Beiträge von Terri-Lis-07

    Ach, ich finde es kommt eher auf den Ton im Allgemeinen an.

    Hier gibt's zB nur in bestimmten Situationen wirklich eine PAAAAARTEEEEEYYY :party: :party: :party:

    ZB dann, wenn ich den Hund wie letztens durchs Abrufen davon abhalten kann einen Igel zu jagen.

    Dann kommt gleich das richtig große Geschütz raus, mit,, Yeeeeaaahuu! Haddu suuuupi gemacht! Hier day jetzt kriegst du voll die Gönnung!" *megageilesleckerliaustaschekram*/*Taurauskramundordentlichzerrepartyyyy*

    Ansonsten sinds eher ruhiger gehaltene Rückmeldungen im freundlichen Ton. Ein kurzes" supi Schnuff" oder "prima gemacht", vielleicht nen kurzen Knuddler oder nen Keks rein und that's it.

    Was es hier auch noch gibt ist eine Art Bestätigung dafür dass der Weg den der Hund grad einschlägt in die Richtung Richtung geht ( "ja").

    Lob is ja nicht gleich Lob, so wie eine negative Rückmeldung auch variiert.

    Und dann gibt's noch Dinge wie bspw den Abbruch - Hund steuert auf etwas zu was er vielleicht gern fressen würde, von mir ertönt ein "Ey!", Hund wendet sich von Fressbaren Objekt ab - > und ich lobe das Tier, weil ich es toll finde dass sie sich von der Gammelbrotscheibe abgewandt hat.

    Also insgesamt wie alles Mögliche - individuell und entsprechend dosiert.

    Ist der Hund bspw eh schon unter Spannung, dann will ich diese ja nicht noch weiter anfeuern, daher ruhiges Lob.


    Und ein Tipp von mir :

    Man ist ja dazu geneigt oft recht ähnlich klingende Wörter zu nutzen. ZB "Nein" und "fein"

    Das ist für den Hund natürlich unglücklich gewählt - klingt ja schließlich bis auf einen Buchstaben gleich. Der Hund braucht also dem entsprechend einen Unterschiedlichen Ton/Unterschied in der Körpersprache um diese zwei Signale - die ja das komplette Gegenteil voneinander sind - unterscheiden zu können.

    Man kann es sich allerdings auch noch leichter machen, indem man Worte nutzt, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Also zB "Äh Äh" und "prima", "Nee" und " supi", "hey" und "guut"

    Aber wie gesagt - mir gings da jetzt nicht um mega fettes Party Lob, sondern um ein freundliches, verständliches "Hund, du machst da grade etwas toll".

    Und grade wenn man dem Hund gegenüber ohnehin scion negativ rüber kommt, ist sowas wichtig um zu zeigen,, Hey, ich kann auch ganz freundlich zu dir sein/Es geht auch anders. ". Da können Hilfsmittel wie Leckerchen oder Spielzeug ( okay, vermutlich sind Kekse einfacher) ganz praktisch sein ( ein Knuddler ist oft eher semi gut geeignet dafür, oder zumindest muss man sich da auch sicher sein dass es beim Hund positiv rüber kommt und er das - auch in der entsprechenden Situation - auch mag).

    Aber - ganz wichtig - Wenn man nicht dazu lernt und seine Einstellung/Körpersprache/Umgang gegenüber dem Hund nicht ändert, bringt das natürlich nix. :ka:

    Naja, ich hätte ehrlich gesagt auch nicht gefeilscht, obwohl ich den Preis unangemessen finde.

    Ich hätte - wenn es mir der Hund trotzdem wirklich angetan hätte - erstmal den Besuch abgewartet. Springt da nix über und hat man life den Eindruck dass es doch nicht passt, ist der Hund ja sowieso raus. Sollte es dann wirklich zu 1000 Prozent passen, ja Mei, könnt man auch mal ein Auge zu drücken.

    Ich hab mir zB bevor ich meine Hündin gekauft hab, vom Budget her ein Limit gesetzt, daran orientiert was der übliche Preis ist.

    Am Ende fand ich den Welpen dann so passend, dass es mir auf den einen Hunderter mehr auch nicht mehr ankam.

    Man muss es selber wissen.

    Du lernst jetzt am Wochenende die Kleine erstmal kennen, und kannst anschließend schauen was dein Bauchgefühl dazu sagt.

    OT bzgl Werten

    Ich verstehe immernoch nicht wo hier geschrieben wurde, Mischlinge wären weniger Wert als Rassehunde? Das hat doch so niemand behauptet :thinking_face:

    Also klar, vom Geld her, ja es is n Unterschied, aber es steckt hinter dem einen halt auch wesentlich mehr Aufwand als hinter dem Anderen, und eine ganz Andere Sicherheit...

    Habt ihr mal das Video welches ich gepostet hatte angeschaut?

    Dort sieht man nämlich wunderbar den Unterschied zwischen Unsicherheit/Angst und Respekt.

    Ich denke ein Problem ist, dass dein Freund Respekt falsch interpretiert.

    Respekt bekommt man nicht durch Respektloses Verhalten, sondern indem man den Respekt den man gern hätte, seinem Gegenüber ( also eurem Hund) ebenso entgegen bringt. Respekt bedeutet akzeptieren der gegenseitigen Grenzen und ein Stück weit Vertrauen.

    Hat dein Freund eigentlich jemals einen Hund gelobt? Oder gab's immer nur vollkommen überzogene Strafen?

