Ach, ich seh das locker, kann ja jeder machen wie er es für richtig hält, verschiedene Wege führen nach Rom und so ;D
Solange man damit zurecht kommt, und man am Ende eine Gehorsams-/Freilaufbasis hat die im Ermessen der Situation und des Hundes passt ( wohnt ja nicht jeder so dass man mal eben ableinen kann, und jeder Hund ist unterschiedlich eigenständig, angstfrei, Jagdtriebig uÄ), is es doch in Ordnung.
Mein Satz bzgl wie es sein müsste, bezog sich übrigens nicht allgemein, sondern auf das eine Zitat.
Für mich ist mein Geschreibsel diesbezüglich ja schon hinfällig, weil ich keinen Garten habe 
Omi lief früher auch ganz viel an der Schleppleine als ich anfing mit ihr am Rückruf zu arbeiten. Am Ende lief sie zu 90 Prozent immer frei, weil ländliche Gegend, zuverlässig im Gehorsam ( wenn auch nicht perfekt, aber das muss auch nicht) und kaum Jagdtrieb.
Lilo läuft dann eher überwiegend an der Leine, weil es die Umgebung anders nicht her macht, sie nur eingeschränkt Verträglich ist und einem Karnickel oder Reh auch definitiv hinterher würde.
Ich selber bin beim Freilauf grundsätzlich bissl übervorsichtig. Ich könnte Lilo bspw sicher auch zu ruhigen Zeiten im Wald frei laufen lassen. Sie bleibt auf den Wegen, ist ungern außerhalb meiner Reichweite, und steht zuverlässig im Gehorsam.
Allerdings leine ich grundsätzlich im Wald nie ab, weil mir zu unübersichtlich.
Stattdessen lasse ich eher die Schleppe schleifen ( wenn ich sie schleifen lasse, dann so dass ich im Zweifel einfach drauf treten könnte - das ist für mich die Absicherung dahinter, man hat den Hund viel leichter gepackt wenn mal was sein sollte - geht natürlich nicht wenn die Leine 20 Meter weg ist
).
Andere haben kein Problem damit auch im Wald einfach den Karabiner auszuklinken, wenn sie den Wald kennen und der Gehorsam passt. Ich könnte es mit dem Zuverlässigsten Hund nicht, weil halt 