Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich habe mal überlegt, welche Hunde die Familien mit Kindern haben, die ich kenne und wo ich das Miteinander als sehr harmonisch empfinde.

    Riesenschnauzer

    Ich denke nicht dass du die Rasse empfielst, aber ich mag das mal kurz aufgreifen :

    Theoretisch - rein vom Nervenkostüm wäre ein Schnauzer eigentlich garnicht so falsch.

    Die sind robust - vom Wesen wie auch vom Körperbau her.

    Vom Prinzip her, sucht man also nen Hund mit dieser "Backsteinmentalität" und diesem "robusteren Körperbau".

    Man müsste im Grunde nurnoch diese unfassbar schmerzbefreite Grobmotorischkeit ( gut, das hätte man auch bei ner Bulldogge so vorgefunden), den Schutztrieb, die Kraft weg nehmen, + evtl etwas an Sprungfedern und Aktivität abziehen, und wo landen wir da?

    Bei einem gemäßigten, kleinen Terrier. ;D

    Schaut euch wirklich mal Cairn, Norwich, Norfolk, Australian, Border und Co an, ich denke das könnte gut passen.

    Evtl könnt man noch bei den gemäßigteren Hochläufern mal schauen. Die Irischen Terrier bspw, sind dann deutlich größer.

    Die Einzigen Haken wären halt :

    - Die Größe

    - Die sehen halt optisch ganz anders aus als ne Bulldogge

    - Fellpflege ist anspruchsvoller ( bzw Rauhaar muss zumindest regelmäßig fachgerecht getrimmt werden - dafür hat man dann aber auch kaum Haare rum fliegen)

    - Jagdtrieb kann durchaus vorhanden sein

    Vorteile wären :

    - Es sind robuste ( kleine) Kerlchen

    - Für jeden scheiß zu haben

    - Eigensinn bist du sicher von den Bulldoggen gewohnt

    - Sie wissen in der Regel, wann sie sich selbst zurück nehmen müssen, denken also gewissermaßen eigenständig mit

    - Sie sind Welten gesünder als ne Bulldogge ( nur vom West Highland Terrier würde ich aus gesundheitlichen Gründen besser Abstand halten)

    - Sie haben in der Regel weder übermäßig Interesse an fremden Hunden, noch Menschen, und sind wenn, tendenziell nett ( aber dennoch wachsam, und sie lassen sich die Butter nicht vom Brot nehmen, aber auch hier nimmt sich da denk ich nicht viel zu den Bulldoggen)

    - die lassen sich überall hin mit nehmen

    Es gibt über 30 verschiedene Terrier Rassen. Ihr könnt euch theoretisch mal hier, bzw besser hier durch die Rasseportraits klicken und euch nen groben Überblick verschaffen.

    Denn wenn man da nicht drin steckt, speichert man unter Terrier gern nur Westie, Jack Russell und Yorkshire ab - den Rest kennt man dann schlicht garnicht.

    Ich weiß bspw von einem Irish Terrier als Assistenzhund fürs Kind, und kannte einen West Highland Terrier der Therapiehund für behinderte Kinder war.

    Evtl ändert das ein bisschen euren Blickwinkel drauf :)

    Gemäßigte (!) Terrier könnten definitiv ganz gut rein passen, und dürften auch denke ich auch vom Wesen her nicht ganz unbekannt sein.

    Kennen lernen schadet nicht.

    Zum Westie : Hier einen gesunden Hund zu bekommen, ist schwierig. Die allermeisten haben mindestens eine Allergie oder sind anderweitig Hautempfindlich, habens mit den Knien, dem Herz oder irgendeinem Organ. Aus persönlicher Erfahrung - findet ihr den Westie interessant, schaut euch stattdessen den Cairn Terrier an. :)

    Der West Highland Terrier entstammte als Fehlfarbe aus dem Cairn Terrier, sie sind sich also sehr ähnlich, mit dem Unterschied dass die Cairns keinen Modeboom hatten ;)


    Zu den Bulldoggen : Die boomen da, wo ich wohne, wirklich extrem.

    Ich sehe hier also regelmäßig EB', OEB's, Frenchies und Contis.

    Ab und an auch mal anderweitige Rückzüchtungen oder Amis.

