Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich überlege mal, ob ich mir zum 10 Minuten rum sitzen eine möglichst ruhige Stelle suche, oder ob ich nen Stadtpark oder so verwende.

    Unser Problem an der Sache ist, dass ich dazu neige aufs Handy zu gucken wenn eine Zeit lang nix passiert, und das für Lilo das Go zum Aufpassen ist, weil ich kann ja nicht, wenn meine Aufmerksamkeit woanders ist.

    Und Lilo neigt dazu, wenn ne Zeit lang nix passiert, zu schauen ob irgendwas Interessantes in der Wiese rum liegt.

    Ist für uns also die größere Aufgabe als die Mauer ( ich überlege nur grad welche ich nehme).

    In der Welpengruppe damals, wurde ich dauernd kritisiert ich würde nicht richtig loben. Man müsse ja schließlich immer Total aus dem Häuschen und mega Begeistert sein, wenn der Hund etwas richtig macht.

    Mittlerweile hab ich die Erfahrung gemacht, dass das richtig so war, weil dieses von der Hunde Schule gewollte, überbegeisterte Lob, in den meisten Situationen völlig unangebracht ist. Viel wichtiger ist, dass es als das ankommt was es ist.

    Wenn ich es doch mal unpassend wähle, hab ich den Eindruck mein Hund denkt, ich hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank.

    Ich bin ja selber bei solchen Dingern skeptisch.

    Auch wenn es nicht splittert. Ich finde zB diese kleinen Fußgelenksknöchelchen im Lammbein echt gefährlich.

    Wo ich noch mitgehe, sind Hälse.

    Lilo hab ich zB mal getrocknete Reh Schulterblätter gekauft, bekam als sie dabei war es zu futten irgendwie ein ungutes Gefühl, und hab es lieber gegen ein Öhrchen getauscht.

    Und das, obwohl sie RFK Problemlos frisst.

    Wenn es jemanden interessiert was aus der Beule geworden ist :

    Sie ist irgendwie aufgegangen, bzw war es auf einmal siffig ( aufgekratzt? Irgendwie beim Wälzen angestellt? Ka, dieser Hund ist ein Mysterium :nerd_face: ). Es kam allerdings kein Eiter oä raus, nur klare Flüssigkeit gemischt mit Blut, weshalb sich ein Wundschorf gebildet hat.

    Dieser ist gestern Abend abgegangen, jetzt sieht es wieder ähnlich aus wie auf Bild 1, nur kleiner. Also man sieht einen kleinen bläulich-roten Punkt der bissl geschrpft ist, und auch die Verdickung ist weniger.

    Wenn ich mit der Handylampe drauf leuchte uns es mir näher anschaue, wirkt es, als wäre da ein ganz kleiner, heller Punkt zu sehen.

    Die Stelle juckt nicht und scheint ihr auch nicht weh zu tun.

    Ich vermute da inzwischen, dass sie vielleicht von irgendwas gestochen wurde, oder sich vielleicht einen Fremdkörper in die Haut geschoben hat ( kleines Steinchen? Granne?).

    Auf jeden Fall scheint es kein Pickel zu sein, stört sie nicht, und es schwillt langsam ab. Deshalb werde ich es erstmal nur weiterhin einfach beobachten, und versuche nicht unnötig dran run zu fummeln.

    Ist es Hundegeschädigt, wenn man Wild Namen gibt?

    Schließlich lernt man beim Gassi gehen sämtliche Wild Tiere in der Umgebung dauerhaft so ein bisschen kennen, bzw sieht sie so häufig, dass sie einem einfach bekannt vor kommen. Und dass man sich auch mal Sorgen macht, wenn man ein paar Tiere längere Zeit nicht sieht.

    "Unsere" Füchse zB hab ich jetzt schon wirklich ewig nicht mehr gesehen. Ich nannte sie "Rupfi" und "Plüsch", weil der eine recht groß ist und einen schönen, dicken Pelz hat, und der Andere deutlich kleiner ist und mal mit einer zerrupften Rutenbehaarung herum lief.

    Ich hab sie stellenweise jeden Abend, zur selben Zeit, an der selben Stelle getroffen, vor allem Captain Plüsch. Inzwischen mach ich mir Sorgen ob es die zwei noch gibt, und sie sich nicht bspw mit Staupe infiziert haben ( die geht hier unter den Füchsen leider rum, wobei die beiden immer nen fitten Eindruck machten).

    Aktuell ist wieder Igelzeit. Ich freue mich über jeden "Nuffi" der nen fitten, gesunden Eindruck macht, und freu mich über jedes Mal, wenn ich sie rechtzeitig mitbekomme, weil man sie wirklich schlecht sehen kann. Lilo zeigt sie mir immer durch verharren und starren in die entsprechende Richtung an, und ist dieses Jahr noch in keinen rein gelaufen.

    Diese kleinen Stacheltierchen sind einfach soooo niedlich ( kann man von Flöhen natürlich nicht behaupten).


    Heute Abend wollte ich einen bestimmten Weg entlang gehen, allerdings stand dort ein Reh. Dieses Reh ist sehr unbeeindruckt von uns, und kommt manchmal bis auf 3-4 Meter an uns heran.

    Ich blieb stehen und wartete bis es weg geht. Es lief kurz Richtung Gebüsch und hat mich angeschaut. Bescheuert wie ich bin, fing ich an mit dem Reh zu diskutieren,, Och Bambiiii, geh doch bitte einfach weiter :woozy_face: ". Bambi ging zurück auf den Weg, und latschte gemütlich diesen entlang, in Schneckentempo.

    Also, bin ich dann doch nen anderen Weg eingeschlagen.


    Ich weiß nicht, irgendwie haben die hier alle Spitznamen, wenn auch oft den selben weil ich sie nicht auseinander hakren kann :p

    Für mich klingt das ein bisschen nach Demenz.

    12 Jahre sind für einen Riesenschnauzer (bzw Mix) ein ziemlich hohes Alter, und sie zählen eher zu den Hunden, die sich sowas lange Zeit nicht anmerken lassen, wirken also oft recht lange noch recht jung, von ihrer Art her.

    Auf die Demenz könnte schließen das Alter, dass er sich schlecht konzentrieren kann, das ein oder Andere einfach an ihm vorbei geht, er sich evtl auch mal erschreckt ( zB aus seiner Sicht recht plötzlich ins Geschirr gefasst *huch* Huns schnappt).

    Unsere Omi kann sich nicht mehr auf zwei Sachen gleichzeitig konzentrieren. Wenn Sie also bspw schnüffelt, ist sie darin voll vertieft. Wenn Sie frisst, ist sie gedanklich voll beim Futter, und so kann es sein, dass sie Keks und Finger nicht differenzieren kann, und versucht den Finger abzunagen, weil sie glaubt das wäre noch das Leckerli ( tut übrigens schei** weh!).

    Ansonsten kann es natürlich sein dass er nicht mehr so gut hört, und ein verbaler Anschiss bspw deshalb nicht ankommt.

    Alte Hunde sind da manchmal ein bisschen eigen. ^^