Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich kenne beim Boxer eher das Gegenteil. Habe schon öfters von früheren Boxerhaltern gehört wie schön sie doch mit Ohren und Rute aussehen.

    Beim Dobi wird glaub ich recht häufig kupiert importiert. In irgendeiner Hundesendung war mal eine Frau die sich ihren Dobermann aus dem Ausland geholt hat, weil die kupiert gefährlicher aussehen.

    Ich meine da kam dann auch das typische "nicht wie Dackel auf Stelzen"...

    Vllt erinnert sich da noch jemand dran, die die keine Näpfe für ihren Hund hatte, sondern das Trofu einfach auf den Boden geschüttet hat.

    Ich glaube du meinst "Mein Hund - Dein Hund"

    Ich finds schade dass das nicht mehr kommt, hab das immer gerne geguckt.

    Der besagte Dobermann musste ja auch aus der Toilette trinken ( das kann doch so nicht real sein oder? Das is doch widerlich! Wer tut sowas?).

    Es gab da auch eine Folge mit einer Fila Brasileiro Züchterin. Einer ihrer Hunde hat vor der Kamera die andere Dame gebissen. Diese Folge wurde anschließend von überall entfernt, und es gab wohl rechtlich bissl Krieg zwischen Vox und der Züchterin.

    Das war so wunderschönes Hunde-Trash TV...

    Vor allem weils ja mehr um die Halter als um die Hunde ging, und darum wie sie erziehen und sie die Hundehaltung insgesamt gestalten.

    Im Frühstücksfernsehen lief vorhin dieses Video ( Achtung! Man sieht einen Kampf zwischen Kojote und Kleinsthund!) :

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    Ein Mädel mit Yorkie wird in der Ortschaft von einem Kojoten gejagd.

    Sie lässt die Leine warum auch immer fallen, Yorkie und Kojote geraten aneinander und die Hündin hat sich so deutlich gewehrt dass sie den Kojoten in letzter Sekunde noch davon abhalten konnte sie zu snacken.


    Was mich an diesem Video so extrem stört - Es geht viral unter "Yorkshire Terrier beschützt 11-Jähriges Mädchen vor Kojote"

    Für mich sieht es so aus, als war die ganze Zeit lang der Hund das Ziel.

    Hätte sie den also nicht dabei gehabt, vielleicht wäre sie dann nicht interessant gewesen?

    Aber in erster Linie ist erschreckend wie weit und wie vehement so ein Kojote in die Dörfer kommt.

    Jetzt stellen wir uns mal vor die Wölfe hier erlernen mit der Zeit ( weil ihnen ja nichts passiert und sich Menschen nicht effektiv wehren können/dürfen/whatever) ein ähnliches Verhalten.

    Wobei, die Anfänge würden ja eigentlich schon gesetzt ( wenn man sich an die Wolf und Mensch + Hund Videos erinnert).

    Manchmal überlege ich ja, ob hier nicht dochmal was Kurzhaariges oder Lockiges einzieht.

    Aber ich glaub ich bleibe bei Rauhaar :D

    Apropo - Ich nehme an der Irish Terrier ist viel zu klein?

    Das sind Mittelgroße/Kniehohe Terrier. So leicht gebaut dass man wirklich alles mit denen machen kann ( sportlich) und sie ebenso ganz easy tragen kann wenn mal was ist.

    Sie sind wachsam, aber auf die Art wie es Terrier sind, nicht auf Schnauzer, HSH oder Gebrauchler Art.

    Menschen ggü meistens wirklich nette Hunde, nur Artgenossen ggü kanns zumindest gleichgeschleschtlich wohl mal kritisch werden.

    Und : Sie haaren nicht, wenn regelmäßig getrimmt.

    Aber wir gesagt - sicherlich viel zu klein...

    So, jetzt habe ich fertig gelesen.


    Zu dem Thema mit Großer Hund und Frau, mag ich noch was sagen :

    Ich hab die ein oder anderen Russischen Terrier kennen gelernt. Ein Hund vom Kaliber eines Riesenschnauzers bis Rottweilers. Entstanden aus den beiden genannten, plus Neufundländer, plus Airedale. Ursprünglich eine Art Experiment um den perfekten Hund fürs russische Militär zu züchten.

