Beiträge von Terri-Lis-07

    Mein Gedanke beim Lesen : Du hast einen ganz Anderen Typ Hund bekommen als du eigentlich wolltest.

    Jetzt ist die Frage - Wächst das zusammen oder wirds immer Reibereien geben?

    Reibereien meine ich hinsichtlich der Hund-Mensch Beziehung, nicht hinsichtlich irgendwelcher Problemchen bei der Erziehung und Co, denn hier haben die aller meisten mehr oder weniger ihre eigenen Baustellen.

    Wenn ihr es schafft auf einen Nenner zu kommen, kannst du wahnsinnig viel daraus mitnehmen.

    Wenn ihr nicht wirklich zueinander finden könnt weil dich die Baustellen zu dolle belasten und du das Gefühl hast, du bist dem nicht gewachsen, dann weißt du zumindest was nicht geht.


    Ansonsten schwebt man denke ich etwas weniger in den eigenen Vorstellungen, wenn man bereits mit Hunden aufgewachsen ist bspw.

    Mein erster Hund der sich anfühlte wie meiner, bzw mit dem ich aufgewachsen bin, war und ist bspw in vieler Hinsicht eigentlich mehr Katze als Hund.

    Spielzeug kannst selber holen.

    Streicheln bitte nur hinter den Öhrchen und wenn man mag.

    Wenn nicht, dann Motz.

    Krank bis obenhin, also gesundheitlich quasi alles Mögliche mitgenommen was ein Hund mitnehmen kann ( gefühlt).

    Generell ein recht launisches grumpy Tierchen.

    Beim Bürsten extreeeemst zickig ( hat man auch mit viel Training nie richtig raus bekommen)

    Stur wie ein Ochse.

    Gassi is auch nur solange geil, solange es nach ihrer Nase geht.

    Und wenn der Hund kein Bock mehr hat, ist der einfach komplett selbstständig ohne dich nach Hause gelatscht.

    Gut, is machbar. Aber sie ist einfach nicht das Verspielte, loyale Schmusetierchen das man so im Kopf hat, würde man als Nicht Hundehalter das Bild vom Traumhund malen.


    Mein eigener Hund?

    Der ist zu 99 Prozent perfekt ( abzüglich der suizidalen Trampeligkeit) - allerdings nur gegenüber mir, meiner Familie und den Leuten die sie gut kennt und vertraut.

    Die lässt Alles mit sich machen, hat an Allem Möglichen Spaß, würde nie ohne mich nach Hause gehen, erfüllt eben meine Anforderungen die ich so grundlegend an einen Hund hab sehr gut.

    Allerdings, hab ich mir doch nen paar Dinge anders vorgestellt.

    Ich wollte zB eigentlich nen Hund der mit Fremden Menschen und Hunden per se erstmal kein Problem hat, und bekommen hab ich einen Hund der Fremden ggü grundlegend abwertend gegenüber steht. Fremde Menschen sind gruselig bis doof, fremde Hunde in der Regel tolerierbar bis abgrundtief kacke ( es sei denn - die Sympathie stimmt, dann ist sie der oben angesprochene, wahnsinnig nette Hund der sich viel zu viel gefallen lässt).

    Ich hab mich dran gewöhnt, dass sie eben nicht der Hund ist, mit dem ich unkompliziert Leute treffen kann, oder der mit Fremdhunden easy peasy ist.

    Ich komme damit klar, weil ich das akzeptiert habe und der Ansicht bin,, Ich mag auch nicht jeden, also muss mein Hund das auch nicht. ".

    Schwierig ist halt echt, wenn man das Gefühl hat, man macht und tut, und es geht eher 1 Schritt vor und 3 wieder zurück, oder man auf der Stelle stehen bleibt.

    In dem Fall kann man einfach nur sagen : Viele Wege führen nach Rom, und wenn man den für sich und den Hund richtigen gefunden hat, dann brauchts einfach auch gaaanz viel dran bleiben und Geduld.

    Leinenpöbeln bspw geht nicht von Heut auf morgen weg, und es ist so individuell - je nach Hund, Mensch und Auslöser, dass man den richtigen Trainingsansatz auch erstmal haben muss.

    Das ist mühsam, das ist anstrengend, und wahrscheinlich könnte man zwischenzeitlich auch an sich Zweifeln oder Schwarzmalerei betreiben,...