    Ein Hund hat das Recht darauf zu wissen was er falsch macht, ja, aber bitte fair und verständlich. Noch wichtiger ist, dass ein Hund auch weiß was er richtig macht. Er versteht eure Sprache nicht, wenn ihr ihn für gutes Verhalten ignoriert, weiß er nicht dass er grade etwas gut macht. Dafür erfährt er überdeutlich wenn er etwas falsch macht, versteht es jedoch nicht, da es aus Hundesicht ein Angehen ist - in erster Linie psychische, zum Teil auch körperliche Gewalt.

    Er kennt kein,, Ich hätte gern, dass du dich lieber so verhält. ", kein,, Das machst du grad richtig prima!" und auch kein,, Lass das (bitte) sein. ".

    Hunde Erziehung bedeutet, dass man das Alles einem Hund möglichst verständlich vermitteln kann, und damit man das kann, muss man auch auf jeden Hund und auf jede Situation individuell eingehen können.

    Ein weiterer Grund warum sie nachts heimlich drinnen macht, und draußen zumindest nicht groß : Du hattest erwähnt dass eure Spaziergänge sehr stressig sind, unter Anderem wegen anderer Hunde, und weil anscheinend insgesamt die Aufregung seitens des Hundes riesig ist. Nachts hat sie Ruhe, tagsüber steht ihr das Adrenalin im Weg. Für sie ist es also angenehmer drinnen. Zusätzlich zu den bereits genannten Faktoren.

    Wenn ihr grad im Stress seid, geht ihr wahrscheinlich auch nicht auf die Toilette oder? Dann verkneift man es sich doch eher für später, und genau das tut eure schwarze Maus.

    Was ihr wirklich braucht, ist einen kompetenten, fair arbeitenden Trainer.

    Warum?

    - er sieht Dinge, die ihr nicht erkennen könnt/euch nicht auffallen

    - er sieht euch zusammen interagieren

    - er sieht von Außen eure Körpersprache und kann euch vermitteln was ihr verbessern könnt

    - er sieht eurem Hund im Alltag, in seiner häuslichen Umgebung, nicht auf einem mega aufregenden, nach anderen Hunden riechenden Hundeplatz

    - und vor allem, muss er deinem Freund mal gehörig den Kopf waschen

    Was ich noch zu den Vorgängerhunden los werden wollte :

    Dass sich ein (Zwerg-) Schnauzer sowas gefallen lässt, wundert mich nicht. Meine Schnauzerhündin bspw würde sich sowas von ihren Leuten vermutlich auch gefallen lassen. Sie sind halt nicht blöd, und dem entsprechend auch bedacht blooooooß garnix falsch zu machen, damit es nicht noch mehr Ärger mit Herrchen/Frauchen gibt. Zumal zumindest der Zwerg auch von Welpenbeinen an bei ihm gewohnt hat. ( evtl die Anderen Hunde ebenso) Da ist natürlich trotz der Fehler von Anfang an ne gewisse Bindung da, und der Hund natürlich auch auf diese Person angewiesen, gibt's dort schließlich Futter und Wasser. Je nach Individuum fügt sich ein Hund dauerhaft mehr oder weniger, oder setzte sich früher oder später deutlich genug zur Wehr.

    Und nein, ein Hund der sich dem fügt, der ist nicht gut erzogen, der hat Angst vor Fehlern. Angst dass es weh tut, Angst vor Einschüchterung, Angst davor dass es schlimmer wird.

    Und ein Hund der sich nicht wehrt, tut dies möglicherweise aus Angst vor den Konsequenzen, die das zur Wehr setzen zu Folge haben könnte ( das meinte ich mit "die sind nicht dumm", und das überträgt sich auf so einige andere Hunde mehr).

    Euer jetziger verhält sich endlich richtig, denn er zeigt deinem Freund klipp und klar, dass er sein Verhalten schleunigst überdenken sollte.

    Mich erinnert das grad an etwas, ich mag es einfach mal teilen, dann könnt ihr es euch in Ruhe anschauen :

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    Schaut auch einfach mal an wie sich das Herrchen gegenüber seinem Hund verhält, wie der Hund auf ihn reagiert, und wie im Vergleich das Frauchen oder die Trainerin mit dem Hund umgehen.

    Ich denke, das Herrchen spiegelt von den Erzählungen her deinen Freund ganz gut wieder ( ob er den Hund zwickt/das Maul zu hält oder ihm auf die Nase schlägt, ist für den Hund das Gleiche).

    Der Hund allerdings, wehrt sich nicht, er duldet es ( vermutlich wie seine Hunde davor auch).

    Euer Hund lässt sich das nicht gefallen, der Hund im Video sagt nur dauernd sehr höflich "Hör bitte auf damit".

    Sowas kann sehr sehr böse ausgehen, und zerstört euch einen wirklich tollen, hübschen Hund nachhaltig.

    So einfach mal, zur Selbstreflektion...

    Wenn Lilo bspw mal in eine Glasscheibe tritt, kontrolliere ich ob noch irgendein Fremdkörper drin sein könnte, mach ein Pfotenbad ( lauwarmes Wasser), und sprüh danach etwas Octenisept oä drauf.

    Alternativ kann man auch mit Kamille etwas desinfizieren.

    Allerdings, wenn es ein tiefer Schnitt ist, und nicht nur ein kleiner Kratzer, würde ich zum Tierarzt gehen.

    Der Verband wäre dann nur rein provisorisch um zu verhindern dass weitere Keime/mehr Dreck in die Wunde gelangt.

    Blutet es so stark, dass man nicht bis zum nächsten Tag warten kann, Notdienst.