    Trotzdem - so mein Eindruck - ist diese Rasse ein Frauenhund. Die meisten Russen die ich kannte, waren in der Hand von Frauen.

    Ich ( klein und zierlich) bin auch schon mit dieser Rasse spazieren gegangen.

    Diese Hunde sind nicht ohne, mögen oft fremde Menschen und andere Hunde nicht, sind territorial und passen sehr ernst auf. Trotzdem konnte ich sie handeln, weil sie a) erzogen sind, und b) eher gemütlicher unterwegs sind und deshalb nicht ganz so viel wums haben.

    Einen Riesenschnauzer in der Gewichtsklasse? ( Wir reden von 35 bis 60 Kilo, RS gehen nur bis 50) Keine Chance.

    Den würde ich niemals halten können.

    Nun ist es aber so, dass der Riesenschnauzer für mich so eine Art Traumrasse ist. Aus Vernunftsgründen hab ich mich für die Nummer kleiner entschieden.

    Auch die knapp 19 Kilo meiner Mittelschnauzer Hündin haben ordentlich wums wenn sie wollen. Die hat Kraft, wenn sie los legt! Aber das kann man auch als kleiner zierlicher Mensch noch gut handeln.

    Das Hauptding is aber : Selbst wenn man einen Hund handeln kann der sehr viel Kraft hat - will man das wirklich?

    Ich empfehle euch deshalb mal : Geht ins Tierheim, und geht mit nen paar Hunden Gassi. So bekommt ihr ein besseres Gefühl von, was es bedeutet einen 10, 20, 30 oder 40 Kilo Hund an der Leine zu haben.

    Beim Lesen dachte ich : Eigentlich schreit das irgendwie nach was List-mäßiges.

    StaffBulls bspw - die haben Power, sind nicht so triebig wie bspw DSH, die haben ne handliche Größe, und obwohl sie nicht riesig sind, so viel Ausstrahlung/Image, dass sie SEHR abschreckend sind.

    Allerdings, sind es Listenhunde. Mit dem Image muss man umgehen können. Es gibt Auflagen, man kann sie nicht mal eben überall hin mitnehmen, und mit so einem Hund, macht man sich leider auch bei ganz vielen Menschen zur Zielscheibe.


    Ich geb dem Dalmatiner noch eine Stimme.

    Groß aber noch sportlich, Familientauglich, lebt deutlich länger als ne Dogge, und - sie können wachen.

    Der Dalmatiner war im Ursprung Kutschenbegleiter. Kutschenbegleithunde sollten in der Regel auch auf die Kutschen aufpassen, und gleichzeitig sind sie prädestiniert um überall mit dabei zu sein.

    Aber, sie sind auch so lange weg von diesem Job, um Familienhund geworden zu sein.

    Ganz im Gegensatz zu Pinschern und Schnauzern bspw - die zwar auch Kutschen begleiteten, aber in erster Linie Hof- und Wachhunde waren und stellenweise den Weg zum Gebrauchshund eingeschlagen haben.


    Zum Kleinen Hund mag ich noch sagen :

    Ich bin mit Westie aufgewachsen. Ich war auch in einem ähnlichen Alter wie eure Tochter alleine mit dem Hund unterwegs. Teils auch nachts.

    Selbst dieser kleine, weiße Hund, hatte genug Eindruck gemacht um einigen Leuten ausreichend Respekt einzubringen.

    Die hatte mit Fremden Menschen absolut keine Probleme, hat aber nachts aufgepasst wie ein Luchs, und Niemandem aus den Augen gelassen.

    Heute hab ich eine Mittelschnauzer Hündin. Unabhängig von der Wachsamkeit, werde ich mit Hund deutlich seltener doof angemacht. Die Menschen halten überwiegend Abstand, und wenn nicht, überlegen sie es sich zweimal.

    Ich kam bisher noch nie mit Hund in eine gefährliche Situation, und das obwohl ich städtisch lebe und regelmäßig im Stock Dunklen unterwegs bin.

    Ein Hund überhaupt, schreckt ab. Egal ob er eingreifen würde oder nicht.

    Bedenken außerdem : Die meisten Menschen können Hunde nicht einschätzen, haben eine natürliche Angst vor Raubtieren und vor Dunkelheit. Diese Ängste stecken so ein bisschen instinktiv im Menschen drin.

