Beiträge von Terri-Lis-07

    So, jetzt habe ich fertig gelesen.


    Zu dem Thema mit Großer Hund und Frau, mag ich noch was sagen :

    Ich hab die ein oder anderen Russischen Terrier kennen gelernt. Ein Hund vom Kaliber eines Riesenschnauzers bis Rottweilers. Entstanden aus den beiden genannten, plus Neufundländer, plus Airedale. Ursprünglich eine Art Experiment um den perfekten Hund fürs russische Militär zu züchten.

    Trotzdem - so mein Eindruck - ist diese Rasse ein Frauenhund. Die meisten Russen die ich kannte, waren in der Hand von Frauen.

    Ich ( klein und zierlich) bin auch schon mit dieser Rasse spazieren gegangen.

    Diese Hunde sind nicht ohne, mögen oft fremde Menschen und andere Hunde nicht, sind territorial und passen sehr ernst auf. Trotzdem konnte ich sie handeln, weil sie a) erzogen sind, und b) eher gemütlicher unterwegs sind und deshalb nicht ganz so viel wums haben.

    Einen Riesenschnauzer in der Gewichtsklasse? ( Wir reden von 35 bis 60 Kilo, RS gehen nur bis 50) Keine Chance.

    Den würde ich niemals halten können.

    Nun ist es aber so, dass der Riesenschnauzer für mich so eine Art Traumrasse ist. Aus Vernunftsgründen hab ich mich für die Nummer kleiner entschieden.

    Auch die knapp 19 Kilo meiner Mittelschnauzer Hündin haben ordentlich wums wenn sie wollen. Die hat Kraft, wenn sie los legt! Aber das kann man auch als kleiner zierlicher Mensch noch gut handeln.

    Das Hauptding is aber : Selbst wenn man einen Hund handeln kann der sehr viel Kraft hat - will man das wirklich?

    Ich empfehle euch deshalb mal : Geht ins Tierheim, und geht mit nen paar Hunden Gassi. So bekommt ihr ein besseres Gefühl von, was es bedeutet einen 10, 20, 30 oder 40 Kilo Hund an der Leine zu haben.

    Beim Lesen dachte ich : Eigentlich schreit das irgendwie nach was List-mäßiges.

    StaffBulls bspw - die haben Power, sind nicht so triebig wie bspw DSH, die haben ne handliche Größe, und obwohl sie nicht riesig sind, so viel Ausstrahlung/Image, dass sie SEHR abschreckend sind.

    Allerdings, sind es Listenhunde. Mit dem Image muss man umgehen können. Es gibt Auflagen, man kann sie nicht mal eben überall hin mitnehmen, und mit so einem Hund, macht man sich leider auch bei ganz vielen Menschen zur Zielscheibe.


    Ich geb dem Dalmatiner noch eine Stimme.

    Groß aber noch sportlich, Familientauglich, lebt deutlich länger als ne Dogge, und - sie können wachen.

    Der Dalmatiner war im Ursprung Kutschenbegleiter. Kutschenbegleithunde sollten in der Regel auch auf die Kutschen aufpassen, und gleichzeitig sind sie prädestiniert um überall mit dabei zu sein.

    Aber, sie sind auch so lange weg von diesem Job, um Familienhund geworden zu sein.

    Ganz im Gegensatz zu Pinschern und Schnauzern bspw - die zwar auch Kutschen begleiteten, aber in erster Linie Hof- und Wachhunde waren und stellenweise den Weg zum Gebrauchshund eingeschlagen haben.


    Zum Kleinen Hund mag ich noch sagen :

    Ich bin mit Westie aufgewachsen. Ich war auch in einem ähnlichen Alter wie eure Tochter alleine mit dem Hund unterwegs. Teils auch nachts.

    Selbst dieser kleine, weiße Hund, hatte genug Eindruck gemacht um einigen Leuten ausreichend Respekt einzubringen.

    Die hatte mit Fremden Menschen absolut keine Probleme, hat aber nachts aufgepasst wie ein Luchs, und Niemandem aus den Augen gelassen.

    Heute hab ich eine Mittelschnauzer Hündin. Unabhängig von der Wachsamkeit, werde ich mit Hund deutlich seltener doof angemacht. Die Menschen halten überwiegend Abstand, und wenn nicht, überlegen sie es sich zweimal.

    Ich kam bisher noch nie mit Hund in eine gefährliche Situation, und das obwohl ich städtisch lebe und regelmäßig im Stock Dunklen unterwegs bin.

    Ein Hund überhaupt, schreckt ab. Egal ob er eingreifen würde oder nicht.

    Bedenken außerdem : Die meisten Menschen können Hunde nicht einschätzen, haben eine natürliche Angst vor Raubtieren und vor Dunkelheit. Diese Ängste stecken so ein bisschen instinktiv im Menschen drin.

