Hier hatte der Hund am Anfang ( ist mit 12/13 Wochen eingezogen) schlicht erst einmal nen Kulturschock.
War ne komplett andere Umgebung, hat dem Hund erstmal Angst gemacht.
Aber, sie hat sich auch dran gewöhnt und ist was die Umgebung betrifft echt entspannt geworden. Vieles was für andere Hunde vielleicht ein Problem darstellt, wird einfach ausgeblendet.
Und wenn doch mal was gruselig ist? Kann man sich auch wieder beruhigen wenn man einmal abgespeichert hat, dass es harmlos ist.
Die ist halt mitten im Wald aufgewachsen und kam dann in die Stadt...
Einfach nur als kleine Erzählung dafür, dass ein Welpe nicht schlimm depriviert sein muss um erstmal Angst zu haben ( wertfrei bzgl der Aufzucht des Welpen hier).
Wir sollten nicht vergessen : Der Hund ist seit 2 Tagen ( okay sind jetzt wahrscheinlich 3 ^^) bei der TE.
Das is garnix.
Mit meiner Hündin konnte ich da bspw nicht bis an die nächste Hauptstraße und musste sie erstmal doppelt sichern bis wir uns so weit vor getastet haben dass es für sie ja total harmlos war.
Und bis dahin war erstmal alles Mögliche gruselig.
Ungewöhnliche Pflanzen in den Gärten der Nachbarn? Gruselig
Verkehr? Gruselig
Mülltonnen? Gruselig
Is halt jeder Welpe anders und sie kannte vorher nur Grundstück, die Züchterfamilie, Hunde der selben Rasse, nen Pool zum Planschen, Auto, Tierarzt und ganz viele Bäume ( grob zusammen gefasst).
War für sie wie auf nem anderen Planeten. War halt so, Hauptsache der Hund kann sich dran gewöhnen - und dafür ist nach 2-3 Tagen schon genug Zeit.
Worauf ich noch kurz eingehen mag :
Zu dem Thema Bürsten/Fellpflege ^^
Nein, der Hund muss jetzt nicht gleich das ganze Fellpflege Programm fahren. Aber, wenn man eine Rasse hat bei der sowas wie Bürsten ein absolutes Muss ist, ist es wichtig den Hund auch von Anfang an dran zu gewöhnen, ob er das geil findet oder nicht ( sonst wird daraus eine Filz Kugel weil,, Aba der mag das nicht!" ).
Beim Bürsten ists eigentlich einfach : Mit etwas aufhören was doof ist, ist belohnend.
Das richtige Werkzeug macht viel aus.
Und man sollte jetzt nicht grad am Ansatz oder mit Filz anfangen. ^^
Sprich : Jeden Tag ein oder mehrere kleine Einheiten ( wirklich minimal) - kurz ein bisschen Bürsten, wenn der Hund brav ist loben und sofort aufhören.
Wenn der Hund meckert, wirds ignoriert.
Dann kommen irgendwann Pausen rein, statt ein komplettes aufhören.
Dann werden die Pausen kürzer und das Bürsten intensiver.
Aber - da geh ich mit - innerhalb der ersten Tage sollte die Maus erstmal in Ruhe ankommen können und etwas Vertrauen in dich und die neue Umgebung aufbauen.
Wobei ich sagen muss - Wenn der Züchter einen Hund einer Pflegeintensiveren Rasse nicht schon vorgeübt hat, finde ich das kurios, und würde das tatsächlich kritisch sehen.
Meine Hündin kannte einen Großteil der Prozedur mit 12 Wochen schon. Und das ist bei ihrer Rasse nicht nur die Bürste...