Zu dem Rasse verfallen Ding schreib ich mal was :
Ich bin zB allgemein recht kritisch was Rasse Gesundheit betrifft.
Hier wird zB nie wieder ein West Highland Terrier einziehen, nachdem Susi Alles Mögliche an Rassetypischen Krankheiten mitgenommen hat - wobei für mich die Allergie Anfälligkeit schon reicht.
Wäre sie der Einzige Hund dieser Rasse, könnt ich drüber weg sehen, aber ich kenne kaum gesunde Westies. Bis auf Ausnahmen sind die eigentlich alle auf irgendwas allergisch, oder habens mit den Knien, oder irgendeinem Organ.
Ich bin unter Anderem zum Schnauzer gekommen weil sie relativ gesund sind.
HD kann mal vorkommen - darauf wird jedoch getestet und es ist eher die Ausnahme wenn man mal einen Hund mit C Hüfte erwischt.
Juvenile DCM kann vorkommen - is auch eher die Ausnahme und lässt sich testen.
Das Einzige Problem das diese Rasse hat, sind diese verfluchten Schwarzpigmenttumore.
Nun kann man auch das abmildern, indem man sich für einen Hund entscheidet, der nicht schwarz ist.
Nunja, nun kams wie es kommen musste - meine Hündin bekam mit jetzt grad mal 2,5 Jahren so ein Teil. Zwar Gott sei dank kein Plattenepithelkarzinom, aber ein Melanom is ja auch schon eher semi toll.
Nun ist es auch so, dass diese Rasse keine QZ Merkmale aufweist ( wenn man vom extremen Bartwuchs und dem bei manchen Rasse Vertretern gefühlt immer kürzer werdenden Rücken mal absieht), und diese Tumore auch kaum einschränken. Sind zwar evtl bissl unangenehm, lassen sich jedoch problemlos entfernen und haben auch bösartig oft keine Folgeprobleme.
Was es mit diesem Thema zu tun hat?
Bei mir reicht so eine Kleinigkeit aus, um nochmal zu überdenken ob ich bei dieser Rasse zukünftig bleiben werde.
Allein deshalb weil ich es nicht wieder haben will.
Und ich kann definitiv von mir sagen, dass ich mich auf den Schnauzer eingeschossen hab, ja. Es ist eine Rasse, die ich mir immer wieder vorstellen kann - das kann ich von anderen Rassen nicht behaupten.
Die Rasse muss also nicht von Krankheiten durchseucht sein, es kann eine "kleine" Rassetypische Krankheit ausreichen um selbst von seiner Lieblingsrasse Abstand halten zu können - es ist nur individuell verschieden.
Ich sehe es prinzipiell so wie die meisten hier : Eine Rasse die anatomisch bereits krank ist, sollte man nicht unterstützen.
Jedoch verurteile ich keinen Besitzer, wenn ich den Eindruck habe dass diese Person sich bemüht Alles richtig zu machen. Wenn sich jemand zumindest intensiv damit auseinandersetzt und es begreift, bzw ich den Eindruck hab dass das jemand tut.
Jemand der sich nicht einfach so trotzdem ne total verbaute Bulldogge kauft, sondern erstmal guckt ob es die nicht doch in gesund gibt, dann habe ich dafür Verständnis.
Und ich finde auch die ein oder anderen QZ's süß - allerdings in der Regel wegen des Individuums.
Zwerg Griffons bspw - QZ, Hunde die ich alles Andere als hübsch finde. Aber wenn ich da mal auf Ausstellung wahnsinnig nette Hunde treffe, dann finde ich die tatsächlich relativ oft niedlich.
Was die Situationen in den Tierarztpraxen jedoch anbelangt...
Da bin ich erschrocken wie oft man selbst gemäßigtere Bulldoggen im Wartezimmer sitzen hat.