    Beim Tierarzt sind die allesamt Stammgast, beim Gassi sehr schlurfig, langsam und wirken einfach irgendwie "kaputt" ( im Sinne von erschöpft). Sie hecheln schnell, sie lahmen häufig, und - weils bisher nicht erwähnt wurde - die meisten sind auch nicht besonders Verträglich und haben eine ausgeprägte Leinenaggression/sind bedingt Artgenossen verträglich.

    Dabei treffe ich die auch tatsächlich jedes Mal wenn ich zum Tierarzt muss. Selbst die vermeintlich gesünderen, sind genauso oft dort.

    Und das nicht wegen der Nase, sondern wegen Gelenk Problemen, Allergien, Kreuzbandrissen, Bandscheibenvorfällen und Ähnlichem.

    Ich hab keine Ahnung wie Lilo auf Welpen reagiert.

    Wie treffen, seit sie selbst aus dem Pupsi Alter raus ist, keine mehr.

    Bei Susi war es so, dass die einzigen Hunde mit denen sie jemals gespielt hat, Hunde waren die sie kennen gelernt hat, als es noch Welpen waren.

    Die hat sie sich selbst so n bisschen zurecht erzogen - sehr nett und freundlich.

    Ging ihr ein Welpe auf den Keks, bekam der mit der Pfote eins auf die Rübe.

    Ging ihr ein Erwachsener Hund auf dem Keks, hat sie sich entweder abgewandt oder den Hund laut verbal zur Sau gemacht.

    Also, da gibt's definitiv Unterschiede.

    Bei Lilo würde es mich einerseits interessieren, andererseits hätte ich Bammel.

    Also kann mir gut vorstellen dass es gut geht, weil kein Proll, kein ernsthafter Konkurrenz um irgendwas, und insgesamt auch eher Harmlos ( also klein und tapsig, nicht kräftig, groß und stocksteif - sie differenziert ja auch bspw deutlich zwischen Kleinsthunden die aus Unsicherheit Kläffen, und größeren Hunden die halt einfach nur existieren - ersteres wird eher ignoriert, zweiteres beunruhigt sie schneller ), so wie nicht geschlechtsreif ( bzw weiblich).

    Vielleicht würde das sogar richtig gut funktionieren.

    Und gleichzeitig hab ich die Befürchtung dass es gegenteilig laufen könnte, und sie nen Welpen kaputt machen würde.

    Wie gesagt - I don't know.

    Also, Dinge bei denen man einhalten könnte, wären zuerst einmal Auslastung, Übung zur Frustrationstoleranz/Impulskontrolle und Management ( Sprich bspw herausfinden zu welcher Zeit man draußen am wenigsten auf fremde Hunde treffen könnte).

    Das Kernproblem das ich sehe, ist die Art des Hundes, in Kombination mit den Baustellen des Halters.

    Damit meine ich konkret :

    Er hat nen Hund der genau und konsequent geführt werden muss.

    Auf den man ein Auge haben muss.

    Bei dem man nicht pennen darf, und immer gewissermaßen "da" sein muss.

    Ein Hund, der gleichzeitig im Kopf sehr stark ist und zügig seine eigenen Ideen umsetzt.

    Zumindest liest sich das so.

    Das Problem bei psychischen Krankheiten ist allerdings - Die wirken sich auf all das aus.

    Konsequenz fällt evtl schwer, Aufmerksamkeit, man ist mit den Gedanken vielleicht nicht beim Hund weil einen irgendetwas beschäftigt.

    Die Reaktionszeit kann verlangsamt sein, und - wenn man entsprechend schlecht drauf ist - fehlt einem auch die Kraft um bestimmte Dinge überzeugend durchsetzen zu können ( bspw banale Dinge wie Lob - der Hund checkt ja, wenn man etwas nicht ernst meinen kann).

    Ich finde also, es klingt so, als würden die Beiden überhaupt nicht zueinander passen.

    Er muss erstmal mit seinen Baustellen klar kommen können, und braucht - wenn es passt - einen Hund der einfacher gestrickt ist. Also nen typischen, netten "Alles kann, nix muss" Begleithund.

    Der Rüde dagegen, braucht einen erfahrenen, konsequenten Menschen der von dem was er/sie tut einen konkreten Plan hat, es umsetzen kann, genau ist, und ihn vernünftig auslastet.


    Was ohne Trainer und Geld ( mit Ausnahme von einer Investition in Lektüre) und easy von zuhause aus klappen würde an Auslastung wäre ZOS.

