Beiträge von Appelschnut

    Sorry, aber Dein Problem ist doch nicht die Schleppleine an anderen Hunden, sondern die Inaktivität der Menschen, die mit denen Gassigehen. Da musst Du ansetzen und Besitzer bzw. Gassiservices energisch auffordern, zu verhindern, dass Dein Hund belästigt wird. Die Verhedderung in Schleppleinen erfolgt doch erst, wenn nicht rechtzeitig Hundekontakt kontrolliert wird.


    Ich finde die Schleppleine total toll. Sichte ich etwas, was meinen unsicheren Hund tendenziell aufregt, kann ich in Ruhe das Ende aufnehmen und verhindern, dass Stress entsteht.


    LG Appelschnut

    Harry kennt auch Fuß für links gehen und Hand für rechts. Aber Fuß wurde zuerst aufgebaut und ist viel besser verknüpft. Ich wünschte, es wäre anders und Harry ginge bevorzugt rechts. Er hat ein Problem mit Fahradfahrern, wo es hilfreich wäre, wenn ich zwischen ihm und dem Fahrrad laufe. Aber in unserer "Rechtsverkehr"-Gesellschaft will jeder automatisch an unserer linken Seite vorbei. Bevor ich den Hund auf die rechte "Hand"-seite beordert habe, gibt es oft schon Gekläffe mit Vorspringen.


    LG Appelschnut

    Eigentlich hat sich dieser Thread erledigt. Die Kinder waren unerlaubt mit dem Hund unterwegs, die TS hat den HH angesprochen und er wird drauf einwirken, dass es keine Wiederholung gibt. Bingo! Besser gehts doch nicht.


    Aber im DF könnten wir uns jetzt noch mal ausgiebig darüber streiten, welche Maßnahmen und Androhungen im Falle möglicher Uneinsichtigkeit des HH angemessen gewesen sein könnten.


    Trotzdem hoffe ich, dass die väterliche Androhung von Konsequenzen nicht wirklich Stubenarrest für ein langes Wochenende heißt. Nicht nur Hunde, auch Kinder brauchen Freilauf :D .


    LG Appelschnut

    Sorry, wenns OT ist, aber ich finds witzig, welche Trinkeigenarten offenbar mehr Hunde als meiner entwickeln. Seine Besonderheit ist, er trinkt überall, Pfützen, Bäche, Gartenteich, Vogeltränke, nur nie nimmer nicht aus seinem Napf. Das war schon in der alten Wohnung so, wo ein Edelstahlnapf stand und ist auch nach dem Umzug so, wo es ein Keramiknapf ist. Im Keller, wo er sich hinlegt, wenns draußen richtig heiß ist, ist ein Keramiknapf aber ok. Verstehe einer das Hundehirn.


    LG Appelschnut

    Erstmal ganz liebe Genesungswünsche für Dich. Ist schon krass, dass der Unfall gleich so gravierende Folgen hatte und ich kann Deine dadurch entstandene Unsicherheit gut verstehen. Andererseits klang Dein Text mir so, als ob Du den Hund doch eigentlich gerne nehmen würdest.


    Mein Hund läuft auch in unübersichtlichen Situationen an der Schleppleine und ich könnte ihn nie und nimmer halten, wenn er mit Anlauf in die Leine rennt. Aber ich kann nur allen zustimmen, die geschrieben haben, dass man das mit der richtigen Technik im Umgang mit der Schleppleine verhindern kann. Ich greife immer nach, wenn die Leine locker wird, so dass mein Hund nie Anlauf nehmen kann und mit Schwung in die Leine rast. Wenn er nur zieht (hast Du ja auch geschrieben), kann ich seine 45 Kilo ohne weiteres halten. Vielleicht solltest Du Dir die Technik wirklich mal von einem Trainer zeigen lassen und entscheiden, wie Du Dich damit fühlst.


    Wenn der Hund bei Euch sein sollte und eine Bindung zu Euch aufgebaut hat, dann gewinnst Du wahrscheinlich auch die Sicherheit, dass er nicht auf Nimmerwiedersehen verschwindet, wenn Du im Notfall die Leine loslässt.


