Ich wette es waren deutlich mehr als 75
Beiträge von Terri-Lis-07
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Man bekommt mit der Zeit ein Gefühl für seinen Hund. Unabhängig vom Trainingszustand, sagt einem dieses Gefühl ob es sinnig ist bspw überhaupt abzuleinen, oder ob die Leine heute mal besser dran bleibt/ wieder dran sollte ( zB weil man merkt dass die Aufmerksamkeit grad nicht so da ist, oder heut einfach mal ein schlechter Tag ist, irgendein besonderer Geruch in der Luft liegt, oder, oder, oder).
Und dieses Gespür zeigt einem auch, wann der Hund überlegen könnte abzuzischen ( weil man seinen Hund kennt, und man sich unbewusst Teile der Körpersprache einprägt, die einem im Bauch vermitteln,, Hmm, ungut").
Ansonsten versucht man, möglichst garnicht in die Situation zu kommen, in welcher der Hund ein Erfolg mit "ich pfeif mal drauf" haben kann.
Passieren kann es einem zwar immer und mit jedem Hund, aber man kann das Risiko begrenzen indem man zB die Umgebung kennt, sich ein Bild über den Trainingszustand macht, abwägt wie aufregend ein Außenreiz ist, überlegt auf welchem Stand man grade ist,...
Und wenn es doch mal passiert, lernt man draus ( vielleicht war das Spiel mit dem anderen Hund zu aufregend? Vielleicht lasse ich in dieser Gegend besser die Schleppleine dran? Vielleicht sollten wir das erstmal in ruhiger Umgebung nochmal üben?).
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Kontaktallergie?
Eichenprozessionsspinner?
Ist irgendwo ein Stich auffindbar?
Aber es klingt ja so, als hätte ihn irgendwas am/im Auge erwischt.
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OT
Okay, dann hab ich dich falsch verstanden.
Ja, von der Führung her machts nen Unterschied ob man einen Riesen, einen Mittel, oder einen Zwerg hat.
Ich beziehe mich auch in erster Linie auf den Zwerg, allerdings sind Zwerge trotzdem anders wachsam als es bspw Terrier sind. Sie nehmen das ernster, sie sind nen Ticken territorialer, und genau darum gings ja.
Dass es vom Handling her trotzdem noch ein deutlicher Unterschied zu einem "Nicht-Wächter" ist.
Allerdings scheint der Zwerg hier ohnehin nicht in Frage zu kommen, weshalb das OT langsam mal enden sollte. Ich denke mal es ist jetzt Alles gesagt.
Eine Weitere Diskussion - sollte Interesse bestehen, macht dann im Schnauzer Thread mehr Sinn.
Zum Thema - Ich geb dem Dalmi noch ne Stimme
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Okay, wahrscheinlich passt der Vergleich zu den Belgischen Schäferhunde sinnbildlich besser :
Eine Rasse ( belgischer Schäferhund/Schnauzer), verschiedene Varietäten ( Mali, Groeni, Terv, Laken/Zwerg, Mittel, Riese).
Wenn man da was konkret empfehlen mag, nennt man die Varietät ( bzw m Schnauzerfall den Größenschlag).
Spricht man allgemein über die Rasse, nutzt man das Wort "Belgier", so wie im anderen Fall das Wort "Schnauzer".
Der Begrifflichkeit halber, ist es allerdings in letzterem Fall, dass der Mittelschnauzer offiziell eigentlich nur "Schnauzer" heißt. So könnte fälschlicherweise zu Stande kommen, dass jemand den Mittel meint obwohl er nur allgemein die Rasse meint ( oder anders rum).
Mir geht's allerdings nicht darum welchen Schlag man als passend erachtet ( ich hab hierzu übrigens nicht abgesprochen dass ein Zwerg aus entsprechender Linie passen könnte, sondern auf einen, bzw zwei Punkte hingewiesen die Probleme machen könnten, was auch nicht bedeutet dass es das unmöglich macht), sondern darum dass du meintest, dass alle 3 Größenschläge absolut nichts miteinander ( mehr) zu tun haben, und somit für dich 3 verschiedene Rassen darstellen.
Das, is allerdings schlicht nicht richtig ( zumindest offiziell, für sich persönlich kann es so sein)

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Ich will nur darauf hinaus, dass es einen Unterschied macht, ob man sich als Anfänger eine Wachrasse ins Haus holt, mit der Intention dass man es Problemlos mit Fremden Menschen im Gemeinschaftsgarten hin bekommt, oder ob man sich nicht doch lieber für eine Rasse entscheidet, die per Genetik erstmal kein Problem hat.
Wenn man bereits einen Hund erzogen hatte, oder gar mit einer anderen Wachsamen Rasse Erfahrung hat, natürlich ist das dann kein Thema mehr.
Ich hab nicht gesagt dass das nicht geht, und auch nicht dass alle Schläge gleich sind oder Zwergschnauzer nicht easy going sein können.
