Der Kleine ist jetzt sieben Monate alt und vom Züchter (mit Ahnenpapieren).
- einen Gassipartner finden bzw. anderen Hunden hinterhergehen - das ist aber schwer, weil er eben kaum von der Stelle kommt und wir dann meistens sehr schnell den Anschluss verlieren bzw. kaum jemand Lust hat mit uns nur herumzustehen und zu gucken.
Zwei Fragen erstmal :
Zum ersten Absatz - Welche Papiere hat er? VDH? Anderweitig ein Verband innerhalb der FCi? Oder irgendein Dissidenzverein?
Zum zweiten :
Wieso verfolgt ihr andere Hunde? In meinen Augen macht das keinen Sinn, außer dass ihr damit fremde Hundehalter plus Hund belästigt. Würde uns jemand verfolgen, erst Recht mit anderem Hund wenn ich grade Gassi bin, würde mich das nerven.
Aber ich weiß ja auch nicht wie groß der Abstand dann ist und wie lange ihr den Fremdhunde hinterher geht.
Ich wollte zu diesem Punkt nur mal drauf hinweisen dass es Menschen, und auch Hunde gibt, die das schlichtweg nicht leiden können ![]()
Ansonsten klingt es als würdet ihr allgemein sehr viel auf euren Hund eingehen.
Ihr geht raus, tragt ihn ums Eck und überschüttet ihn mit Keksen.
Was lernt er draus?
a) Hier soll ich mich jetzt sicher fühlen?
Oder
b) hier ist alles total easy?
Oder nicht doch eher :
c) Holy Shit was muss das denn für ein mega aufregender Ort sein wenn ich hier immer Kekse bekomme?
Wie reagiert er wenn ihr ihn - völlig konträr dazu, mal wie "Luft" behandeln solltet ?
Also im Sinne von :
Hund hat Angst, ihr geht darauf nicht ein.
Es gibt keine Leckerchen Hotspots.
Ihr bleibt als Menschen überall total entspannt statt zu überlegen wovor Der Kleine jetzt so riesige Angst hat?
Andere Hunde und Menschen sind euch auch komplett egal.
Ihr geht einfach gemütlich die Straße entlang, hockt euch auf eine Bank, und guckt euch so 10 Minuten lang die Landschaft an, um anschließend wieder ganz entspannt zurück nach Hause zu gehen.
Wie würde er sich dann verhalten?
Wenn er dann entspannter sein sollte, kann es sein dass er die Lernerfahrung gesammelt hat dass alles mega seltsam sein muss, wenn Herrchen/Frauchen auch immer so interessiert daran ist.
Wenn nicht, ist er wahrscheinlich wirklich einfach nur unsicher, aber auch dann würde ich drauf achten so wenig wie möglich drauf einzugehen. Fungiert als Vorbild - alles total normal, auch die Keksecke, ist nix besonderes, und andere Hunde kommen und gehen halt. Verkehr fährt halt einfach vorbei...
Anders natürlich bei Gegenständen wenn die spooky sein sollten ( bspw eine Mülltonne oder so). Dann kannst du einfach mal stehen bleiben und abwarten. Lass den Kleinen dann selbst abchecken ob es creepy ist, und wenn du den Eindruck hast dass er Hilfe braucht, geh zum spooky Gegenstand hin, berühre ihn, und sag dann sowas wie "Heyyy, gucke ma, is doch nur eine Mülltonne! Die frisst dich nicht". Dann, kannst du auch loben wenn der Hund nen Schritt drauf zu macht. Aber bei Lebewesen oder bewegten Objekten geht das nicht. Ehrlich gesagt finde ich da aine gewisse Zurückhaltung im Alltag allerdings auch nicht verkehrt.