    Wenn jemand in Dunkeln einen Hund sieht, sieht diese Person erstmal nur eine Silhouette. Diese Silhouette wirkt meist bedrohlicher als der Hund selber, da Dunkel.

    Aber im Kern wollte ich damit sagen : Fremde Menschen kennen den Hund nicht. Sie wissen nicht ob er schützt oder nicht. Und im Kern, will das Niemand riskieren ;)

    Vorweg : Ich bin noch am nachlesen

    Aber hierzu wollte ich kurz was los werden ( auch wenn es sicherlich schon geschrieben wurde)

    Danke euch. Ich muss zugeben eure Antworten sind etwas entmutigend. Ich verstehe nicht so ganz warum man einem Hund nicht beibringen können sollte, dass er Besucher und Familienfreunde akzeptiert aber draußen auf Kommando in den "Schutzmodus" geht? Ich weiß nicht, vielleicht drücke ich mich falsch aus, aber ich fühle mich unverstanden.

    Wir haben uns vorgestellt, dass wir, vielleicht mithilfe eines Trainers, gewisse Situationen stellen, in denen "Gefahr" lauert und den Hund dann groß belohnen, wenn er die Person vertreiben möchte und das ganze mit einem Kommando unterlegen. So wäre es sicher für jeden und der Hund könnte von klein auf lernen, was sein "Job" ist.

    Er soll ja nicht 24/7 im Schutzmodus sein. Die meiste Zeit soll er einfach nur Familienhund sein, ein Familienhund der eine Aufgabe hat.

    Du musst dir das so vorstellen :

    Das Wachen, Misstrauen, Aufpassen, nicht jeden Mögen ect, ist nix das man beibringt. Das steckt tief im Hund, bzw einer Rasse drin. Natürlich gibt's je nach Hund und Rasse Exemplare die da toleranter ggü Fremden sind, als andere. Einige neigen zB eher dazu tendenziell nur zu stellen und zu verbellen, das bedeutet jedoch NICHT, dass diese Hunde nicht beißen würden, wenn SIE es für nötig halten.

    Ein Hund der Menschen beißt, bringt dich heutzutage in Teufels Küche, das willst du nicht.

    Aber zurück zu dem was ich sagen wollte :

    Das genannte ist so doll im Hund verankert, dass es zu einem Wesen, und seinem Charakter gehört. Das stellst du nicht ab.

    Wenn du bspw ein eher ängstlicher Mensch bist, kannst du nicht einfach sagen,, Du hörst jetzt mal kurz auf ängstlich zu sein. ". Du musst eine Situation erstmal selbst als harmlos empfinden, um keine Angst zu haben.

    So ähnlich ist es auch mit dem Wachtrieb beim Hund : Ein Hund einer Wachsamen Rasse wird wachen! Immer! Nicht dann wenn du es ihm sagst, sondern wenn er etwas merkwürdig findet, oder gruselig, oder blöd, oder einfach von seinen Ressourcen oder ihm oder seinen Leuten weg zu bleiben hat.

    Um eine fremde Person zu akzeptieren, muss er diese also erst einmal als ungefährlich einstufen.

    Um jemanden in sein Haus zu lassen, muss man ihm erstmal verständlich machen dass er nicht zu entscheiden hat wer hier rein gehört, bzw eingeladener Besuch der Aufsicht seiner Menschen bedarf, und nicht seiner. Das, ist je nachdem wie mental stark/eigenständig entscheidend und je nachdem wie doll wachsam der Hund ist, oft sehr sehr schwierig. Und das bekommt man nicht hin, ohne den nötigen Hunde verstand, die nötige Konsequenz, und das Nötige Wissen darüber wie man sich überhaupt so verhält, dass es beim Hund auch ankommt.

    Statt also einen netten, toleranten Hund zu haben, dem du befehlen kannst,, jetzt Attacke! " bzw eher,, Jetzt stell dich vor mich und motz den Typ da an!", bist du bei solchen Hunden dauernd damit beschäftigt zu sagen,, Nein, den frisst du nicht! "/,, Der da darf atmen!"/,, Du hältst dich jetzt zurück! "/,, Nein, das Regel Ich!"

    Ich hoffe mal dass das so verständlich ist ( aber wie gesagt - ich glaube dass das sicher schon gesagt wurde)

    Krass, sowas gibt's echt ? :shocked:

    Gibt's das auch bei anderen Rassen?

    Der Dobi in voll kupiert is ja insofern Kult dass ihn viele so kennen.

    Ich hab auch erst auf der ersten Hunde Ausstellung festgestellt wie die mit Ohren und Rute aussehen. Is natürlich gewöhnungsbedürftig wenn man am "alten Bild" fest hält. Aber dass man die Optik über das Erhalten gesünder, Kommunikationswichtiger Gliedmaßen stellt, und sogar versucht es politisch durch zu setzen, ist....