Aber es ist schlicht nicht richtig Wachsamkeit runter zu spielen und abzusprechen dass es sich bei 3 Größenschlägen um eine Rasse handelt.
Schnauzer sollte man hier sehen wie Pudel, nicht wie bspw Welsh und Airedale.
Sie sind unterschiedlich, ja, aber sie haben trotzdem einige Gemeinsamkeiten die sie eine Rasse bleiben lassen.
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Naja, es geht nicht um Reserviertheit oder mangelndes Desinteresse, sondern darum dass so ein Gemeinschaftsgarten durchaus als Eigentum gesehen werden, und verteidigt werden kann ( wenn man nicht aufpasst).
Je nach Hund, kann das auch beim Zwerg vor kommen.
Einige Schnauzer ( ich meine einfach mal alle Schläge, denn im Groben ist es doch trotz paar Unterschieden die selbe Rasse) sind im Ganzen erstmal unauffällig, haben kein besonderes Interesse an Fremde, oder überhaupt keine Themen mit Besuch ( sofern sie merken dass dieser nicht ungebeten ist). Es gibt Schnauzer, die sind einfach so, und es gibt Schnauzer, bei denen Bedarf es eine Menge Arbeit und Führung, damit sie so wirken, als wären sie so.
Wenn ich kein Problem damit habe, da ein Auge drauf zu haben, kann man sich den Zwergschnauzer ruhig anschauen. Aber man sollte sich bewusst sein, wachen is life, und es ist einfach ein Potential da, dass der Hund vielleicht irgendwann merkt,, Besuch find ich eigentlich ziemlich bescheiden. ".
Früher war es gewollt, dass Schnauzer jeder Größe reserviert bis misstrauisch sind, heute ist es das nicht, und es gibt immer auch Schwarze Schafe.
Die meisten Züchter heutzutage achten drauf dass die Hunde offener werden, weil der Ur-Typ immer weniger ins heutige Leben passt.
Ein anderes Problem das Speziell die Pfeffies haben ( und die Weißen), ist der Genpol. Das schrenkt die Züchter suche auch nochmal deutlich ein, weil manche Züchter dann dazu neigen Abstriche zu machen, Hauptsache das Genmaterial passt ( getrennte Farbzucht sei Dank).
Die meisten Vertreter gibt's bei den Schwarz-Silber und den Schwarzen Zwergen. Deshalb macht man sich mit den beiden Schlägen den größten Gefallen ( wo mehr vorhanden, findet man leichter was man eigentlich möchte).
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Der Haken wäre das Wachen. Es is ja in Planung den Hund mit in einen Gemeinschaftsgarten zu nehmen.
Ursprünglichere Linien, sind da einfach bissl kritischer.
Ich kenne Zwergschnauzer allgemein so, dass sie genauso vehement territorial sein können wie die Größeren.
Easy going kommt drauf an wie man es sieht.
Von der Erziehung her, empfinde ich Schnauzer allgemein als deutlich einfacher als es hier der Westie ist. Da is einfach mehr Wille zur Zusammenarbeit und Kooperation da, und sie lernen sehr schnell.
Terrier allerdings kenne ich oft als offener ggü Fremden.
Ein Vorteil den ein Zwerg ggü einem Mittel oder Riese hat, ist natürlich dass sie klein sind, und das, was bei den Größeren schnell Probleme machen kann ( in Bezug auf die Außenwelt), beim Zwerg schlicht besser toleriert wird.
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Zwergschnauzer käme auf den Schlag an.
Von allen drei Größenschlägen wären die noch am Passendsten, aber dann sollte es nicht grad ein Pfeffie vom alten Schlag sein, sondern was moderneres/offeneres/weicheres.
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Das is unterschiedlich und in erster Linie davon abhängig was zu dir passt.
Manche Leute kommen mit eigensinnigeren Rassen besser zurecht, Andere kommen besser mit einem weicheren Wesen zurecht.
Ein Vorteil eigenerer Hundetypen ist, dass man zwar konsequent sein muss ( aber das muss man bei jedem Hund :p) sie allerdings auch Fehler leichter verzeihen.
Es gibt Hunde, die muss man überzeugen, und Hunde, die man bremsen muss.
Und Intelligenz bspw ist für einen Anfänger auch nicht grade eine besonders positive Eigenschaft, denn intelligente Hunde lernen Alles schneller. Nicht nur das was sie lernen sollen, sondern vor allem auch Dinge die man unbewusst beibringt, Dinge die der Hund nicht lernen sollte, ect...
Man kann nicht eindeutig von Anfängergeeignet oder nicht Anfängergeeignet sprechen. Eher von Hundetypen die mehr Erfahrung oder Ambition bedürfen, und in erster Linie davon ob der Hundetyp zu einem passt oder nicht.
Es muss halt einfach matchen.