Beiträge von Terri-Lis-07

    Zitat

    Schnauzer und Airdale Terrier würde mir auch einfallen (wobei ich nicht genau weiß wie es da mit der "Kernigkeit" aussieht - ich habe festgestellt dass Terrier eher nicht so mein Ding sind ...)

    Mittelschnauzer - definitiv zu kernig

    Riesenschnauzer - fällt schon wegen der Größe raus

    Zwergschnauzer - könnte man evtl drüber nachdenken

    Airedale - Rüden dürften zu kräftig sein ( bzw kommt drauf an wie man sich die Grenze setzt), sie haben als gemäßigte Gebrauchshunde mehr Wach-/Schutztrieb als andere Terrier, und der Jagdtrieb kann durchaus auch sehr deutlich ausgeprägt sein

    Könnte man sich aber, wie den Zwergschnauzer, vielleicht mal anschauen.

    Voraussetzung - Man stört sich nicht an einer gewissen Grundwachsamkeit und Territorialverhalten.

    Hier wurde der Hund auch mit etwa nem halben Jahr schon an nen Mauli gewöhnt.

    Ich würde einfach in den Fressnapf gehen, einen groß geratenen Kunststoff Mauli nehmen und diese zum Üben nutzen.

    Ist nix für die Ewigkeit, aber dient ja hauptsächlich zum Üben, und dafür sind die eigentlich ganz gut, weil günstig, leicht und im Genick weit verstellbar. Wichtig is halt nur, dass der Korb zu groß genommen wird, so dass es im Genick aber noch auf kleinster Stufe irgendwie geht.

    Als ich mit meiner Hündin in der Welpengruppe war, war der Ablauf ähnlich :

    Zuerst saß man im Kreis, Welpen auf dem Schoß, und es wurden Probleme bequatscht.

    Dann gab es ein paar Minuten Übungen und im Anschluss an die Übungen bissl Spiel mit Passenden Hunden. Diese Spiel wurde beobachtet und analysiert. Ist was eskaliert, ging sofort jemand dazwischen.

    Danach gings wieder in den Sitzkreis, Welpen wieder auf dem Schoß, und es gab Theorie.

    Allerdings, wenn da mal ein Welpe dabei war mit dem was nicht so gut geklappt hat, konnte dieser Welpe auch mit einem souveränen, ausgewachsenen Hund kontakten, und wenn es allgemein unmöglich war, wurden erstmal Einzelstunden angeboten.

    Für die Welpen war das sehr sehr viel input, insgesamt ging es ne Stunde, oft auch deutlich länger.

    Wirklich etwas gelernt hab ich nicht draus, ich wollte nur dass mein Welpe mir anderen Welpen ohne Leine und unter kontrollierten Bedingungen Kontakt haben kann.

    Das Problem das ich in eurem Fall sehe, ist dass die Hundeschule nicht auf eure Probleme eingeht. Es wird gesagt, du sollst dich durch setzen, und er hat saß einfach mal auszuhalten, aber es wird nicht nachgehakt, warum das für euren Welpen so schwer ist, und diesbezüglich auch nicht geholfen.

    Ich würde daher - weil es bei euch ja Pflicht ist - erstmal ohne Welpe nach einer anderen Hundeschule schauen, mir das Programm in Ruhe ohne Hund ansehen, und wenn das positiv aussieht, mal mit den zuständigen Leuten ein Gespräch führen. Darüber warum ihr in eine Welpengruppe müsst, was so eure Probleme sind, und woran es bei der vorigen Hundeschule gescheitert ist.

    Vielleicht geht man da erstmal eurem Alltag auf den Grund, und führt euch später ( wenn es wirklich nötig ist) wieder in eine passende Gruppe ein.

    Aber wichtig ist halt erstmal der Alltag. Wenn es da nicht klappt, kann es in der Welpen Stunde auch nicht funktionieren.