    In der Schnauzer Szene is das zum Glück nicht so heftig.

    Das höchste der Gefühle war bisher,, Also früher hat man denen den Schwanz abgeschnitten... " von irgendwelchen Fremden.

    Mir würde jetzt spontan kein Schnauzerhalter einfallen der sich irgendwie an Schlappohren oder Rute stört, im Gegenteil.

    Mir scheint als is das irgendwie nur bei" den Üblichen Verdächtigen" so prägnant. Dobermann, Cane Corso, evtl die Rute beim Rottweiler, Listi Fraktion...

    (und überhaupt: ich habe von Mengenangaben mit 30g Haferflocken gelesen. 30g! Da bekommt mein Hund ja größere Portionen!)

    Die legen beim Einweichen halt echt arg an Volumen zu.

    Ich nehm immer mit Beeren oder Apfel-Zimt. Manchmal noch mit bissl Schoki.

    Also absolut nicht gesund, von dem bisschen Obst und evtl paar Nüssen abgesehen.

    Zusätzlich muss immer noch extra Zucker mit Zimt dazu. :sweet:


    Hier gibt's Gemüsepfanne

    Achte mal drauf wie aufgeregt sie beim Zergeln ist.

    Wenn sie zu doll aufdreht, mach ne Pause oder brech erstmal ganz ab.

    Insgesamt sollte Zergeln ein Wechselspiel sein. Mal gewinnst du, mal gewinnt der Hund.

    Nebenbei kann man auch prima das auslassen üben, und dem Hund ein Signal beibringen, welches ihm erlaubt "jetzt darfst du".

    Praktisch ist es, wenn das Zergel groß genug ist. Je mehr Fläche da ist, umso besser kann der Hund greifen ohne die Hand zu erwischen.

    Was auch hilft, ist das Benutzen einer Handschlaufe.

    Und immer ein Auge drauf haben ob Frust aufkommt, die Aufregung noch im Rahmen ist, oder der Hund schon überdreht.

    Im Idealfall hörst du auf wenn es am Schönsten ist, und bevor der Hund drüber ist.

    Wie wärs mit ner Beiswurst?

    https://k9-profishop.de/Beisswurst-aus-Leder

    Gibt's in verschiedenen Größen, aus verschiedenen Materialien, mit einem oder zwei Griffen, und natürlich in verschiedenen Stärkegraden.

    Die gibt's auch weicher und härter, gepolstert oder flach. Selbst in Befüllbar gibt es die inzwischen.

    Diese Teile sind extra fürs Zergeln gedacht ( nicht mit Dummys verwechseln!).

    Leider sind die Guten von K9 meist vergriffen.

    Ich hab bisher noch keine gehabt ( außer eine zu Kleine von Julius K9), bei der keine Nähe gerissen sind.

    Da können evtl die Hundesportler was robustes empfehlen? =)

    Lilo meldet sich nie wenn sie muss. Im Zweifel legt sie sich einfach wieder hin und pennt.

    Das ist mega mäßig praktisch wenn ich mal Migräne hab, oder es mir nicht gut geht und ich deshalb mal nen Tag im Bett verbringe.

    Man könnte also auch mal vergessen Gassi zu gehen, die platzt eher bevor sie in die Wohnung macht :hust:

    Mir persönlich wäre es viel lieber, sie würde bei solchen Situationen in die Wohnung machen als dass sie so lange einhält, dass sie fast platzen könnte :verzweifelt: Da wisch ich das lieber kurz auf.

    An Silvester bzw Neujahr tat's mir so leid, sie wollte partout nicht raus und ich hab minutenlang versucht, sie dazu zu überreden, bitte drinnen zu pinkeln, das sei voll okay, kein Thema, aber neeein :no: Das Pipi-Kommando funktioniert wohl nur draußen :/ (nach 10h hat sie es dann wohl doch nicht mehr ausgehalten, schnell raus, 3m gemacht, sofort lang gepinkelt und wieder rein)

    Is hier auch so.

    Zu Silvester kann sie nicht pinkeln oä.

    Ansonsten ist sie zum Glück echt Geräuschunempfindlich. Es kann donnern, es kann böllern oä, das juckt sie nicht, bzw guckt sie höchstens kurz mal.

    Aber Silvester ist dann sowas wie Krieg...

    Da hält sie durchaus nen halben bis ganzen Tag ein.

    Ja gut, das ist ein Argument ... vielleicht gibt es Reinfleisch-Futter auch im Tetrapak? Frag doch mal im Nassfutter-Thread =)

    Oh, das wäre ja genial :applaus:

    Ritzenberger hat Reinfleisch als Rolle.

    Und für den Fall dass du Fisch testest - Schecker hat ein paar Fischsorten als Beutel.