Beiträge von Terri-Lis-07

    Hier hats zB bissl gedauert bis der Hund kapiert hat :,, Ich soll wirklich nur davor liegen und mich auf den Gegenstand konzentrieren. "

    Davor wars lange so ein :,, Hä? Nicht bringen? Nicht kaputt machen? Was soll ich sonst damit machen? Arg das mir zu doof *kaputt mach* Meh!"

    Susi hätte es vermutlich schneller hin bekommen. Allerdings ist sie grundsätzlich ruhiger und konzentrierter darin ( naja, als sie noch nicht dement war) und hasst es bspw Dinge zu apportieren.

    Beim Schnauz isses anders - Volldampf, erste Tendenz bringen, zweite Tendenz mit der Pfote drauf hauen, als Drittes überlegen ob man es durch die Gegend schießen soll, dann Frust, nochmal drauf hauen, ach schießen macht doch eigentlich Spaß. Hmm nee? Achso, dann drauf kauen! Auch nicht richtig?

    Dann wars irgendwann ein,, Ahhh! Ich muss mich davor hin legen! "

    Hatte allerdings die Tendenz es dabei weg zu schießen. ( Feinmotorik fürs Grobe und so)

    Im Endeffekt bin ich zu einer SniffleDog Dose gekommen weil die nicht so schnell kaputt geht, und hab sie so postiert dass sie sich nicht bewegen oder nicht durch die Gegend gekickt werden kann. Da muss man manchmal etwas umdenken. Je nachdem wie man es für den Hund am Einfachsten machen kann.

    Und was bei Lilo noch dazu kommt : Sie bekommt von Anfang an ein Halstuch um, damit sie weiß was sie tun soll > sonst würde sie nämlich apportieren.

    Wie wäre s mit ner Schlecktube? Dann liegt der Fokus evtl nicht mehr so doll auf der Hand, und im Zweifel kannst du es einfach an den Gegenstand schmieren.

    Dabei gibt's mittlerweile auch verschiedene Sorten die man ausprobieren kann.

    Bspw TubiDog Creme, Jogurt oder Quark wenns besonders hochwertig sein soll, und Gemüse- oder Obstbrei wenns nicht so hochwertig sein soll ( dafür dann eine selbst befüllbare Tube nutzen).

    Das Ding ist halt - Wirklich weiter helfen kann dir da nur ein Tierarzt ( und wenn die gesundheitliche Thematik abgeklärt ist, ein Trainer).

    Dabei würde ich Jemandem mit einem anderen Schwerpunkt anraten. Das kann jemand sein der sich zB auf Verhalten spezialisiert hat, und aus deinen Beschreibungen ableiten kann, was man Alles untersuchen sollte.

    Aber theoretisch müsste euch fürs Erste mit einem großen Blutbild, einem Augen CheckUp und ner Allgemeinuntersuchung weiter geholfen sein, oder zumindest auf die richtige Fährte bringen.

    Selbst wenn hier jemand die gleiche Problematik hat - Du siehst ja wie vielfältig die Gründe dafür sein können.

    Zwecks ähnliche Erfahrungen :

    Unsere Omi neigt zum Geister sehen uns attackiert öfter mal "aus heiterem Himmel" irgendwas. Hauptsächlich wenn sie verpennt ist, oder aus dem Schlaf aufwacht.

    Sie ist fast 16 Jahre alt, dement, Herz krank und Cushing Patientin ( was bedeutet dass sie einen Hirntumor hat) .

    Ist halt immernoch gut was weg von eurer Situation, aber vielleicht hilft dir das weiter.

    Edit : Sie hört und sieht auch kaum noch was.

    Und sie hat Arthrosen ( ist im Alter etwas vollkommen normales)

    Es gibt also viele Faktoren - grad im Alter - die dafür Sorgen können dass ein Hund schreckhafter unterwegs ist und allgemein sonderlich wird.

    Ah, aus dem Dunklen Flur ins helle Wohnzimmer lungern, als würde da jeden Moment ein Monster raus kommen.

    In Kombi mit den angeschlagenen Augen die sicher nicht besser werden.

    Stell dir das so vor : Er sieht langsam und schleichend schlechter, bis er irgendwann ausreichend Licht braucht um noch Umrisse erkennen zu können. Is es zu dunkel, erkennt er nicht was es ist, ist es hell, kann er es erahnen.

    Kann also sein dass er aufgrund der Augenproblematik in der Wohnung schlicht schreckhafter ist, und deshalb Chico oft nicht als "nur Chico" erkennt.

    Oder - was logischer ist - Er hat sich irgendwann mal erschrocken, für den Vorwärtsgang entschieden, die Hunde hatten Stress, und diese dicke Luft hat sich manifestiert. ( und da er es mit der Wohnung, bzw eher dem dunklen Flur verknüpft, ist das die Erklärung warum es dort besonders schlimm sein könnte und er regelrecht "lauert")

    Ich würde da mal nen Augen Fachmann drauf gucken lassen, und einen Fachkundigen Trainer.

    Da wird es definitiv einen gesundheitlichen Aspekt geben, aber wie es klingt hat sich das leider auch schon ritualisiert.

    Da du meintest dass es draußen besser funktioniert als drinnen :

    Wie schauts aus mit den Augen?

    Drinnen ists ja in der Regel dunkler. Kann es sein dass Amares sich schlicht erschreckt wenn er Chico sieht?

    Ein anderer Punkt : Du meintest Chico hat Krebs.

    Ich kenne es so, dass Hunde auf Krebskranke Hunde ( wie Menschen) sehr doll reagieren können. ZB aus dem Weg gehen, oder auch Verunsicherung, Trennungsängste oder eben anderweitige Verhaltensänderungen.

    Wie schauts diesbezüglich aus? Hat sich da was verschlechtert?

    Andernfalls würde ich auch eine Demenz für möglich halten.