Ich find das allgemein bei Kleintieren schwierig.
Aber beim Zwergkaninchen bspw hat man dann noch recht gut Chancen.
Wie man rauslesen konnte ist es in meinem Fall in erster Linie Punkt Tierarzt und Krankheiten die mich abschrecken.
Die Situation Tier liegt im Sterben, hatte ich sowohl bei der Farbratten, als auch beim Kaninchen. In beiden Fällen keine Chance einen Nottierarzt zu bekommen der sich dazu berufen fühlt, einem Kleintier zu helfen.
In beiden Fällen war ich mir sicher, dass der erst Beste sofort geholfen oder einen an jemanden der helfen kann weiter geleitet hätte, wäre das betroffene Tier ein Hund, eine Katze oder ein Pferd gewesen.
Bei Nagetieren ist die Bereitschaft für den Notdienst erschreckend gering. Und diese Hilflosigkeit die man dann hat, oder was einem da durch den Kopf schießt ( was wäre wenn heute nicht Sonntag sondern Montag wäre? Bspw), ist einfach schrecklich.
Bei besagtem Kaninchen haben wir noch eine Tierärztin gefunden die gesagt hat,, Kommen Sie sofort vorbei! ", und sie konnte dann nur noch den Tod fest stellen. Auf der Fahrt verstorben, weil durch die Tierarzt Telefoniererei zu viel Zeit verstrichen ist.
Bei einer Ratte wie gesagt zero Chance gehabt.
Ein anderer Grund warum ich keine mehr hab - mein Ex war ein Arschloch. Er hat sie nach der Trennung einfach als Schlangen Futter verkauft... ( wie gesagt, negativ geprägte Erinnerungen)
Ich kam übrigens zur Farbratten, durch Freunde die Farbratten hatten. Unter Anderem natürlich kannte ich viele Punks mit Ratten. Zum Anderen besuchte ich früher Szenetreffs. Mal waren Farbratten dabei, mal Hunde.
Die meisten haben ihre Rattiberts in den Rucksack oder in den Hoodie gesteckt und mit genommen.
Dass das nicht so toll ist, hab ich erst mitbekommen als ich selber welche hatte.
Aber ich krame trotzdem mal ein paar Erinnerungen aus ( obwohl das Thema wie gesagt schmerzt)
Die Kleine Blue ( die beste Lilliputanerin ever <3 und am Liebsten in der Kokosnuss)
Hazel ( ihr Lieblingsort war dort, wo es Futter gab)
Zimtie ( Sie war sehr scheu und hing am Liebsten in der Hängematte)
Zimtie mit ihrer Schwester Macchiato
Macchiato kam immer zu mir ( und hielt selten still)
Auf meiner Schulter fand sie es immer ganz toll
Chrystal ( Die Entspannteste im Bunde)
Immer am Liebsten auf Erkundungstour
Das Letzte Bild von Hazel ( da war sie nurnoch Haut, Knochen und Tumor...)
Wie man sehen kann, hab ich nicht alles richtig gemacht ( Einstreu, unterste Käfigetage bspw). Und die Quali is natürlich Mist.
Ich hatte leider nicht das Vergnügen alle besonders lange bei mir zu haben.
Blue war immer klein und schüchtern. Aber immer unglaublich nett. Sie ist oft einfach im Käfig geblieben obwohl sie jederzeit hätte durch schlüpfen können.
Einmal wollte ich Staub saugen und sie schlüpfte durchs Gitter und hat Hallo gesagt. So als würde sie gern helfen.
Sie fing grade erst an richtig zutraulich zu werden, da war schon alles vorbei...
Hazel konnte man immer mit Futter motivieren. Man könnte sich fragen - wie übersieht man denn dass der dicke Bauch nicht nur Fett ist? Indem man es erst dann bemerkt hat, als man gesehen hat dass der Bauch immer kugeliger wurde, und der Rest des Körpers immer dünner.
Irgendwann hatte sie eine Geschwulst am Popoloch - TA sagte entzündet, also regelmäßig einsalben.
Auch das, kam am Ende vom Tumor. Manchmal frag ich mich ob ich sie zu lang hab leiden lassen.
Zimtie wurde nie zutraulich und blieb immer scheu. Gleichzeitig war sie eine Ausbrauchskünstlerin, und ich bekam sie - einmal draußen, Stunden bis Tagelang nicht mehr rein.
Ihre Schwester dagegen, war das komplette Gegenteil. Sehr Menschen freundlich, teils schon hundlich. Immer als sie mir auf den Arm geklettert ist, hat sie diesen beim Auf und absteigen einmal kurz abgeschleckt. Wie ein Hund. Wenn eine den Begriff "Seelenratte" verdient hätte, dann sie <3
Und Chrystal war immer sehr tiefenentspannt und souverän. Sie war von Anfang an schon zutraulich und neben Macchiato die Einzige die auch auf die Schulter ging. Jedoch hatte sie Probleme sich auf meinem Arm zu halten, weshalb sie dann doch lieber auf dem Boden der Tatsachen blieb.