ich da kann eigentlich nix sein.


    Ne Weile später hatte ich dann ne seltsame Menschenbegegnung.

    An der Hauptstraße zwischen beiden Waldabteilen stand ein Auto ( soweit normal ), da lief eine Person raus, runter in nen kleinen Graben und is hingefallen. Kurz danach ging noch eine Person da runter.

    Beim vorbei gehen dämmerte mir dann : Hmm, vielleicht musste Person 1 nur kotzen oder sich erleichtern und Person 2 hat geguckt ob alles gut ist.

    Das is angemerkterweise auch die Stelle, bei der Mal ein Mensch mitten aufm Weg gesch*** hat. Warum konnte der/die nochmal nicht auch runter in den Graben hüpfen ? Naja egal |)

    So tendenziell würd ich mich bei dem Typ Hund auf Folgendes einstellen :

    - Wenn man wo öfter oder länger verweilt kann der Wach-/Schutztrieb kicken

    - wenn wer blöd kommt ( sei es Hund oder Mensch) kann die Reaktion sein ,,Willste Stress ? Kannste haben!"

    - Und nen gewissen Hang zum Kontrolletti/Dorfaufseher

    Hier wird bspw gern auf Dinge angesprungen die zu dynamisch sind oder ungewöhnlich ( bspw wenn jemand quer durchs Gebüsch dümpelt statt wie es normal wäre aufm Weg zu bleiben ). Ebenso kenne ich es von den Schnauzern dass die sich ungern respektlos behandeln lassen und schonmal zu neigen das entsprechend zu quittieren.

    So als anderes Beispiel weils zum Kontext passt:

    RS Hündin, lebte zusammen mit ner anderen Hündin, hatte an sich erstmal kein Thema mit Menschen. Hatte die ne Weile regelmäßig zum Trimmen aufm Tisch. Lief jemand am Fenster/der Tür vorbei der aus ihrer Sicht ungewöhnlich ist ( also jemand der weder ich, ihr Frauchen noch meine damalige Chefin war), hat sie dunkel geknurrt. Same bei Hunden.

    Beispiel meine Hündin:

    Sitze ich irgendwo länger als n paar Minuten, muss ich die Umgebung im Blick haben und die wenn jemand kommt enger nehmen, sonst wirds laut.

    Mit Hunden is die ja wie oft erwähnt auch nicht so einfach. Wenn das ggü aber anfängt sie anzumaulen is der Geduldsfaden eher mal vorbei, von Fremdhunde lässt die sich nicht anmotzen.

    Gut bekannte Hunde sind wieder was Anderes, da hat die damit überhaupt kein Problem.

    Und wenn ich bspw auch an den Zwerg denke - eine gewisse Individualdistanz findet der schon cool. Die zu unterschreiten findet er kacke, Lilo auch.

    Je neutraler und weiträumiger die Gegend allerdings, umso einfacher.

    Dadurch is also automatisch auch alles tendenziell schwieriger wenn es sich bspw um einen geschlossenen Raum handelt oder man wo öfter/länger unterwegs ist.

    Wie krass das is is unterschiedlich. Lilo bspw is insgesamt ne Spur ernster/wachtriebiger, daher fällt das bei ihr schnell nen Ticken mehr auf. Beim Zwerg wieder bissl weniger, der is dafür bei fremden Hunden wenn zu wenig Raum, schnell unsicher.

    Bei den Riesen kenne ich es so dass die insgesamt ne längere Lunte haben, aber so bestimmte Situationen sind da einfach was Anderes als wenn man bspw einen Labrador oder Pudel hat.

    Und so an sich sind Wach-/Schutztrieb/Territorialverhalten erst ab 3 wirklich fertig entwickelt. Davor entdeckt der Hund das allmählich, hat evtl mal Unsicherheitsphasen, und evtl zeitweise wegen der Hormone nen kürzeren Geduldsfaden.

    Dalmatiner hab ich tatsächlich noch nicht auf der Liste, hab auch erst einen kennengelernt, der war allerdings taub. Weiß nicht, ob das öfter vorkommt?

    Die Wahrscheinlichkeit beim vernünftigen Züchter in D einen komplett tauben Dalmatiner zu bekommen ist recht gering. Bei "unserer" Züchterin bspw ist in über 40 Jahren Zucht nur ein einziger Welpe gefallen der komplett taub war.

    Einseitig taub kommt nen Ticken öfter vor, muss man sich also immer die Frage stellen ob man damit klar käme oder nicht. Uns wurde bspw gesagt im Alltag merkt man das kaum, evtl wenn es windet und der Hund falsch steht oä, sonst wohl nicht wirklich merkenswert. So oder so ist eine audiometrische Untersuchung beim Welpen aber verpflichtend, man weiß also ab nem bestimmten Alter ob der Hund der für einen in Frage kommt vollständig hört, einseitig hört oder nicht.

    Wichtiger bei der Rasse find ich sie Frage ob man ein Problem damit hat einen Hund zeitlebens Purinarm zu ernähren. Grad auch bei einer Rasse die auch eine gewisse Allergie Anfälligkeit hat.


    Ansonsten dachte ich bei der Beschreibung irgendwie eher Richtung Eurasier oder eine Collie Hündin.

    Kennt das jemand, dass Hundebegegnungen draußen kein Thema sind (kein Thema = Hund lässt sich gut durchführen, wenn man etwas auf Abstand gehen kann, denn an sich würde sie gerade gerne jedem Hallo sagen), aber indoor wird geknurrt? :thinking_face:

    Wir hatten das Anfang März in einem Lokal (da waren wir zuerst da und der andere Hund kam rein und hat sie ignoriert) und heute im Barfshop (da war der andere Hund schon da und wir kamen rein, wobei der andere Hund zuerst geknurrt hat).