    Und zuguterletzt, auch wenn die Gassigänge nur an kurzer Leine stattfinden und Austoben in erster Linie im Garten stattfindet, ist der Hund zehnmal besser dran als im Tierheim. Vielleicht gewinnst Du ja auch Spaß an irgendeinem Hundesport. Vieles, was mit Nasenarbeit zu tun hat, kann man auch wunderbar im Garten machen und es lastet die Hunde enorm aus.


    Letzendlich kannst natürlich nur Du entscheiden. Ich wünsche Dir Glück.


    LG Appelschnut

    Zitat von "LuundYer"

    Ist TF eigentlich auch eine Schonkost, versetzt mit Wasser?


    Keine Ahnung, aber glaub ich eher nicht, da noch nie etwas in der Richtung gehört.


    Hast Du Probleme (Zeit, Kosten, Verträglichkeit), was zu kochen? Würde ich auf jeden Fall bevorzugen. Vor allem dann mit sehr kleinen Portionen mehrfach am Tag starten. Das Gedärm muss sich erst beruhigen und dann langsam wieder an das Verdauen gewöhnen.


    Und mach Dich nicht verrückt. Ein ansonsten gesunder Hund stirbt nicht, wenn er ein paar Tage nichts frisst.


    LG Appelschnut

    Ich bin jetzt kein reiner Frischfütterer, sondern nur zur Hälfte. Mein Hund ist nur geringfügig schwerer als Deiner. Als er am Anfang des Jahres fast 50 Kilo wog, fand die TÄ das zwar noch o.k., aber mir war's zuviel. Harry hatte jahrelang hagere 43 Kilo gewogen und sich wohl gefühlt. Ich hatte sein Idealgewicht eher etwas höher eingeschätzt und mich immer bemüht, ca. 2 Kilo mehr drauf zu kriegen. Der Hund hat mir bis er fast acht war ne Nase gedreht und dann plötzlich angefangen Fett anzusetzen.


    Ich habe dann für ca. vier bis sechs Wochen die Frischfutterportion (v.a. Fleisch und KH) auf etwa die Hälfte reduziert und zur Sättigung täglich Sauerkraut zugefügt. Das TroFu wurde schon immer als Beschäftigung verfüttert, d.h. gesucht, erjagt und erspielt. Harry ist es daher wichtiger, was damit passiert als was es ist. Also wars nicht schwer einen Teil davon durch rohe, kleingeschnittene Karotten zu ersetzen.


    Inzwischen füttere ich wieder ganz normal, aber habe um 20 % reduziert, statt in der Hauptmahlzeit aus dem Napf 500 g Fleisch nur noch 400 g. Harry hat letzten Monat 45 Kilo gewogen, das fand denn auch die TÄ eine gute Sache.


    Vielleicht findest Du in unserer Geschichte ja eine verwertbare Anregung für Euch.


    LG Appelschnut


    LG

    Zitat von "LuundYer"

    Hat jemand Erfahrung oder ähnliches erlebt?
    (ich bin seeehhr nervös, ob Diagnose o.k. ist)


    Und was kann ich noch für den Hund tun?


    Ob die Diagnose o.k. ist, kann ich nicht sagen, aber ich habe ähnliches bei meinem Hund erlebt und da war es tatsächlich "nur" eine Darmgrippe. GsD hat's uns am Tag erwischt, so daß wir noch vor dem Abend zum TA gehen konnten, aber ich hatte schon Panik, als mein Hund sich dauernd hinhockte und beim Versuch Kot abzusetzen nur helles Blut herausspritzte.


    Das Beste, was Du jetzt tun kannst, ist m.E. Deinem Hund 24 Stunden gar nichts zu Fressen zu geben und darauf zu achten, dass er genügend trinkt. Anschließend dann das Übliche mit Schonkost.


    Ich brauche wohl nicht zu sagen, dass das natürlich nur gilt, wenn eine Besserung eintritt. Ansonsten natürlich dringlich vom TA nach der richtigen Diagnose forschen lassen.


    LG Appelschnut