    Der Hund lernt sich zu konzentrieren und auszuhalten, kann gleichzeitig seine Nase anstrengen und hat was zu tun.

    Der Mensch lernt, wie er genau vermitteln kann.

    Aber, das ist halt nur ein Teilaspekt, das ist weder Training an den Problemen im Alltag, noch Abklären gesundheitlicher Baustellen.

    Rinti gibt's eigentlich überall - bestimmte Sensible Sorten werden von Susi gut vertragen.

    Belcando geht auch gut, gibt's allerdings nur im Dehner.

    Von Real Nature/Real Nature Wilderness halte ich nicht viel. Kann man sicher nehmen, allerdings bleiben dort keine Sorten für uns über.

    Select Gold wird auch eher so semi vertragen.


    Was Futter Haus hat, weiß ich nicht.

    Vor Jahren, als ich Susi mit nach HU geschleppt hab, hab ich dort O'Canis Dosen gekauft, die wurden prima vertragen. Wäre also ne Option, wenn du es vor Ort bekommst. Ich weiß wie gesagt nicht ob die es immernoch im Sortiment haben.


    Ansonsten - unser nächster Tierbedarf ist n Zoo und Co.

    Eigenmarke ( also Pure Instinct l geht je nach Sorte, allerdings haben die leider Känguru aus dem Sortiment genommen wie s aussieht.


    Insgesamt ists mit Omi aktuell schwieriger geworden.

    Sie baut ja langsam ab, und verträgt auch anscheinend kein Hühnchen mehr, was ihr beinahe ganzes bisheriges Leben gut ging.

    Deshalb bekommt sie mittlerweile im Grunde nurnoch Känguru.

    Was unpraktisch ist, weil wir hier vom Prinzip folgende Optionen haben :

    - Rinti ( das ist allerdings öfter mal vor Ort ausverkauft)

    - Pure Instinct ( nicht mehr erhältlich)

    - Belcando ( ebenfalls aus dem Sortiment genommen)

    - Terra Canis ( überteuert und ebenfalls Dauer aus)

    Ausm Fressnapf bleibt nur Select Gold, das verträgt sie wieder nicht ganz so gut.

    Dehner hat Belcando im Ausverkauf wenn man Glück hat, ansonsten kein Känguru.

    Und beim Bestellen ist halt das Problem, dass man zum einen ne gewisse Mindestmenge bestellen muss, und zum Anderen man ja auch erstmal die Lieferzeiten abpassen muss.

    Umstellen auf ne andere Sorte, und überhaupt Markenwechsel wollen wir eigentlich vermeiden...

    Omi wurde mit 9 oder 10 Jahren etwa wegen Zysten kastriert, und wird am 1. Januar 16 Jahre alt ( vorausgesetzt ihre körperliche Verfassung macht das noch mit, sie baut ja inzwischen allmählich ab).

    Das Schnauz bekam etwa 9 oder 10 Monate nach der Kastration einen gutartigen ( für die Rasse nicht untypischen) Tumor.

    Omi hat ebenfalls nen Tumor, sonst wäre ja ihr Morbus Cushing nicht möglich.


    Aber ernsthaft? Keiner weiß, ob sie die Tumore ohne Kastration ( die in beiden Fällen medizinisch indiziert war) nicht auch bekommen hätten, insofern finde ich den Rückschluss "Katze/Hund hatte Krebs, wahrscheinlich wegen der Kastration" irrelevant.

    Krebs hängt sich an alles Mögliche dran.

    Seien es Umweltfaktoren, Rassedispositionen, Schwarzes Farbpigment...

    Da achte ich nicht drauf, ob es jetzt von der Kastra kommt oder nicht.

    Ich bin mir dennoch bewusst dass eine Kastration das Risiko erhöhen kann, aber wie gesagt - Keiner weiß, ob das Tier ohne Kastra nicht auch Tumore bekommen hätte.


    Ich bin für die Kastration, wenn es notwendig ist.

    Und wann es notwendig ist, ist individuell verschieden.

    Jedoch - sobald hier eine Hündin Zysten oder eine Gebärmutter Entzündung hat, fliegt das Organ raus.

    Wobei - wie mehrfach erwähnt - in meinem Fall eh in Frage steht, ob hier überhaupt wieder eine intakte Hündin einzieht.