    Aber, wenn es dann endlich auch nur einen kleinen Schritt voran geht, dann ist es das Wert. Dann kann man sich ganz doll drüber freuen, über diese winzig kleinen Fortschritte.

    Und wenn man dann nach nen paar Monaten ( oder Jahren) halbwegs entspannt mit einer Straßenseite Abstand an etwas vorbei gehen kann, was die ganze Zeit vorher nichtmal am Horizont auftauchen durfte, dann, hat sich die ganze Mühe auch echt ausgezahlt und man durfte wirklich viel davon mitnehmen.


    Aber wie gesagt - Das funktioniert nur, wenn sich das nicht auf die Hund-Mensch Beziehung legt, und Hund und Mensch auch zueinander passen.

    Aktuell lese ich heraus, dass du daran Zweifelst, ob es klappen kann.

    Meine Hündin hatte bis vor nem Monat an der selben Stelle nen Knubbel.

    Bei ihr war er relativ hart, dunkel eingefärbt und hatte etwa die Größe eines Kirschkerns.

    Wurde vollständig entfernt, eingeschickt und hatte sich als gutartiger Haarfolikeltumor herausgestellt.

    Ansonsten hat Lilo oft relativ lange eine Beule nach ner Spritze.

    Kann also wirklich noch Wochen später zu sehen sein.

    Auch von Zecken bekommt sie starke Schwellungen, sowas verschwindet nach nen paar Tagen langsam.

    Hämatome sind mir noch nie aufgefallen - obwohl sie sich jeden Tag mindestens einmal weh tut. :pfeif:

    Ich würde es erstmal beobachten.

    Es sei denn es ist komisch eingefärbt, tut weh, wird größer oder fühlt sich seltsam an ( bspw knotig, warm oder verhärtet), dann am besten gleich nen Termin beim Tierarzt machen.

    Wie verhält sich die Tochter den Hunden gegenüber?

    Ansonsten gibt's Hunde die mit Kindern einfach nicht warm werden können.

    Wenn euer Trainer nicht weiter helfen kann, vielleicht wäre eine zweite Meinung von einem anderen Trainer ( der Ahnung von der Rasse hat) hilfreich?

    Mir geht der Thread den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Mittlerweile bin ich soweit zu fragen --> glaubt ihr die Geschichte oder hatte ein neues Mitglied wieder lange Weile? Ich kann mir das alles nicht wirklich vorstellen. Soviel Elend, Unvernunft und tragische Dinge........??

    Aber vielleicht gibt es tatsächlich so etwas :pleading_face:

    Ich wüsste nicht welches Hirn auf die Idee kommt ne Story zu erfinden, in welchem Würmchen-Alter Welpen mit Mortadella und Pansen ernährt werden.

    Ich glaube das is so blöd, darauf kommt keiner der es erfinden mag.

    Der würde nämlich wahrscheinlich eher Welpennassfutter oder so nehmen.

    Zwecks Gleich und Gleich gesellt sich gern :

    Das kann ich jetzt auf meine beiden Rassen bezogen, nicht bestätigen.

    Susi bevorzugt Dackel, mit denen kommt sie richtig gut klar, solange es kein Arschgeigenhund ist.

    Überhaupt - ihre große Liebe sind rauhaarige Kaninchenteckelrüden. :rollsmile:

    Lilo reagiert seit sie erwachsen ist auf alle Schnauzer die wir so treffen abweisend.

    Als Welpe hatte sie allerdings zu Zwergschnauzern einen guten Draht.

    Wobei man dazu sagen muss - Ich hab mit ihr noch nie einen anderen Mittelschnauzer getroffen, und Hündinnen klappen bei ihr grundsätzlich nicht.

    Wenn wir mal Schnauzer sehen, sinds schwarze Riesen, und entweder selbst bedingt verträglich oder Hündinnen.

    Hier lief mal ein älterer Herr mit einem Schnauzermix Rüden herum. Ich konnte mir vorstellen dass es mit den beiden dauerhaft hätte klappen können, allerdings war der Mann mit der Kraft des Hundes ( junger überzogene Rüde, paar cm mehr als Lilo) überfordert und der Hund landete im Tierheim.

    Kann also schon sein dass es richtig gut matcht, würde sie auf einen netten Mittelschnauzer Rüden treffen.

    Aber bisher, kann ich das mangels anderer Mittelschnauzer nicht beurteilen. Riese geht schonmal garnicht, Zwerge sehen wir schon ewig keine mehr ( und würde ich wohl auch eher ungern testen).