    Sie eskaliert nicht oder so, sondern knurrt dann halt einfach leise, lässt sich aber abbrechen.

    Draußen knurrt sie nie, außer es ist ein fixierender Hüti und wir können nicht weit genug ausweichen :ka:

    In geschlossenen Räumen ist halt nicht so viel Luft um sich ausm Weg zu gehen oder sich mit etwas Anderem zu beschäftigen.

    Ansonsten wenn man wo länger verweilt kann das für ne Wach-/Schutztriebige Rasse auch n Anreiz sein zu sagen : ,,Verzieh dich, das mein/unser Platz." ( bezogen aufs Lokal )

    Wär bei der Rasse jetzt auch nicht ungewöhnlich, aber sie ist halt noch sehr jung, deswegen machts Sinn erstmal nur zu Grummeln.

    Würd ich n Auge drauf haben, aber ich denke ihr bekommt das hin.

    Aber so an sich gibt's bei Schnauzern durchaus auch mal folgende Storys :

    Hund war lange Zeit immer nett/zurückhaltend, Halter haben nicht gemerkt wie der Hund anfing zu verwarnen/drohen. Also bspw regelmäßig in Lokalen oder Biergärten gewesen und irgendwann ,,Hilfe der hat den Kellner gebissen, dabei wollte der uns nur nett ein Bierchen bringen. "

    Wenn geknurrt wird is aber insofern gut dass man da zumindest nicht übersehen kann wenn bspw ganz subtil nur drohfixiert wird/der Hund steif wird ( auch ne Eigenschaft, die regeln nicht alle immer alles mit drohen, Lilo bspw knurrt ggü Hunden kaum ), weil hört man dann auch dass dem Hund was stört.

    Also nur dass das geschrieben ist dass sich sowas in die Richtung entwickeln kann, nicht muss.

    Der hier?🤣🤣🤣🤣

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    Einfach lieblos in die Ecke geschmissen und nackig gemacht :no:

    Spoiler anzeigen

    Hätte Lilo den rumliegen wär der schon längst tot :see_no_evil_monkey:

    Der Zwerg hingegen nutzt die rumliegenden Plüschis auch mal als Kissen


    Wenn ich auf Rente gehe will ich noch mal einen schwierigeren Hund🤣

    Was ? Wieso das denn ? Kann ich ja überhaupt nicht nachvollziehen...

    Okay Spaß bei Seite, kann ich mir wahrscheinlich irgendwann auch nochmal vorstellen. Aber einer muss erstmal reichen. Wenn ich mir vorstelle ich hätte zwei von der Sorte... Joaaa muss erstmal nicht sein xD


    Beim Eurasier - joa ich fand die nur anstrengend wenn ich mal ein Fellpflege ätzend findendes Exemplar aufm Tisch hatte.

    Sonst eigentlich ne ganz angenehme Rasse, für viele Menschen.


    Kurze Story die ich irgendwie interessant fand :

    Beim zu Bett gehen ist das Punktie wieder zum Punktiranha mutiert ( man muss halt sagen inzwischen tut sich auch was im Backenzahnbereich, is sicher voll doof ). Mit uns war der also erstmal doof. Dann Auftritt Lilo : ,,Lasst mich mal kurz."

    Die kam ins Bett gehüpft, hat bisschen mit ihm Maul gerangelt und es dabei geschafft dass er runter fährt, dann ist sie wieder gegangen, als hätte sie sich gedacht ,,So Leute, Auftrag erledigt, Nervensäge ruhig gestellt. Eure mimosenhafte Menschenhaut is halt nicht für den Job gemacht |) .".

    War irgendwie ne Art Hilfe die kannte ich noch nicht von ihr. Quasi einmal selbst angeboten sich Maultechnisch etwas abzureagieren, und dann mitgeteilt dass jetzt gut ist.

    Mittelschnauzer und Deutscher Pinscher sehe ich da nicht.

    Zu hoch die Wahrscheinlichkeit dass die vielen Menschis im Territorium und die Therapiehunde als kacke empfunden werden, und find ich beim Anfänger auch schwierig.

    Wenn ich mir bspw auch die Wachsamkeit der Dalmis so anschaue, is das n Witz dagegen wie das bei Schnauzer und Pinscher gern aussieht.

    Die Zwergvarianten sind nochmal was Anderes, weil gemäßigter ^^

    Aber auch da muss man halt aufpassen welchen Züchter man sich aussucht. Fallen aber eh raus weil zu klein.

    Also Lilos schlimmste Phase war zwischen 6 und 18 Monaten circa, da liefs richtig "spaßig" |)

    Mit 2 kam noch bissl was an Territorialverhalten ( muss man allerdings sagen dass die mit circa 1,5 kastriert wurde ), mit 3 kam dann nochmal nen Sprung beim Jagdtrieb. Aber so an sich wurde es ab 2-3 entspannter, bzw hat man ab 3 leicht was von dem "erwachsener" gemerkt. Aber wenn man die mit anderen Hunden vergleicht wirken einige paar Jahre jünger schon wesentlich erwachsener. Jagdtrieb hat nach der 4 nochmal nen Sprung gemacht.

    Aber naja, den Mitteln sagt man eh nach dass die nicht so richtig erwachsen werden.

    Beim Zwerg hat man nicht viel von gemerkt. Der war gefühlt mit 1 schon fertig, schätze aber so richtig wohl mit circa 1,5 bis 2.