Beiträge von Terri-Lis-07

    Zum Airedale - Schau mal bei Insta rein unter terriers_gang

    Dort siehst du zwei Airedales in Russland ( aus ner bekannten/großen deutschen AL) uA bei der Rettungshundearbeit.

    Beim Riesenschnauzer gibt's verschiedene Linien. Will ich nur nen Sportlicheren und wachsamen Familienhund, guck ich in der Showlinie.

    Die Arbeitslinien können sehr knackig sein.

    Wenn ein Schnauzer auf etwas Bock hat ( und die lassen sich für Alles Mögliche begeistern), brennen die auch dafür.

    Die meisten die man trifft, machen halt nix außer Rad fahren.

    Grad knobeln und ausgiebiges Suchen sind Dinge die meiner Hündin bspw sehr viel Spaß machen. Aber für Mantrailing, Rettungsarbeit und Co is die leider zu schissbuchsig mit Menschen.

    Wobei der Fokus mittlerweile definitiv auf Menschenfreundlichkeit liegt. Die sind dann immernoch ernst zu nehmende Wachhunde, können aber auf Fremde offen zu gehen.

    Bei den Riesenschnauzern trifft man Menschen freundliche Exemplare häufiger ( einbrechen würde ich da aber trotzdem nie im Leben *hust*).

    Danke! Aber nee, eigentlich ist die Optik echt wurscht. Es geht mir vor allem um einen gewissen Hundetypus, da mag ich die Dobis einfach gerne. Diese Mischung aus Clown und bitterernst, immer zwischen Genie und Wahnsinn aber auch immer in der Kooperation mit seinem Menschen (nur dass man eben auch immer darauf achten muss, was man dem Hund gerade - im Zweifel ausversehen - mitteilt) und allzeit bereit, gemeinsam zu arbeiten.

    Und deshalb hab ich den Schnauzer empfohlen. Die ticken da nämlich seeehr sehr ähnlich ( gut, bissl weniger Wahnsinn und mehr Eigensinn) und ich kann mir vorstellen rein vom Wesen her könntest du mit einem Riesenschnauzer ganz happy werden.

    Ich denke da jetzt eher an Typen Richtung Arielle von Wonder2009

    Also von der Optik her wird man das schlecht finden können, aber ich meine da einfach Arbeitstyp in drahtiger.

    Die Tendenz liegt zumindest bei den Rüden leider zu riesig/gibt's relativ oft Rüden mit 50 Kilo plus, und ne 60 Kilo Wuchtbrumme in worst case wäre für den Job echt zu schwer glaub ich :hust:

    Hündinnen fangen bei 35 Kilo an, ein zierliches Exemplar wäre da denk ich voll in Ordnung.

    Auch ein Mittel könnte passen.

    Viele Dinge die du zum Mittelschnauzer liest, kannst du - aufgrund dessen dass es mal die gleiche Rasse war, auch auf den Deutschen Pinscher übertragen.

    Das Problem beim Pinscher ist allerdings, dass man leider auch mal durchaus eher nervöse oder nicht wesensfeste Hunde sieht, da der enge Genpol der Rasse echt nicht gut tut ( trifft auch mehr oder weniger auf den Mittelschnauzer zu).

    Jedenfalls zum Mittelschnauzer : Die sind nen Ticken eigener als die großen Verwandten weil ursprünglicher. Also nicht ganz so auf Mitarbeit gezogen, ne Spur eigensinniger.

    Aber durchaus für die Rettungsarbeit geeignet, wenn du nicht grad so ein "Menschen sind grundsätzlich Kacke" - Exemplar erwischst wie meine es ist.

    Ich bin mir zB sicher dass sie an Rettungshundearbeit oä Spaß hätte und den Job ganz zuverlässig machen würde, aber sie würde die Personen nicht nur verbellen sondern stellen :hust:

    Der Deutsche Pinscher ist den Schnauzern sehr ähnlich, allerdings deutlich feiner in allem.

    Scshnauzer sind Grobiane. Zwar gewissermaßen sensibel, aber haben halt einfach ne Trampeltierneigung :pfeif:

    Pinscher sind etwas sensibler, haben oft etwas mehr Schärfe ( zumindest als die moderneren Schnauzer Typen), aber sonst gibt sich da nicht viel.

    Ein wesensfester, netter Deutscher Pinscher könnte sicherlich gut passen, aber den wirst du erstmal suchen müssen.


    Ansonsten hab ich den Airedale genannt, weil es relativ viele in der Rettungshunde sparte gibt, und sie vom Typ Hund her ebenso recht ähnlich sind, dabei allerdings fremden Menschen gegenüber in der Regel toleranter.


    Ansonsten werf ich noch den Briard ein, wenns nicht zu viel Fell ist.

    Susi war auch ne Zeit lang unbelohnbar.

    Spielen doof, streicheln doof, Kekse doof oder wurden nicht vertragen, überhaupt Gassi gehen war doof...


    Am Ende bin ich mit ner Dose Nassfutter und Gabel in der Hand Gassi gegangen. Für Aufmerksamkeit gab's Futter, wenns gut lief gleich die ganze Portion.

    Hab dann so lange ne Dose mit mir rum geschleppt, bis ich mal was gefunden hab was als Leckerli ging.

    Allerdings wars hauptsächlich

    gesundheitlicher Ursache ( Allergie/Unverträglichkeit, damals haben wir grad ne Ausschlussdiät gestartet), und lag zum sehr großen Teil daran, dass sie einfach keinen Nutzen drin gesehen hat mit mir Gassi zu gehen.

    Ich war aus ihrer Sicht halt da. Hat sie nicht gebraucht, hat ihr die Couch gemopst, war halt nix Besonderes.

    Als sie gemerkt hat dass es draußen auch geil sein kann, und es sich rentiert etwas mit mir zu tun ( huch, es macht ja Spaß, krasser Scheiß), gings auch wieder.

    Aber sie blieb lange Zeit schwer motovierbar. Leckerli hat sie zwar angenommen, aber sie war nicht ihr ganzes Leben lang verfressener Müllschlucker. Ganz viele Dinge die drinnen cool waren, waren draußen piep egal.

    Der Trick war dann am Ende getrocknetes Single Protein mit perfektem Eau de Stink.

    Aber das war erstmal ne Sucherei.

    Und wenn Madame kein Bock hatte, hatte sie kein Bock. Und sie hatte sehr oft keinen Bock.

    Alles musste nach ihrer Nase gehen.

    Und auf negative Verstärker und Strafreize war sie genauso stumpf.

    Da war überhaupt keinerlei Ambition vorhanden irgendwas für mich oder für nen schnöden Keks zu tun.


    Lilo ist da ein Traum.

    Reagiert auf Ansprache, auf nen Knuddler, auf rum springen, Kekse, Spielzeug, so tun als wäre da irgendwo irgendwas interessant, irgendwas tragen dürfe, whatever...

    Bei Susi konnte man überlegen wie man lustig war, die Reaktion war fast immer :

    *Blablablablabla*,, Biste endlich fertig? "

    ,, Alter du brauchst nen Psychologen."

    *umdreh*,, Bye Bye, wir sehen uns dann vor der Haustür! "