    Wenn jemand in Dunkeln einen Hund sieht, sieht diese Person erstmal nur eine Silhouette. Diese Silhouette wirkt meist bedrohlicher als der Hund selber, da Dunkel.

    Aber im Kern wollte ich damit sagen : Fremde Menschen kennen den Hund nicht. Sie wissen nicht ob er schützt oder nicht. Und im Kern, will das Niemand riskieren ;)

    Vorweg : Ich bin noch am nachlesen

    Aber hierzu wollte ich kurz was los werden ( auch wenn es sicherlich schon geschrieben wurde)

    Danke euch. Ich muss zugeben eure Antworten sind etwas entmutigend. Ich verstehe nicht so ganz warum man einem Hund nicht beibringen können sollte, dass er Besucher und Familienfreunde akzeptiert aber draußen auf Kommando in den "Schutzmodus" geht? Ich weiß nicht, vielleicht drücke ich mich falsch aus, aber ich fühle mich unverstanden.

    Wir haben uns vorgestellt, dass wir, vielleicht mithilfe eines Trainers, gewisse Situationen stellen, in denen "Gefahr" lauert und den Hund dann groß belohnen, wenn er die Person vertreiben möchte und das ganze mit einem Kommando unterlegen. So wäre es sicher für jeden und der Hund könnte von klein auf lernen, was sein "Job" ist.

    Er soll ja nicht 24/7 im Schutzmodus sein. Die meiste Zeit soll er einfach nur Familienhund sein, ein Familienhund der eine Aufgabe hat.

    Du musst dir das so vorstellen :

    Das Wachen, Misstrauen, Aufpassen, nicht jeden Mögen ect, ist nix das man beibringt. Das steckt tief im Hund, bzw einer Rasse drin. Natürlich gibt's je nach Hund und Rasse Exemplare die da toleranter ggü Fremden sind, als andere. Einige neigen zB eher dazu tendenziell nur zu stellen und zu verbellen, das bedeutet jedoch NICHT, dass diese Hunde nicht beißen würden, wenn SIE es für nötig halten.

    Ein Hund der Menschen beißt, bringt dich heutzutage in Teufels Küche, das willst du nicht.

    Aber zurück zu dem was ich sagen wollte :

    Das genannte ist so doll im Hund verankert, dass es zu einem Wesen, und seinem Charakter gehört. Das stellst du nicht ab.

    Wenn du bspw ein eher ängstlicher Mensch bist, kannst du nicht einfach sagen,, Du hörst jetzt mal kurz auf ängstlich zu sein. ". Du musst eine Situation erstmal selbst als harmlos empfinden, um keine Angst zu haben.

    So ähnlich ist es auch mit dem Wachtrieb beim Hund : Ein Hund einer Wachsamen Rasse wird wachen! Immer! Nicht dann wenn du es ihm sagst, sondern wenn er etwas merkwürdig findet, oder gruselig, oder blöd, oder einfach von seinen Ressourcen oder ihm oder seinen Leuten weg zu bleiben hat.

    Um eine fremde Person zu akzeptieren, muss er diese also erst einmal als ungefährlich einstufen.

    Um jemanden in sein Haus zu lassen, muss man ihm erstmal verständlich machen dass er nicht zu entscheiden hat wer hier rein gehört, bzw eingeladener Besuch der Aufsicht seiner Menschen bedarf, und nicht seiner. Das, ist je nachdem wie mental stark/eigenständig entscheidend und je nachdem wie doll wachsam der Hund ist, oft sehr sehr schwierig. Und das bekommt man nicht hin, ohne den nötigen Hunde verstand, die nötige Konsequenz, und das Nötige Wissen darüber wie man sich überhaupt so verhält, dass es beim Hund auch ankommt.

    Statt also einen netten, toleranten Hund zu haben, dem du befehlen kannst,, jetzt Attacke! " bzw eher,, Jetzt stell dich vor mich und motz den Typ da an!", bist du bei solchen Hunden dauernd damit beschäftigt zu sagen,, Nein, den frisst du nicht! "/,, Der da darf atmen!"/,, Du hältst dich jetzt zurück! "/,, Nein, das Regel Ich!"

    Ich hoffe mal dass das so verständlich ist ( aber wie gesagt - ich glaube dass das sicher schon gesagt wurde)