Beiträge von Terri-Lis-07

    Nur so zu dem "im Stadt ist ein Hund mit Jagdtrieb kein Problem" Mythos

    Sie hat gesagt "einfacher" und nicht "kein Problem", und das stimmt in meinem Bekanntenkreis zumindest wirklich. Klar gibt es auch in der Stadt Wild, aber wenn ich bei meiner Familie auf dem Land bin, ist das nochmal ne ganz andere Quantität und auch zu jeder Uhrzeit. Zumal gerade die mangelnde Scheue von Stadtwild zum Training oft super ist.

    Oh sorry :headbash:

    Da hab ich mich verlesen :doh:

    Ich hab ja vor der Stadt auch aufm Land gelebt.

    Der Hauptunterschied ist eigentlich eher die Scheu. Macht für den Hund ja nen riesigen Unterschied ob das Wild gleich flüchtet wenn es einen bemerkt, oder stehen bleibt und dich doof anglotzt.

    Zumal es ländlich vor allem Geruchlich deutlicher wird - ist dort schließlich die Ablenkung durch Menschen, anderen Hunden, Radfahrer, Fahrzeuge ect geringer.

    Ich finde, dass man beim Mittelschnauzer durchaus fündig werden kann. Terri-Lis-07 wird da sicherlich den passenden Kontakt vermittelt haben. Ein guter Kontakt wohnt ja nicht weit weg von dir. :smile:

    Den Kontakt den ich vermitteln wollen würde, hast du glaube ich kennen gelernt, oder?

    Die Mittelhündin dort wäre nämlich exakt der Typ Mittelschnauzer den ich hier sehe - nettes und offenes Wesen ggü Mensch und Hund ( dennoch wachsam), selbstsicher, nervenstarkes Wesenskostüm, fit, gesund,...

    Die Züchterin achtet ja sehr auf Gesundheit und freundliche Hunde ( und hat direkt auch noch Terrier zum Vergleichen da :D).

    Scheren stecken die - wie alle Bichonrassen - gut weg.

    Man kann die aber auch mit der Schere kurz halten, wenn man möchte.

    Hängt halt immer so ein bisschen von der gewollten Länge ab. Auch vor allem was die Fellpflege anbelangt.

    Prinzippiell isses nicht aufwendiger als bei den meisten länger haarigen Hunden ( wenn kurz gehalten) :

    - etwa einmal die Woche gründlich durch bürsten ( außer man erwischt nen Hund mit besonders schnell filzendem Fell, dann 2 mal die Woche) - ganz besonders hinter den Ohren, an den Beinen, Achseln und die Rute ( diese Stellen filzen immer nen Ticken schneller)

    - regelmäßig Unterbodenwäsche ( dafür braucht man eigentlich auch keine Produkte - es sei denn der Dreck lässt sich ohne Shampoo nicht lösen)

    - und ansonsten wird der Hund eh nach 6 bis 8 Wochen gebadet ( da brauchts auch kein Kondi - gut pflegendes Shampoo reicht)

    Anders siehts aus, wenn das Fell wirklich Bodenlang ist. Dann brauchts alle zwei Wochen Shampoo plus Condi, Föhn, Bürste und Spitzen schneiden mit der Schere.

    Außerdem täglich einmal durch Bürsten, und andauernd in die Dusche stecken weil irgendetwas an Dreck hängen bleibt.

    Das ist dann so in etwa der worst case.

    Wenn das Fell allerdings kurz gehalten wird - siehe oben ;D

    Ich hab gleich eine Antwort von Black Canyon bekommen :

    Nachfolgend haben Sie sich dafür entschuldigt dass mein Hund kein Hühnerfett verträgt, und mir eine Sorte von einer anderen Marke ( Acana) empfohlen.

    Schade...

    Schokobraun and Tan gibt's beim Pinscher schon sehr lange. Ist allerdings leider sowohl beim Zwerg als auch beim DP kein anerkannter Farbschlag.

    Find ich schade, denn mir gefällt diese Farbe, wie auch saufarben ( und damals Pfeffer-Salz - deshalb wundert mich grad dass die Pinscher nicht PS sondern saufarben werden, aber das liegt sicherlich daran dass die Farbe beim Pinscher tendenziell auf rot liegt, während die beim Schnauzer immer schwarz ist, und dem entsprechend wohl ein PS Schnauzer auf einen Lackschwarzen Pinscher treffen müsste - die es einst auch mal gab) sehr sehr gut.

    Was sich bei mir die Frage stellt ist : Warum haben sie sich für Pfeffer-Salz Schnauzer und nicht für Schwarz entschieden?

    Die sinnvollste Erklärung die ich hätte, wäre wohl um zusätzlich auch den Genpool der Roten nochmal zu erweitern - die sind ja auch nochmal nen Ticken kleiner in der Population als BlaTa...

    Und Pfeffer-Salz sorgt dann wie man sieht eher für Farbabstufungen, und färbt das rot nicht ein.

    Das Ding an der Sache is halt auch : Dieses Genpool Problem haben ja auch Schnauzer - insbesondere die Pfeffer-Salzer ( je größer umso kleiner...). Es wäre also theoretisch ein Win Win für Beide Rassen... Und dennoch scheint sich das nur auf den Deutschen Pinscher zu beziehen, und nicht auf den Schnauzer.

    Zumindest wüsste sich von keiner Pinscher Einkreuzung im Schnauzer, nur von Farbschlageinkreuzungen in Ausnahmefällen.

    Sag das mal den ganzen Eichhörnchen, Tauben, Krähen, Waschbären, Igeln, Katzen, und vor allem den City Rehen und Füchsen.


    Der Kerl hier bspw ist komplett unbeeindruckt vom Hund

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    Ganz zu schweigen von diesem Bambi hier

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    Ja, ich hatte in Beiden Fällen den Hund dabei, und ja, das Reh war grad mal 4-5 Meter weg ( und ist dann ganz entspannt um uns rum gewatschelt).

    Beide Fotos im Stadtrandgebiet ( einmal neben einer Kita, und einmal ein alter Bahnübergang).

    Von Enten und Kanickeln ganz zu schweigen - die hat man munter in den Parkanlagen und letztere besonders gern an Bahnhöfen.

    In anderen Städten gibt's sogar noch Wildschweine.


    Also man sieht sehr wohl Jagdbares - sogar sehr oft, teils sehr regelmäßig, und vor allem : Die haben jegliche Scheu verloren, kommen bis auf wenige Meter an einen ran.

    Die latschen teils durchs Wohngebiet ( Rehe) und warten an der Bushaltestelle drauf bis sie die Straße überqueren können ( Füchse).

    Nur so zu dem "im Stadt ist ein Hund mit Jagdtrieb kein Problem" Mythos ;)